Sport-News

Österreichs derzeit bester Tennisspieler, Sebastian Ofner, trifft in der ersten Runde der Generali Open in Kitzbühel  auf den Slowaken Alex Molcan. Lukas Neumayer bekommt es mit dem Deutschen Yannick Hanfmann zu tun und Joel Schwärzler mit einem Qualifikanten. Dies ergab die Auslosung am Samstag in Kitzbühel. Das ÖTV-Trio ist dank Wildcards dabei. Topstar und Titelverteidiger ist Alexander Bublik, der zunächst ein Freilos hat und ein möglicher Viertelfinalgegner von Ofner wäre.

„Für die Österreicher hätte es einfacher kommen können, aber das Feld ist ja noch immer extrem dicht“, erklärte Turnierdirektor Alexander Antonitsch. „Gegen einen Kitzbühel- und Höhenspezialisten, das wird nicht ganz einfach für Lukas“, sagte der Kärntner in Bezug auf Hanfmann. 

Für Ofner geht es gegen Molcan auch um eine mögliche Revanche: 2023 verlor der Steirer das bisher einzige Duell mit dem Slowaken im Kitz-Achtelfinale nach einer 6:4, 5:0-Führung und zwei Matchbällen. Im Falle eines Sieges trifft Ofner entweder auf den aufstrebenden Belgier Raphael Collignon (Nr. 7) oder den Deutschen Daniel Altmaier.

In der Qualifikation ausgeschieden sind die jungen Österreicher Nico Hipfl und Niklas Waldner.

Österreichs ehemaliger Tennis-Star Dominic Thiem schlägt sportlich ein neues Kapitel auf. Der US-Open-Sieger wechselt zum Badener AC und wird künftig in der 2. Klasse Triestingtal Fußball spielen. Wie BAC-Sektionsleiter Sergej Petrovic in der NÖN bestätigte, kam der Kontakt über einen Spieler des Vereins zustande.

Zuletzt lief der 32-Jährige für seinen Heimatverein Lichtenwörth auf, wo er in der vergangenen Saison zehn Meisterschaftsspiele absolvierte und seinen ersten Pflichtspieltreffer erzielte. Einen Stammplatz hat Thiem trotz seines prominenten Namens aber nicht sicher. „Bei uns muss jeder um einen Platz kämpfen“, betonte Petrovic.

Weil ihm nach eigenen Angaben die Einreise in die USA verweigert wurde, hat sich der frühere Weltklasse-Fußballer Joan Capdevila an Donald Trump gewandt. „Ich brauche Hilfe, Donald Trump“, schrieb der frühere spanische Welt- und Europameister an den US-Präsidenten gerichtet auf der Plattform X. „Mir wurde gerade mitgeteilt, dass ich nicht mit meinen Kindern zum Finale reisen kann, weil mir das ESTA verweigert wurde.“ 

Spiel im Iran

Er könne nicht fassen, „dass man mir die Einreise in die USA verweigert ... und dass ich einen solchen Moment mit meinen Kindern verpasse, die den Fußball so sehr lieben ... Wenn jemand weiß, wie man das beheben kann, werde ich ihm von ganzem Herzen und ein Leben lang dankbar sein.“

Gegenüber El Partizado de COPE nannte der 48-Jährige auch den Grund für die Verweigerung der Einreise: „Die ESTA haben sie mir verweigert, weil ich vor zehn Jahren ein Spiel im Iran gespielt habe.“

Am Sonntag (21 Uhr/live ORF 1) wird in East Rutherford das WM-Finale zwischen Argentinien und Spanien angepfiffen. Was Sie abseits des Sportlichen vor dem Endspiel wissen sollten.

Die verlängerte Pause

Nach dem Pausenpfiff soll sechs Minuten lang umgebaut werden. Für die folgende Show sind Madonna, Shakira und die K-Pop-Band BTS angekündigt, außerdem könnte es zu Auftritten von Burna Boy und Coldplay kommen, unterstützt von dem venezolanischen Dirigenten Gustavo Dudamel und einem New Yorker Kinderchor. Die mindestens 25 Minuten dauernde Pause wird für die Sportler eine Herausforderung sein.

Der gerührte Schiedsrichter 

Schiedsrichterlegende Pierluigi Collina wählte die Theatralik: Bei einer Besprechung überreichte er Slavko Vincic ein schwarzes Trikot mit dessen Namen, gleichbedeutend mit der Ehre, das WM-Finale zu pfeifen. Den 46-Jährigen rührte das zu Tränen. Er kommt bei dem Turnier zum vierten Mal zum Einsatz. Sein bisheriges Karrierehighlight war das Champions-League-Finale Real Madrid gegen Dortmund (2:0) im Jahr 2024.

Die US-typischen Ringe

Dass Meisterteams – etwa bei NFL und NBA – Ringe für ihren Triumph erhalten, ist in Amerika Tradition. Grund genug, um diese Tradition auch dem Fußball zu schenken. Die Weltmeister erhalten neben dem Pokal und den Medaillen auch Ringe. Eine Seite des Rings zeigt die WM-Trophäe, die andere einen Hinweis zum Team. Nach dem Finale erhalten Kapitän und Trainer ihre Ringe, die anderen später. Insgesamt gibt es 30 Ringe für das Siegerteam. Es sollen auch 1.996 Ringe an Fans verkauft werden.

Das extreme Wetter

New York ist nur rund eineinhalb Autostunden vom Finalort New Jersey entfernt. Zuletzt sorgte die schlechte Luftqualität in der Metropole für Sorgen. Zwei Tage vor dem Finale war die Skyline in Rauchschwaden gehüllt, die New Yorker trugen großteils Masken. Der Grund seien Waldbrände in Minnesota und Kanada, wie es hieß. Die Stadtregierung meldete eine „ungesunde“ Luftqualität in Teilen New Yorks. Der ausgerufene „Code Red“ galt auch in East Rutherford, wo das Finalstadion steht. Die Temperaturen könnten zudem auf bis zu 40 Grad steigen.

Ein Spiel, das eine Aura von Enttäuschung umgibt, oder sogar ein Mantel von Sinnlosigkeit. Das Spiel um Platz drei war jeher ein Spiel der Verlierer, der zerstörten Hoffnungen. Oder wie Englands Teamchef Thomas Tuchel vor der Partie am Samstag (23.00/ServusTV) sagte: „Keiner meiner Spieler und keiner der französischen Spieler möchte dieses Match spielen.“

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