Paralympics: Gold und Silber für Österreich

Der rot-weiß-rote Erfolgslauf bei den Paralympics geht weiter: Veronika Aigner holte im Slalom bereits ihr viertes Gold in Cortina. Elina Stary jubelte über Silber.
Aigner und Stary feiern Gold und Silber

Veronika Aigner hat bei den Paralympischen Winterspielen in Cortina ihre vierte Goldmedaille errungen. Die Alpinskiläuferin gewann nach Abfahrt, Kombination und Riesentorlauf am Samstag auf der Tofana auch den Slalom in der sehbeeinträchtigten Klasse an der Seite von Guide Eric Digruber. Die Niederösterreicherin siegte mit 4,04 Sek. Vorsprung auf ihre Teamkollegin Elina Stary und deren Guide Stefan Winter sowie 9,24 Sek. vor der Slowakin Alexandra Rexova mit Matus Duris.

Für Aigner war es nach eigenem Bekunden wegen Knieproblemen der letzte Slalom ihrer Karriere. Die 23-Jährige bilanziert bei den Paralympics in Italien mit viermal Gold und einmal Silber. Das ist eine Rekordausbeute für das ÖPC-Team seit der neuen Klasseneinteilung im Jahr 2006. Ihr Bruder Johannes Aigner hatte bereits vor vier Jahren in Peking fünfmal Edelmetall (2 Gold, 2 Silber, 1 Bronze) geholt und kann dies am Sonntag wiederholen. Derzeit hält der 20-jährige Gloggnitzer bei drei Goldenen und einer Bronzemedaille. Für Stary war es derweil in Cortina nach zwei dritten Plätzen die erste paralympische Silbermedaille. Der Edelmetallregen rechnet sich für die Paralympics-Athletinnen und Athleten des ÖPC. Für Gold gibt es 15.000, für Silber 13.000 und für Bronze 11.000 Euro, die Guides bekommen zusätzlich die Hälfte dieser Summen. 

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