Sport-News

Der Österreichische Fußball-Bund hat die Heimspielorte für die UEFA Nations League 2026/27 festgelegt. Während sich das Nationalteam aktuell auf die Vorbereitung für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 konzentriert, laufen beim Verband bereits die Planungen für den kommenden Länderspielherbst.

Zum Auftakt der Nations-League-Gruppenphase empfängt Österreich am 24. September 2026 Israel in der Raiffeisen Arena in Linz. Drei Tage später, am 27. September, folgt das Heimspiel gegen Kosovo im Wiener Ernst-Happel-Stadion. Ankick ist um 18 Uhr.

Das letzte Heimspiel der Gruppenphase bestreitet die ÖFB-Auswahl am 14. November 2026 erneut in Linz. Gegner ist dann Irland, Spielbeginn ist um 20.45 Uhr.

Der Ticketverkauf für die beiden September-Partien startet am 3. Juni um 14 Uhr über die Website des Österreichischen Fußball-Bundes. VIP-Karten können direkt beim Verband angefragt werden.

Die Auswärtsspiele

Zwischen den Heimspielen stehen für Teamchef und Mannschaft Anfang Oktober zwei Auswärtsspiele auf dem Programm: Am 1. Oktober geht es nach Irland, am 4. Oktober nach Kosovo. Den Abschluss der Gruppenphase bildet am 17. November das Auswärtsspiel gegen Israel.

Nach Sinja Kraus hat es auch Jurij Rodionov durch die Qualifikationsmühlen in den Hauptbewerb der French Open geschafft. Der 27-jährige Niederösterreicher besiegte am Freitag in der dritten Qualifikationsrunde in Paris den Kroaten Borna Gojo 7:5,6:3 und steht zum dritten Mal in Roland Garros sowie auch insgesamt bei einem Tennis-Major im Hauptfeld. Damit sind insgesamt sechs ÖTV-Akteure, vier Frauen und zwei Männer beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres im Einzel dabei.

Rodionov, Kraus sowie auch Julia Grabher, die auf eine Qualifikantin trifft, kennen erst am Freitag am späteren Nachmittag ihre Erstrunden-Gegner. Die Zulosung der Qualifikanten erfolgt erst nach Abschluss aller Drittrundenspiele. Ebenfalls mit von der Partie sind die als Nummer 28 gesetzte Anastasia Potapova, die erstmals auf die Australierin Maya Jont trifft, French-Open-Juniorinnensiegerin Lilli Tagger (gegen Wang Xinyu/CHN-32) und Sebastian Ofner. Letzterer hat mit dem als Nummer 14 gesetzten Italiener Luciano Darderi ein besonders schwieriges Los.

Da hat wohl jemand in der Adidas-Zentrale in Herzogenaurach die Nationalteams durcheinandergebracht: Auf der österreichischen Website des Sportartikel-Riesen wird ausgerechnet das DFB-WM-Trikot mit einem Text beworben, der eindeutig Österreich meint – obwohl der ÖFB seit Jahrzehnten mit dem Konkurrenten Puma zusammenarbeitet.

Unter der Überschrift zum deutschen Nationalteam heißt es auf der Adidas-Seite wörtlich: „Es heißt nicht ohne Grund, dass Österreich eine der besten Mannschaften der Welt ist. Alleine beim Anblick des Österreich Trikots kommen einem Erinnerungen an große Siege, brillante Tore und spannende Spiele.“

"Eines der berühmtesten Trikots"

Dazu wird den Fans empfohlen, sich „eines der berühmtesten Trikots der Welt“ zu holen – gemeint ist allerdings eigentlich das Deutschland-Trikot. Die Passage findet sich auf der DFB-Kollektion von Adidas Österreich.

Pikant: Der Österreichische Fußball-Bund läuft seit vielen Jahren in Trikots von Puma auf. Auch die aktuellen WM-2026-Dressen wurden gemeinsam mit Puma präsentiert und vermarktet.

Neue Trikots präsentiert

Während Adidas traditionell den Deutschen Fußball-Bund ausrüstet, setzt der ÖFB seit Jahren auf den fränkischen Rivalen Puma. Erst Ende 2025 präsentierten ÖFB und Puma gemeinsam das neue Heimtrikot. Im März folgte dann das Auswärtstrikot.

Für den SKN St. Pölten ist heute erneut Endspielstimmung angesagt. Denn wenn die Titelverteidigerinnen bei Sturm Graz (18.30/ÖFB TV) nicht gewinnen, ist der Meisterteller fix in Wien.

Tabellenführer Austria Wien empfängt dann am Samstag (14 Uhr/ÖFB TV) Red Bull Salzburg, gegen die man im Cupfinale 1:0 gewinnen konnte. Gewinnt die Austria in der Generali Arena, ist den Veilchen der erste Meistertitel der Vereinsgeschichte sicher.

Ende der Qualigruppe

Anders als im Meister-Play-off markiert der 23. Spieltag in der Qualifikationsgruppe zugleich die letzte Runde. Der LASK trifft zu Hause auf Südburgenland (14 Uhr/ÖFB TV). Die Linzerinnen stehen als Dritter der Qualifikationsgruppe fest, die Südburgenländerinnen als Tabellenschlusslicht. Aufgrund der nicht erhaltenen Lizenz von Neulengbach bleibt die Spielgemeinschaft aber in der Frauen-Bundesliga.

Am Samstag (15 Uhr/ORF Sport+) trifft Blau-Weiß Linz im letzten Heimspiel der Saison auf Altach. Die Vorarlbergerinnen werden die Saison als Zweiter der Qualifikationsgruppe beenden. Die Oberösterreicherinnen sind Vorletzter. 

Im Sommer 2022 lag der FC Wacker Innsbruck in Trümmern. Nach dem Lizenzentzug und dem Zwangsabstieg musste der Traditionsklub in der Tiroler Liga (5. Leistungsstufe) wieder von Null beginnen. 

Nach drei Aufstiegen in Folge meldet sich Wacker nun wieder in der 2. Liga zurück. Wie bundesligafit ist der 10-fache Meister?

  • Was ist die Zielrichtung in der 2. Liga? 

Es wäre erstens vermessen und zweiten fast ein wenig arrogant, den Titel und Durchmarsch als Ziel auszugeben. Dafür streben schlicht zu viele Klubs (BW Linz, St. Pölten, Admira, Vienna) in die Bundesliga.

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