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Der Wiener Neil Oberleitner steht zum ersten Mal in seiner Karriere in einem Grand-Slam-Achtelfinale. Der Neffe von Alexander Antonitsch und sein tschechischer Partner Petr Nouza profitierten allerdings von einem w. o. - Zizou Bergs und Raphael Collignon traten nicht zur Zweitrunden-Partie an. Die Belgier könnten im September beim  Davis-Cup im Wiener Prater aufschlagen. 

Im Achtelfinale warten nun die Tschechen Adam Pavlasek und Patrik Rikl. Pikant: Im Vorjahr verlor der von Alexander Peya trainierte Oberleitner mit Joel Schwärzler hauchdünn im Kitzbühel-Finale gegen seinen heutigen Partner Nouza und Rikl. In der ersten Runde haben Oberleitner/Nouza überraschend das als Nummer 13 gesetzte französische Gespann Albano Olivetti/Theo Arribage 7:6 (2), 7:6 (6) besiegt.  

Mit einem weiteren Sieg könnten sich die Top 50 für Oberleitner, der zum zweiten Mal bei einem Major dabei ist, ausgehen. 

Österreichs Eishockey-Verteidiger Gregor Biber hat bei Utah Mammoth einen ab kommender Saison gültigen Dreijahres-NHL-Einstiegsvertrag erhalten. Das gab der Klub aus Salt Lake City bekannt. Der 19-jährige Niederösterreicher war 2024 von Utah gedraftet worden, in den vergangenen drei Saisonen spielte er in der schwedischen Liga für Rögle. Zuletzt war er für Österreich bei der WM in der Schweiz im Einsatz. Bei Utah wird er zunächst in der AHL für das Farmteam Tucson Roadrunners auflaufen.

"Gregor ist ein sehr talentierter Verteidiger, der vergangene Saison in Schweden sehr gut gespielt hat. Wir freuen uns, seine Entwicklung in unserem System weiter beobachten zu können", erklärte Utah-General-Manager Bill Armstrong.

Blöd, wenn man bei einem der vier größten Turniere noch dabei ist, aber das Arbeitsgerät abhanden gekommen ist. Nach seinem Fünf-Satz-Sieg über den Polen Hubert Hurkacz in der 2. Runde der French Open jubelte US-Star Frances Tiafoe im Publikum - dabei ging sein Schläger verloren. „Als ich den Platz verlassen wollte, merkte ich plötzlich, dass etwas fehlte. Da wurde mir klar, dass mein Schläger weg war.“

Tiafoe nahm es letztlich mit Humor. In einer Instagram-Story bat der 28-Jährige allerdings um die Rückgabe des Schlägers und versprach als Ausgleich zwei Tickets für sein nächstes Match. „Unglaubliche Atmosphäre auf Platz 14 heute“, schrieb er mit einem lachenden Smiley: „Aber ich muss dem Fan, der den Schläger genommen hat, als ich mit euch allen gefeiert habe, sagen: Kann ich ihn bitte zurückhaben?“

Der derzeit leicht angeschlagene Lionel Messi führt Titelverteidiger Argentinien wie erwartet als Kapitän bei der Fußball-WM in den USA, Kanada und Mexiko an. Der 38-jährige Superstar hatte seine sechste WM-Teilnahme lange offen gelassen. Wenige Tage nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung im letzten Spiel von Inter Miami vor der Weltmeisterschaft gab Nationaltrainer Lionel Scaloni den 26-Mann-Kader des österreichischen Gruppengegners bekannt - mit Messi.

"Unsere 26 Krieger, die den Weltmeistertitel verteidigen werden", schrieb der Verband bei der Verkündung des Kaders in sozialen Medien. Vom Weltmeisterteam 2022 sind insgesamt 17 Spieler dabei. Neben Messi unter anderem auch Tormann Emiliano Martínez, der sich im Europa-League-Finale von Aston Villa gegen den SC Freiburg beim Aufwärmen einen Finger gebrochen hatte. Argentinische Medien gehen davon aus, dass er bei den Testspielen gegen Honduras (6. Juni) und Island (9. Juni) nicht zum Einsatz kommen wird.

Messi muss noch pausieren

Bei Messi wird wegen einer Überlastung mit einer Pause von etwa zehn Tagen gerechnet. Sein linker Oberschenkel hatte leichte Probleme bereitet. In der Offensive kann Scaloni zudem auf prominente Namen wie Julian Alvarez (Atletico Madrid) und Lautaro Martinez (Inter Mailand) zurückgreifen. Nicht nominiert wurde hingegen Franco Mastantuono (18) von Real Madrid.

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