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Chronik Österreich
04/22/2020

WHO sieht Westeuropa bei Corona-Pandemie über den Berg

Tag 38 der Ausgangsbeschränkungen. 14.889 bestätigte Fälle in Österreich. Lesen Sie alle Entwicklungen in unserem Live-Ticker.

von Josef Siffert, Johannes Arends, Lukas Kapeller, Valerie Krb, Yvonne Widler

  • Laut WHO hat Westeuropa in Bezug auf die Corona-Krise das Schlimmste überstanden (mehr dazu
  • Deutschland darf Impfstoff an Freiwilligen testen: Das Paul-Ehrlich-Institut hat eine Zulassung für die klinische Prüfung eines möglichen Impfstoffs gegen das Coronavirus erteilt (mehr dazu)
  • Auch die Briten starten morgen eine klinische Studie, ein Schweizer Forscher hofft sogar, dass es im Herbst zu Massenimpfungen in der Eidgenossenschaft kommt (mehr dazu)
  • 38 Milliarden-Hilfspaket "wird nicht reichen". Die Wirtschaft werde nach Ende der Maßnahmen zusätzlich ein Konjunkturpaket brauchen, so Wirtschaftsprofessor Cocca (mehr dazu)
  • Plexiglas und Gesichtsmasken: Friseure öffnen unter strengen Regeln (mehr dazu)
  • "Passt auf, dass wir nicht eine Million Arbeitslose bekommen", warnt Wienerberger-Chef Heimo Scheuch (mehr dazu)
  • Köstinger:  Zivildienst für jene, die im April ihren Dienst abschließen, wird nicht verlängert (mehr dazu)
  • Virus erstmals in Abwasser nachgewiesen - dadurch kann man ein Frühwarnsystem aufbauen (mehr dazu)
  • Badespaß: Seezugänge offen; Freibäder geschlossen (mehr dazu)
  • Ab 15. Mai sollen Schulen, Gastro und Kirchen schrittweise öffnen (mehr dazu)

Aktuelle Zahlen

  • Bestätigte Fälle (Stand 22.04.2020, 15:00 Uhr) 14.889 - nach Bundesländern: Burgenland (311), Kärnten (402), Niederösterreich (2.519), Oberösterreich (2.218), Salzburg (1.205), Steiermark (1.679), Tirol (3.440), Vorarlberg (868), Wien (2.247)
  • Bisher durchgeführte Testungen in Österreich (Stand 22.04.2020, 09:30 Uhr): 201.794
  • 11.328 Genesene510 Todesfälle (Stand 22.04.2020, 09:30 Uhr)
  • Weltweit: 2.585.468 bestätigte Fälle; 696.177 Menschen haben sich von COVID-19 wieder erholt (Stand 22.04.2020, 15:00 Uhr)

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  • Österreich bei durchgeführten Tests im guten Mittelfeld (mehr dazu)
  • Quarantäne in Tiroler Gemeinden endet und Ischgl wird zum Testlabor (mehr hier)
  • Die AUA plant in der Krise um ein Viertel zu schrumpfen (mehr dazu)
  • Gesundheitsökonom: "Gefahr, dass wir fahrlässig werden" (mehr dazu)
  • Unternehmen schätzen die Geschäftslage für die nächste sechs Monate so schlecht ein wie nie zuvor (mehr dazu)
  • Neos-Klubobfrau Beate Meinl-Reisinger kritisiert die mangelnde Transparenz in der Corona-Krise (mehr dazu)
  • Termin für das Donauinselfest im September soll halten (mehr dazu)
  • "Es braucht endlich Perspektive": Rendi-Wagner will Plan für Schulöffnung (mehr dazu)
  • So geht es für Schulen und Gastronomie weiter (mehr dazu)
  • Details: Wie die Gastro-Szene hochgefahren wird (mehr dazu)
  • Schrittweite Grenzöffnung: Deutschland und Tschechien sind Kandidaten (mehr dazu)
  • Neues Gesetz: Wer fällt in eine Risikogruppe (mehr dazu)
  • Rekruten führten illegale Corona-Kontrollen durch (mehr dazu)
  • Altersheime: Lockerung des Besuchsverbots in Aussicht (mehr dazu)
  • Gewerkschaft fordert Corona-1000er für die Alltagshelden (mehr dazu)
  • Ölpreis erstmals unter null Dollar (mehr dazu)
  • Simulationsexperten: Zweite Infektionswelle wäre nicht sofort erkennbar (mehr dazu
  • WHO-Chef: "Nichts wird vor den USA verborgen" (mehr dazu)
  • Fliegen in Corona-Zeiten: Maskenpflicht an Bord und Fiebercheck (mehr dazu
  • Deutschland lockert erste Beschränkungen (mehr dazu)
  • WHO übt Kritik: Die meisten Staaten waren schlecht vorbereitet (mehr dazu)
  • Mindestens 15 deutschsprachige Unternehmen forschen derzeit an einem CoV-Medikament (mehr dazu)
  • Ursprung von Sars-CoV-2? Labor in Wuhan weist US-Vorwürfe zurück (mehr dazu)
  • Bei Coronavirus-Hotline der österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) können Sie alle Fragen zum Coronavirus stellen. Sie steht rund um die Uhr unter der kostenlosen Telefonnummer 0800 555 621 zur Verfügung.
  • Liegt ein Verdachtsfall vor, zeigen Sie Symptome (u.a. Fieber, Husten) oder hatten Sie Kontakt mit einer infizierten Person, dann melden Sie sich bei der Gesundheitshotline 1450

Corona-Krise: Aktuelle Entwicklungen

  • 05/01/2020, 06:27 AM

    Unmut bei Soldaten über eingeschränkte Freizeit im Covid-Einsatz

    Unter Bundesheer-Soldaten, die sich derzeit im Assistenzeinsatz im Inland befinden, regt sich Unmut über einschränkende Freizeit-Regeln. Sie haben nämlich statt wie bisher mindestens sechs nur mehr zwei freie Tage im Monat, an denen sie nach Hause fahren können. Die neuen Bestimmungen treffen auch die am Montag einrückenden 2.300 Miliz-Soldaten.

    Mehr dazu hier:

  • 05/01/2020, 05:35 AM

    US-Experte Fauci: Impfstoff im Idealfall im Jänner

    Der prominente US-Regierungberater und Immunologe Anthony Fauci rechnet im Idealfall im Jänner mit einem Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus - schneller als zu Beginn der Krise von ihm selbst angenommen. 

    Mehr dazu hier:

  • 04/30/2020, 09:47 AM

    Frage zur Arbeitslosigkeit

    Der Anstieg der Arbeitslosen sei in Österreich deutlich heftiger ausgefallen, als in Deutschland. Warum? Blümel: Im Jahresvergleich werde Österreich vermutlich lediglich 1.5 Prozentpunkte über dem Wert des Vorjahres liegen. "Denke es wird eine parallele Entwicklung geben". 

    Was Österreich laut Blümel freilich doppelt getroffen habe: Der Tourismus. Und: Zwei der drei wichtigsten Exportpartner (Italien und die USA) - und Österreich sei eine Exportnation - hätte es besonders stark getroffen.

    Aschbacher ergänzt, dass auch saisonale Effekte früher zu tragen gekommen wären.

  • 04/30/2020, 09:35 AM

    Frage zu AUA-Verhandlungen

    Blümel: "Haben unsere Position klargemacht." Blümel betont, dass Österreich das Drehkreuz am Flughafen Wien brauche und erhalten möchte. "Sind bereit hier zu unterstützen, wenn das gewährleistet wird."

    Was am Ende der Verhandlungen stehe, könne Blümel jetzt nicht sagen. Aber: Der Standort Österreich sei ein wichtiger, den es zu erhalten gelte. "Möchte keine Art von Lösung ausschließen". Was die Maßnahmen kosten werden und die Frage nach einer Schmerzgrenze, möchte Blümel nicht beziffern bzw. beantworten.

     

  • 04/30/2020, 09:31 AM

    Zweite Welle?

    Blümel zu möglicher zweiter Welle: "Wir warnen regelmäßig davor, alles auf die leichte Schulter zu nehmen." Blümel hält es dennoch für angemessen, "dass wir die Wirtschaft wieder öffnen, werden aber ganz genau hinsehen, wie sich die Zahlen entwickeln."

    Blümel spricht davon, dass sich Österreich momentan zu guten Konditionen Geld beschaffen könne.

    Schramböck: "Haben es geschafft, die produzierenden Unternehmen offen zu halten - aufgrund der Disziplin der Österreicher. Aber: Nicht alles, was erlaubt ist, sollte man auch unbedingt tun." Darum gelte weiterhin: Maske tragen, Abstand halten. Schramböck verweist auf die zweite Welle der spanischen Grippe, wo die Wirtschaft unkontrolliert wieder angelaufen ist - darum werde die Regierung immer zuallererst auf die Gesundheit achten.

  • 04/30/2020, 09:27 AM

    Schramböck: "Wirtschaft krisenfester machen"

    Auch Wirtschaftsministerin Schramböck verweist auf die aktuell schwierigen Zeiten ("schwerste Weltwirtschaftskrise") und kommt auf die bedeutende Rolle der Kurzarbeit zu sprechen. "Es ist wichtig, dass wir sie in den nächsten Monaten intensiv nutzen."

    Schramböck verspricht, die gesetzten Maßnahmen würden nicht die letzten Schritte sein, um Jobs zu sichern und die Wirtschaft anzukurbeln. Schramböcks Auftrag: "Wirtschaft krisenfester machen." Wie? 

    Renaissance der Produktion in Europa - wichtige Güter und Produkte müssen wieder vermehrt in Europa produziert werden. "Wir dürfen von keinem anderen Kontinent wieder so abhängig sein, wie wir es jetzt sind." Müssen z.B. Schutzausrüstung in Österreich autark herstellen können.

    Funktionierende Lieferketten - das gelte nicht nur für den europäischen Binnenmarkt, sondern auch darüber hinaus. "Lieferketten müssen krisenfester werden" - auch das schaffe Arbeitsplätze.

    Kluges Lagerkonzept - sensible Güter sollen in angemessener Zeit zur Verfügung stehen. "Werde das von der EU einfordern". Rollierende Lagerung soll dabei zur Anwendung kommen, wo Produktion und nachfragende Stellen kooperieren sollen. 

    Brauchen wieder Medikamente "made in Europe", Schramböck spricht auch Halbleiter und Batterien an.

    "Hinter uns liegen fordernde Zeiten und auch sehr fordernde Zeiten liegen vor uns". Schramböck will Rahmenbedingungen schaffen, um als eines der ersten Länder wieder voll einsteigen zu können. "Österreichisches Comeback" soll vor anderen Ländern gelingen.

  • 04/30/2020, 09:17 AM

    Aschbacher zum Arbeitsmarkt: "Krise mit voller Wucht"

    Arbeitsministerin Aschbacher: "Ab Mitte März hat uns die Krise mit voller Wucht erwischt." Am Arbeitsmarkt habe es eine "dramatische Entwicklung" gegeben: 563.000 Arbeitssuchende im März, weiterer Anstieg im April, der Höhepunkt wurde am 13. April erreicht: 588.205 Arbeitslose.

    Seither ortet Aschbacher eine leichte Abflachung der Kurve. 572.025 Arbeitssuchende, die mit Abstand am meisten Arbeitslosen hat Wien zu verzeichnen.

    Was tut die Regierung gegen die Arbeitslosigkeit?

    Aschbacher verweist auf die Kurzarbeit - sie sichert "Arbeitsplätze und Einkommen". 88 Prozent der Anträge auf Kurzarbeit wurden bereits genehmigt, die Kurve bei den Anträgen würde sich aber derzeit abflachen. Aschbacher dankt Kollegen Blümel.

    Das AMS wird mit 15. Mai wieder Schulungen aufnehmen.

    Auch der Familienhärtefonds mit 30 Millionen Euro und Familienkrisenfonds mit zusätzlichen 30 Millionen Euro würden helfen.

  • 04/30/2020, 09:10 AM

    1,2 Millionen Menschen in Kurzarbeit

    Blümel: "Wir haben bisher 15 Mrd. Euro an Liquidität zu Verfügung gestellt."

    Kurzarbeit sei "ein einzigartiges Modell in Europa" und habe sich in der Corona-Krise bisher behauptet. 1,2 Millionen Personen sind derzeit in Kurzarbeit. Die Nachfrage gehe zwar ein wenig zurück, ist aber nach wie vor auf hohem Niveau, so Blümel. Die Mittel für Kurzarbeit werden deshalb auf 10 Milliarden Euro aufgestockt.

    Situation ist eine herausfordernde - auch für die Kontrolle, so Blümel und spricht von einer "Verantwortung gegenüber den Steuerzahlern". Es gab Vorwürfe zu Missbräuchen - darum hat Blümel die Finanzpolizei eingeschaltet. 600 Firmen wurden überprüft. "So viel Kulanz nie möglich."

    Härtefallfonds, zweite Phase, der die kleinsten Unternehmer, die von Ausfällen betroffen sind, unterstützen soll, wurde auf 2 Mrd. Euro aufgestockt.

    Jungunternehmerregelung: Gründung ab dem Jahr 2018 relevant.

    Aus den CoV-Hilfsfonds (15 Mrd. schwer) werden die Richtlinien kommende Woche fertiggestellt. 

    Kreditvergabe: Hier hat es leider mehr Probleme gegeben, als uns lieb gewesen ist. Haben versucht zu definieren, wie die Kredite beschleunigt vergeben werden können. 

    Steuerstundungen: Volumen von 4,5 Milliarden Euro.

    Nach der Phase der Gesundheitskrise wird es darum gehen, das wirtschaftliche Comeback zu schaffen. Drei Schwerpunkte, steuerliche Entlastung, Arbeitsplätze durch Entlastung der Wirtschaft, Arbeitsplätze durch Klimainvestitionen. 

  • 04/30/2020, 09:05 AM

    Massiver Corona-Schock: 2. Quartal mit noch schwächerem BIP als davor

    Österreichs Wirtschaft ist wegen der Coronakrise schon im ersten Quartal stark geschrumpft, um rund zweieinhalb Prozent. Damit sei "ein massiver Schock" über unser Land hereingebrochen, sagte Wifo-Konjunkturexperte Jürgen Bierbaumer-Polly am Donnerstag zur APA. Durch das Niederfahren vieler Bereiche der Wirtschaft werde das laufende zweite Quartal "das schwächste des heurigen Jahres sein".Der Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von April bis Juni werde wohl "ein Mehrfaches" des Minus vom ersten Vierteljahr ausmachen, so der Experte.

  • 04/30/2020, 08:58 AM

    Indischer Mechaniker baute "social distancing"-Motorrad

    In Zeiten des "social distancing" hat ein indischer Fernsehmechaniker ein Spezialmotorrad gebaut, bei dem Fahrer und Sozius in meterweitem Abstand zueinander sitzen. "Jetzt kann ich mit meiner achtjährigen Tochter fahren und gleichzeitig einen sicheren Abstand halten", sagte Partha Saha aus Agartala im nordöstlichen Bundesstaat Tripura. Für sein Gefährt kaufte der 39-Jährige bei einem Schrotthändler ein altes Motorrad, baute den Motor aus und zersägte die Maschine in zwei Teile, bevor er Vorder- und Hinterteil mit einer gut einen Meter langen Stange verband. Mit dem batteriebetriebenen Abstands-Motorrad will Saha seine Tochter täglich in die Schule bringen, sobald diese wieder geöffnet ist. "Ich will nicht, dass sie den Bus nimmt, weil der voll sein wird", erklärte der Vater.

  • 04/30/2020, 08:52 AM

    Vorarlberg: Mehrstufenplan für Tourismus

    Vorarlberg erarbeitet einen mehrstufigen Maßnahmenplan zur Unterstützung des Tourismus. Neben Direkthilfen für die Betriebe sei eine Werbeoffensive für "Urlaub zu Hause" ein Schwerpunkt. "Wir sind ein Tourismusland und lassen die heimischen Betriebe in dieser schwierigen Lage nicht im Stich", so Landeshauptmann Markus Wallner und Tourismuslandesrat Christian Gantner am Donnerstag.

    Der Mehrstufenplan basiere in einem ersten Schritt auf Soforthilfen und Sicherheiten. Begleitend sollen eine Werbeoffensive, Grenzlockerungen, aber auch Korridorlösungen für Mitarbeiter die Basis für einen wirtschaftlichen Sommerbetrieb schaffen.

    In einem dritten Schritt stehe dann die nachhaltige Absicherung der touristischen Rahmenbedingungen an. In weiteren Gesprächen wolle man die Eckpunkte "verfeinern" und die Umsetzung klären. Damit soll das Weiterbestehen von Betrieben und Arbeitsplätzen gesichert werden. 

  • 04/30/2020, 08:51 AM

    Mehr als 159.000 Infektionen in Deutschland

    In Deutschland sind bis Donnerstagvormittag mehr als 159.000 Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Mindestens 6.135 Infizierte sind bisher gestorben. Die Reproduktionszahl lag nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) mit Stand Mittwoch bei 0,75.

  • 04/30/2020, 08:44 AM

    Deutlich weniger Asylanträge in der EU

    Die Asylanträge in der EU sind vor dem Hintergrund der Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie zuletzt um fast die Hälfte gesunken. Wie die europäische Asylbehörde EASO mitteilte, wurden im März in der EU einschließlich Norwegen, der Schweiz, Liechtenstein und Island 34.737 Anträge gestellt. Dies waren 43 Prozent weniger als im Februar.

  • 04/30/2020, 08:37 AM

    62 Infizierte in päpstlicher Universität in Rom

    In Roms päpstlicher Universität Salesiana sind 62 Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Auf dem Campus leben mehrere katholische Gemeinschaften und ein Teil der 1.800 Studenten der Fächer Theologie, Philosophie, christliche und klassische Literatur, die an der Salesianeruniversität gelehrt werden. Sechs Personen wurden in kritischem Zustand ins Krankenhaus eingeliefert. Der Unterricht wurde am 8. März abgebrochen, bis September ist keine Wiederaufnahme der Vorlesungen vorgesehen. Die italienische Bischofskonferenz beklagt aufgrund der Coronavirus-Pandemie den Tod von mehr als Hundert Priestern.
  • 04/30/2020, 08:31 AM

    Studie untersucht Stress von Polizisten in der Krise

    Arbeitsanforderungen und Stressbelastung von Polizisten in der Corona-Krise will die internationale Studie "SHOT-COVID19" untersuchen. Die Wissenschafter, darunter Forscher des Austrian Institute of Technology (AIT) sowie Behörden, erhoffen sich davon, das Krisenmanagement weiter zu verbessern und Schlüsse für künftige Ausbildungsschwerpunkte zu ziehen, teilte das AIT am Donnerstag mit. Erste Ergebnisse sollen in rund drei Monaten veröffentlicht werden.

  • 04/30/2020, 08:23 AM

    UEFA befürchtet Auswirkungen bis zur Fußball-WM 2022

    Die Coronavirus-Pandemie hat möglicherweise jahrelange Folgen für den internationalen Fußball. Der Spielplan könne für die kommenden "zwei oder drei Jahre" beeinträchtigt werden, sagte Lars-Christer Olsson, Mitglied des Exekutivkomitees der UEFA. Auch die Weltmeisterschaft in Katar im November und Dezember 2022 könne in Mitleidenschaft geraten, meinte der Schwede.

    Olson, der auch Vorsitzender der Vereinigung der europäischen Ligen ist, erklärte zudem, dass die UEFA plant, die unterbrochenen Champions League und Europa League im August zu Ende zu spielen. Eine Entscheidung dazu müsse aber bis Ende Mai getroffen werden.

  • 04/30/2020, 08:23 AM

    Fehlende Genehmigungsverfahren: Baubranche befürchtet Einbußen

    Der heimische Ziegelhersteller Wienerberger und sein Schwesterunternehmen, der Kunststoffrohrproduzent Pipelife, befürchten, dass es in der gesamten Baubranche im zweiten Halbjahr zu Umsatzeinbrüchen kommt, da geplanten Projekten aufgrund fehlender Genehmigungsverfahren der Riegel vorgeschoben werde.

    Das gelte sowohl für den Hoch- als auch den Infrastruktur- und Siedlungswasserbau. "Aktuell werden in ganz Österreich nur sehr eingeschränkt Bauverhandlungen durchgeführt - teilweise infolge mangelhafter Ausstattung und Digitalisierung in den Behörden", so die Unternehmen. Halte dieser Zustand an, komme es neben weiteren Umsatzrückgängen auch zum Verlust von Arbeitsplätzen.

    Erst kürzlich hat auch die Immobilienbranche beklagt, dass zahlreiche Großprojekte derzeit aufgrund ausständiger Genehmigungsverfahren auf Eis liegen.

  • 04/30/2020, 08:21 AM

    Weniger Angst vor Ansteckung

    Laut einer Gallup-Umfrage (1.000 Befragte) hat derzeit nur mehr jeder Zweite Angst davor, sich mit dem Corona-Virus anzustecken (54 Prozent). 

  • 04/30/2020, 08:13 AM

    Deutschland: 300.000 Arbeitslose mehr

    Durch die Coronaviruskrise ist die Arbeitslosenzahl in Deutschland im April drastisch gestiegen. Zudem ist fast jeder dritte der über 33 Millionen Beschäftigten von Kurzarbeit bedroht. Die Bundesagentur für Arbeit registrierte im April 2,644 Millionen Arbeitslose. Das waren 308.000 mehr als im März und 415.000 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 5,8 Prozent.
  • 04/30/2020, 08:07 AM

    Shell kappt Dividende - zum ersten Mal seit 2. Weltkrieg

    Der Öl- und Gasmulti Shell kappt in einem historischen Schritt seine Dividende. Nachdem der Gewinn im ersten Jahresviertel wegen der Coronapandemie und der Ölpreiskrise eingebrochen war, sollen die Aktionäre nun noch eine Quartalsdividende von 0,16 US-Dollar pro Aktie erhalten. (2019: 0,47 Dollar).

    Es ist das erste Mal seit dem Zweiten Weltkrieg, dass der Konzern seine Dividende reduziert.

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