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Der TSV Hartberg fordert heute (ab 14.30 Uhr) in der Meistergruppe die Wiener Austria heraus. Die Wiener wollen die Tabellennachbarn aus der Steiermark endllich wieder einmal besiegen. In den letzten drei Duellen behielt aber immer Hartberg die Oberhand. 

Nach der Partie gegen Meister Sturm Graz stellt Austria-Coach Stephan Helm sein Team auf ein ganz anderes Spiel ein. Es "könnte zu einem Geduldsspiel werden. Entscheidend ist, dass wir den Spielverlauf auf unsere Seite ziehen und dem Spiel eine positive Richtung geben." Helm muss auf die gesperrten Abubakr Barry und Tin Plavotic verzichten, Sanel Saljic war aufgrund von Oberschenkelproblemen fraglich.

Die Hartberg-Elf von Manfred Schmid ist seit Jahresbeginn offensiv mit nur drei Treffern die harmloseste Mannschaft, mit nur zwei Gegentoren aber das defensivstärkste Team. 

Beim Rad-Klassiker Mailand-Sanremo kam es nicht nur bei den Männern zum Sturz. Viel schlimmer erwischte es das Frauen-Feld. Rund 10 Top-Fahrerinnen waren in eine Karambolage während der Abfahrt der Cipressa verwickelt, einige stürzten sogar über die Leitplanke meterweit auf eine weiter unten liegende Straße.

Am schlimmsten erwischte es die Italienerin Debora Silvestri, die kopfüber über die Planke stürzte. Sie blieb minutenlang liegen, bis sie entdeckt wurde. Sie war ansprechbar und wurde ins Krankenhaus gebracht. Laut Medienberichten bestand trotz des schrecklich aussehenden Sturzes keine Lebensgefahr.

Den Sieg holte sich die Belgierin Lotte Kopecky vor der Schweizerin Noemi Rüegg.

Die Bayern stürmen weiter unaufhaltsam dem Meistertitel entgegen. Gegen Union Berlin (mit Querfeld und Trimmel) feierten die Münchner einen klaren 4:0-Heimsieg. Olise (43.) und Gnabry (45.+1) brachten die Hausherren mit einem Doppelschlag vor der Pause auf Kurs. Kane nach Assist von ÖFB-Star Laimer (49.) und abermals Gnabry (67.) machten den Sack zu.

Der Abstand zu Verfolger Dortmund blieb bei neun Punkten. Denn die Borussen drehten einen 0:2-Rückstand gegen den HSV in einen 3:2-Erfolg.  Als ÖFB-Debütant Chukwuemeka sür Sabitzer eingewechselt wurde, stand es noch 0:2.

Einen wichtigen Sieg im Kampf um den Klassenerhalt feierte Bremen. Goldtorschütze beim 1:0 in Wolfsburg war Njinmah (68.), die Wölfe bleiben Vorletzter.

Dahinter liegt nur noch Schlusslicht Heidenheim, das daheim gegen Leverkusen aber überraschend einen Punkt holen konnte. Nach 0:2- und 2:3-Rückstand hieß es am Ende 3:3.

Sechs Tore im Rheinderby

Mit dem gleichen Resultat endete ein turbulentes Rhein-Derby zwischen Köln und Gladbach. Gladbach ging in der ersten Minute in Führung, nach sieben Minuten führte Köln 2:1. Gladbach drehte die Partie, lag 3:2 vorne. Bis Martel nach Kainz-Assist zum 3:3 traf.

Es war im vergangenen Frühherbst bei der Bruno-Verleihung der Fußballgewerkschaft, als der von den Spielern zum Trainer des Jahres 2024 gewählte Peter Pacult, 66, seinem Nachfolger Dietmar Kühbauer, 54, unter tosendem Applaus die Trophäe für 2025 überreichte. Auch Wolfsberg-Präsident Dietmar Riegler kam zur Feier des Abends auf die Bühne.

Einen Tag danach wechselte Kühbauer – zur Überraschung von Pacult und erst recht zu der von Riegler – von Wolfsberg zum LASK. Kurz darauf landete Pacult in Wolfsberg, wo er schon wenige Wochen später wieder gehen musste. Und sich der neutrale Beobachter fragte, wie einer, der davor in Klagenfurt mit minimalen Mitteln das Maximum erreicht hatte, über Nacht sein Handwerk verlernen konnte.

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