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Hoffen auf Eishockey-Sensation: "Vielleicht verlieren USA die Nerven"

Österreich braucht für den Viertelfinal-Einzug bei der Eishockey-WM eine Sensation. Wie diese gegen die USA gelingen soll.
2022 traf Paul Huber gegen die USA

Will Österreich erneut am WM-Viertelfinale teilnehmen, braucht es ein kleines Eishockey-Wunder. Titelverteidiger und Olympiasieger USA ist am Dienstag (16.20 Uhr, ORF 1) gegen das ÖEHV-Team trotz bisher wenig überzeugender Auftritte in der Schweiz klarer Favorit. Die Österreicher haben nach ihrem starken Start mit drei Siegen zuletzt gegen Topnationen drei klare Niederlagen kassiert, am Sonntag ein 2:5 gegen Finnland.

Nun wartet mit den US-Amerikanern um Matthew Tkachuk und Isaac Howard als Showdown um den Aufstieg ein weiterer harter Brocken. „Wir glauben an die Chance und hoffen auf ein großes Spiel“, sagte Teamchef Roger Bader, merkte aber auch an, dass sein Team über sich hinauswachsen müsse, denn „die USA sind immer noch die USA“.

Das Glück verdienen

Trotzdem glaubt der Schweizer an die Sensation, die Österreich wie im Vorjahr in die K.o.-Phase befördern würde. „Ich bin überzeugt, dass wir ein großartiges Spiel spielen werden. Die Mannschaft wird super kämpfen und mit viel Moral spielen, dann hoffen wir, dass wir uns auch das Glück mit dieser Art zu spielen verdienen“, so Bader.

Dass der amtierende Weltmeister nach holprigem Turnierverlauf ebenfalls auf einen Sieg angewiesen ist, verschärft die Aufgabe zusätzlich. „Es wird ein schwieriges Spiel, für sie geht es auch noch um etwas. Wir werden unser allerbestes Eishockey brauchen, damit wir dagegenhalten können. Wir wollen sie auf jeden Fall ärgern und schauen, dass wir das Spiel gewinnen“, sagte Mario Huber. Ein Entscheidungsmatch gegen die starke US-Truppe bestreiten zu können, sei etwas ganz Spezielles. „Dass wir im letzten Spiel gegen die Amis um das Viertelfinale spielen, das hat man auch nicht jedes Jahr.“

Auch Paul Huber freut sich auf den Showdown. Der Druck liege beim Gegner, den man aus der Reserve locken will. „Wir müssen aggressiv und aufsässig spielen. Wenn wir kompakt hinten stehen und wenig zulassen, verlieren sie vielleicht die Nerven, und es ist unsere Zeit, dass wir zuschlagen“, munkelt Paul Huber.

Das bis dato letzte Duell ging bei der WM 2022 nur knapp 2:3 nach Verlängerung verloren. Selbstvertrauen für die Neuauflage sollte den Österreichern das mit 2:1 gewonnene Schlussdrittel gegen die ungeschlagenen Finnen geben. Die Pause am Montag dürfte dem Team gelegen kommen sein. Die USA werden weniger ausgeruht sein, trafen sie doch am Montag noch auf Ungarn.

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