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Für Sebastian Ofner ist am Dienstag bei den French Open erstmals seit 2022 gleich zum Auftakt das Aus gekommen. Der 30-jährige Steirer war gegen den Rom-Semifinalisten Luciano Darderi, aktuelle Nummer 17 der Tenniswelt, als Außenseiter ins Match gegangen. Ofner verlor nach 2:19 Stunden 6:7(5), 2:6, 3:6, womit im Einzel kein Österreicher mehr dabei ist. Ofner hat damit auch eine schnelle Rückkehr in die Top 100 nicht geschafft und wird sich außerhalb der Top 120 wiederfinden.

Der erste Satz war noch ausgeglichen

Dabei startete Ofner stark und ebenbürtig. Er ließ im ersten Satz bis zum 4:4 nicht weniger als sechs Breakchancen aus und wie so oft schaffte dann der Gegner zum 5:4 das erste Break, mit kräftiger Hilfe von Ofner, der bei 15:30 zwei Doppelfehler in Folge beging. Er rettete sich zwar mit einem sofortigen Rebreak zum 5:5, kam ins Tiebreak und holte dort ein 3:5 noch auf. Nach knapp einer Stunde ging der Satz dann doch noch verloren.

Es war ein klassisches Sportduell zwischen einem David und Goliath. Nur, dass dieses Mal der David keine Steinschleuder hatte, um den Riesen zu besiegen.

Österreichs Eishockey-Nationalteam musste sich im direkten Duell um einen Platz im Viertelfinale Weltmeister und Olympiasieger USA mit 1:4 geschlagen geben. Die Österreicher belegen somit in der Vorrundengruppe A in Zürich den sechsten Rang und in der Gesamtwertung der Weltmeisterschaft den 11. Platz.

Zwerger fehlte

Österreich musste im Entscheidungsspiel auf Top-Stürmer Dominic Zwerger verzichten, der am Sonntag gegen Finnland nach einem harten Check im Schlussdrittel nicht mehr spielen konnte. Mit einem schmerzhaften Riss des AC-Gelenks in der Schulter war ein Einsatz für ihn unmöglich. Für ihn rückte der Wiener Neustädter Tim Harnisch in den Einser-Angriff auf. Weil in Linie drei auch Maximilian Rebernig ausfiel, kam auch Simeon Schwinger wieder in den Match-Kader. Vinzenz Rohrer spielte wie schon die gesamte WM mit Schmerzen und biss erneut auf die Zähne.

Es änderte nichts daran, dass den Österreichern nach dem starken Start in die WM mit drei Siegen im Laufe des Turniers allmählich die Luft ausging. Es muss bei der Beurteilung der Leistung auch bedacht werden, dass ein halbes Dutzend Top-Spieler heuer absagen mussten und etwa kein einziger Spielmacher aus dem Team des Viertelfinalisten 2025 heuer dabei war.

Am Dienstag in der fast ausverkauften Arena in Zürich hatte Österreich im ersten Drittel zwei Top-Möglichkeiten, doch die USA benötigten für einen Doppelschlag nur 45 Sekunden. Nach dem Lattentreffer von Harnisch (4.) traf Clifton mit einem verdeckten Schuss ins rechte Kreuzeck (6.), wenige Augenblicke später erhöhte Ufko erneut mit einem Schuss von der blauen Linie auf 2:0 (7.). Dass Rohrers Schuss  bei einem Alleingang auf US-Goalie Cooley gehalten wurde, passte in die Dramaturgie des ersten Drittels (9.).

Felix Gall ist ein durch und durch bemerkenswerter Radfahrer. Das fängt schon damit an, wie er im Sattel sitzt: Niemand dreht beim Treten die Knie so weit nach außen wie der Osttiroler. Und das ist beileibe nicht seine einzige Besonderheit.

So hat Felix Gall in den letzten Jahren eine gewisse Hassliebe zu den Ruhetagen entwickelt. 

Einerseits schätzt er es natürlich, wenn er sich nicht abstrampeln muss und seinem Körper bei einer dreiwöchigen Rundfahrt einmal eine Schaffenspause gönnen kann. 

Andererseits zeigt die Vergangenheit, dass gerade Felix Gall nach Ruhetagen Anlaufschwierigkeiten hat und Zeit braucht, um wieder voll auf Touren zu kommen.

Harter Ruhetag

Deshalb wählte der 28-Jährige nun beim Giro d’Italia einen ganz anderen Weg und legte am Montag nicht die Beine hoch – sondern eine kurze, intensive Einheit auf dem Rad ein. „Ich bin einige Intervalle gefahren, das war sicher bisher mein härtester Ruhetag“, erklärte Felix Gall.

Dass Österreichs Eishockey-Team bis zum letzten Spiel der Vorrunde dieser Weltmeisterschaft vom Aufstieg ins Viertelfinale träumen durfte, ist keine Selbstverständlichkeit. Mit den drei Siegen gegen Großbritannien, Ungarn und Lettland brachte sich Österreich in eine hervorragende Position in der Gruppe A, die von der Schweiz und Finnland dominiert wurde.

Vor nicht allzu langer Zeit pendelte Österreich zwischen der WM der Top-16-Nationen und der Division 1A. Natürlich hat der Ausschluss von Russland und Belarus 2022 den 2019 abgestiegenen Österreichern erst die Teilnahme an der A-WM ermöglicht. Das Team von Roger Bader hat die Chance aber auch genutzt und 2025 mit dem ersten Viertelfinale nach 31 Jahren eindrucksvoll bewiesen, wie effizient Österreichs Eishockey sein kann.

Damit ist nicht die Schusseffizienz der Spieler auf dem Eis gemeint. Eine Eishockey-Nation mit 3.558 männlichen Spielern und einer so unterdurchschnittlichen Infrastruktur spielt um den Einzug in die Top-8 der Welt? Hut ab vor Spielern und Trainern dieses Teams.

Die Moskau-Reise der früheren italienischen Fußball-Größen Andrea Pirlo und Marco Materazzi hat im Internet für heftige Kontroversen gesorgt. Die beiden Weltmeister von 2006 besuchten am Sonntag Moskau, um das Finale des russischen Cups zu verfolgen, das Spartak Moskau im Luschniki-Stadion im Elfmeterschießen gegen Krasnodar gewann.

In sozialen Medien blieb nicht unbemerkt, dass sich Pirlo und Materazzi genau zu dem Zeitpunkt in der russischen Hauptstadt aufhielten, als Putins Armee einen der größten kombinierten Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew unternahm. Dabei wurde am Sonntag unter anderem zivile Infrastruktur ins Visier genommen.

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