Vier heimische Athleten bilden seit wenigen Wochen eine Einheit. Voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen, jeder für sich Erfolge feiern. Michael Weiss, Sebastian Fuchs, Sebastian Aschenbrenner und Anna Pabinger sind das DNA Triathlon-Team, der 45-jährige Routinier Weiss fungiert als Coach von allen.
Davon möchte vor allem der 23-jährige Fuchs profitieren, liegen die besten Jahre seiner Karriere doch noch vor ihm. „Für mich ist es wichtig, jemanden zu haben, auf den man aufschauen kann und von dem man Tipps erhält.“
Er selbst habe noch junge Ansätze und möchte sich einiges abschauen. „In Hinblick auf das Training, die Vermarktung, die Wettkämpfe.“
Trainiert wird selten bis gar nicht gemeinsam, weil das logistisch fast nicht möglich ist. Weiss: „Wir machen alles online, das geht heutzutage sehr gut.“ Wöchentlich werden die Trainingspläne erstellt und die Kommunikation gepflegt. „Mit den Athleten habe ich fast jeden Tag Kontakt.“
Weiss, der schon zwölf Mal auf Hawaii gestartet ist und mehrfacher Staatsmeister ist über die Mittel- und Langdistanz, möchte vor allem seine Erfahrung weitergeben. „Ich habe mir damals als junger Athlet noch sehr viel selbst erarbeiten müssen.“ Darüber hinaus kann er Werbung machen für sein Dasein als Coach, quasi seine Karriere nach der Karriere.