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Cercle Brügge hat die Zusammenarbeit mit Cheftrainer Onur Cinel beendet. Der Deutsche, der die Mannschaft erst im vergangenen Sommer übernommen hatte, ist damit nicht mehr in Belgien tätig. 

Der 39-Jährige ist allerdings weiterhin als Assistent von Teamchef Ralf Rangnick beim ÖFB engagiert und kann sich nun voll auf die Aufgaben im österreichischen Nationalteam konzentrieren – insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Herausforderungen und die WM.

Diese Entwicklung kommt dem ÖFB auch aus personeller Sicht entgegen. Erst kürzlich wurde Rangnicks erster Assistent Lars Kornetka als neuer Cheftrainer von Eintracht Braunschweig vorgestellt. Durch seine neue Rolle im Klubgeschäft dürfte Kornetka dem Nationalteam bis zur WM weniger zur Verfügung stehen, weshalb er auch demnächst nur vier von zehn Tagen beim Lehrgang des ÖFB-Teams Ende März dabei ist.

Cercle Brügge rutschte unter Cinel in der belgischen Liga zuletzt auf den 15. und vorletzten Tabellenplatz ab.

Alle Jahre wieder Real Madrid: Manchester City ist im dritten Jahr in Folge in der Champions-League an den „Königlichen“ gescheitert. Nach dem Viertelfinale 2024 und der Zwischenrunde 2025 war es diesmal im Achtelfinale der Fall. 

„5:1 gegen eine Mannschaft wie ManCity, das ist nicht einfach“, sagte ein „richtig glücklicher“ Real-Coach Alvaro Arbeloa nach dem 2:1-Auswärtssieg auf der Insel. Citizens-Coach Josep Guardiola übte sich nach der Partie in Sarkasmus. „Jeder will mich feuern“, antwortete der Spanier auf die Frage nach seiner Zukunft beim englischen Topclub. „Eines Tages werde ich hierherkommen und sagen: "Bye bye Leute."

Es war das erste große Highlight der noch jungen Formel-1-Saison: Der erst 19-jährige Mercedes-Pilot Kimi Antonelli fuhr beim GP von China in Shanghai zu seinem ersten Sieg und verzückte damit nicht nur die italienischen Motorsport-Fans. In Österreich war das Rennen am Sonntag live im ORF zusehen, der sich in dieser Saison die heimischen Übertragungsrechte wieder mit ServusTV teilt.

Im Pay-TV war der GP auf Sky zu sehen - der deutsche Privatsender RTL hingegen durfte keine Bilder aus China bringen.

Das war eigentlich ganz anders geplant. Was ist passiert?

Vorneweg: Zumindest wird für Mittwochabend in Ried nicht ausdrücklich Nebel prognostiziert. Also die Aussichten auf einen neuen Anlauf für das Cup-Halbfinalspiel gegen den LASK (18 Uhr, live ORF1) sind also weniger trüb. 

Vor zwei Wochen pfiff Schiedsrichter Sebastian Gishamer auf ein Match – und gar nicht erst an. Zu starker Nebel. Auf den Sieger, so viel steht schon fest, wartet am 1. Mai in Klagenfurt Altach.

Beide oberösterreichische Teams wissen, wie es ist, in einem Cup-Finale zu stehen. Ried stand vier Mal im Endspiel, holte 1998 und 2011 den Titel. Der LASK stand gar sechs Mal in einem solchen, gewann aber nur im Jahr 1965, in dem man als erster Bundesländer-Klub auch Meister wurde. 1963, 1967, 1970, 1999 und zuletzt 2021 verpatzte man den Showdown.

Ein Angestellter des Klubs kommt aber sogar als Titelverteidiger. Trainer Didi Kühbauer gelang mit dem WAC der große Coup, als Spieler holte er mit Rapid 1995 die Trophäe. „Wir wissen um die Stärken von Ried, uns erwartet ein emotionaler Cup-Fight mit vielen Zweikämpfen sowie vielen langen und zweiten Bällen. Wichtig wird erneut sein, physisch sehr präsent zu sein und zugleich einen kühlen Kopf zu bewahren“, erklärte der Burgenländer. Mittelfeldspieler Christoph Lang geht von einem „intensiven Spiel“ aus. „Aber ich glaube, wir sind alle gut vorbereitet.“

Mit einer Gala gegen den VSV sind die Graz99ers ins Halbfinale der ICE-Eishockey-Liga marschiert. Am Dienstag rupften die Steirer die Adler bis auf die letzte Feder und vollendeten mit einem 6:2-Auswärtssieg den 4:0-Sweep in der "best of seven"-Serie. Der KAC musste beim 1:2 in Szekesfehervar den Serienausgleich zum 1:1 hinnehmen, Ljubljana steht nach einem 4:0 über Bozen vor dem Aufstieg. Titelverteidiger Salzburg ist nach einem 1:2 in der dritten Overtime bei Pustertal out.

In der mit 4.100 Zuschauern ausverkauften Halle in Villach schrieben die Gäste erstmals so richtig in der fünften Minute an. Lukas Haudum nutzte nach Scheibenverlust die Gelegenheit zum 1:0 und brachte damit eine Lawine ins Rollen. Chris Collins, Nick Swaney und Kevin Conley erhöhten in der 7. und 8. Minute innerhalb von 87 Sekunden auf 4:0 und hatten damit eigentlich schon die Vorentscheidung herbeigeführt.

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