Der LASK und der TSV Hartberg haben die Meistergruppe der Fußball-Bundesliga mit einem torlosen Remis eröffnet. 9.544 Zuschauer in der Raiffeisen Arena sahen am Freitagabend, wie die Linzer gegen kompakte Steirer vergebens den Torerfolg suchten. Nach zehn Treffern in den bisherigen Saisonduellen waren hochkarätige Chancen Mangelware. Hartbergs Youba Diarra sah in der Nachspielzeit noch die Rote Karte.
Für den vorübergehend auf Platz eins liegenden LASK geht es bereits am Mittwochabend weiter. In Ried kämpft das Team von Dietmar Kühbauer im Halbfinal-Nachtragsspiel des ÖFB-Cups um das Final-Ticket nach Klagenfurt. In der Meistergruppe wartet dann die Reise nach Wien zu Rapid. Hartberg trifft nach über einer Woche Pause zu Hause auf die Austria.
Beide Teams stellten mehr oder weniger freiwillig personell um. Beim LASK fehlten neben Innenverteidiger Joao Tornich sowie dem ebenfalls angeschlagenen Stürmer Krystof Danek auch Sascha Horvath aus privaten Gründen. Der Kapitän der Linzer wurde Vater. Horvath wurde im zentralen Mittelfeld von Christoph Lang vertreten. Bei den Hartbergern musste mit Lukas Spendlhofer der Abwehrchef erkrankt passen. Im Angriff setzte Manfred Schmid neben Havel nicht auf Marco Hoffmann, sondern auf den Ghanaer Musibau Aziz.
Hartbergs jüngste Startelf
Die Steirer gingen mit der jüngsten Startelf in ihrer Bundesligageschichte ins Spiel. Nur 22,6 Jahre waren die Steirer alt.
Für den LASK hatte sich ein Geduldsspiel angekündigt. Mit Hartberg kam die mit nur 24 Gegentoren zweitstärkste Abwehr der Liga, vorne sollte der schnelle Havel Nadelstiche setzen. Die LASK-Leihgabe - Hartberg wird die Kaufoption ziehen - wartet im Frühjahr aber noch auf sein elftes Saisontor. Eine Parallele zwischen den Kontrahenten gab es: Hartberg kassierte in den 14 Runden davor ebenso nur eine Niederlage wie die Athletiker. Diese Serien sollten weitergehen.