Sport-News

Das Warten der Schweiz auf den ersten WM-Titel im Eishockey geht weiter. Die Eidgenossen verloren bei der Heim-Weltmeisterschaft am Sonntag in Zürich das Finale gegen Finnland mit 0:1 nach Verlängerung. In einer über weite Strecken ausgeglichenen Partie schoss Konsta Helenius die Finnen mit dem goldenen Tor in der 71. Minute zum fünften WM-Titel. Die Schweiz verlor nach 2013, 2018, 2024 und 2025 auch das fünfte WM-Finale, das dritte in Folge.

10.000 Fans im Eistempel in Zürich-Altstetten und viele Tausend im ganzen Land standen bereit, um endlich den ersten WM-Titel der Geschichte zu feiern. Vor zwei Jahren in Prag kam der K.o.-Schlag in der 50. Minute, vor einem Jahr in Stockholm in der 63. und diesmal zerstört Helenius von den Buffalo Sabres alle Träume. Die im Turnier bis dahin so souveränen Schweizer müssen sich einzig vorwerfen lassen, dass sie nun schon im dritten Jahr in Folge im Endspiel kein Tor zustande gebracht haben.

Von Fabio Tartarotti

Mit Roland Braunschmidt zieht sich ein langjähriger Schiedsrichter-Veteran aus der Regionalliga Ost zurück. Beim 3:0-Heimsieg gegen Leobendorf am Sport-Club-Platz pfiff er zum letzten Mal eine RLO-Partie. „Es war unbeschreiblich schön. Mein Traum, vor den geilsten Fans in der RLO und in einem wunderschönen Stadion meinen Abschied zu feiern, ist in Erfüllung gegangen“, erklärte der Haudegen nach seinem letzten Abpfiff. 

Nach einem Vierteljahrhundert in der Liga und 15 Jahren Bundesligaerfahrung als Assistent wird Braunschmidt künftig nur mehr für den Burgenländischen Landesverband pfeifen. Seine Karrierestatistiken können sich sehen lassen: 953 Spiele, 2.557 Gelbe und 85 Rote Karten

Anastasia Potapowa spielte am Samstag wie eine Große – und bezwang eine ganz Große. Mit dem 4:6, 7:6, 6:4 gegen Titelverteidigerin Coco Gauff bei den French Open feierte die 25-jährige ÖTV-Spielerin einen der größten Erfolge ihrer Karriere in eindrucksvoller Art und Weise. Österreichs Nummer 1 spielte druckvoll, variantenreich und vor allem mit unbändigem Siegeswillen. „Es ist eine Kombination aus Erfahrung, dass ich erwachsener und mental stärker geworden bin“, sagte Potapowa. „Auch rundherum hat sich vieles geändert, ich habe an neuen Dingen gearbeitet, das hat sich alles positiv ausgewirkt.“

Es kommt knüppeldick für das Schweizer Eishockey-Nationalteam. Bei den letzten drei Weltmeisterschaften standen die Eidgenossen immer im Endspiel - nur aus dem erhofften ersten WM-Titel wurde es nichts.

Auch bei der Heim-WM reichte es für die Schweizer nur zu einem Titel: Sieger der Herzen.

Im Endspiel der Heim-WM fielen die Schweizer knallhart auf den Boden der Realität: Finnland vereitelte den ersehnten Coup der Eidgenossen und sicherte sich den WM-Titel.

Von Fabio Tartarotti

Mit einem sensationellen 4:0-Heimsieg gegen den frischgebackenen Meister SV Gloggnitz hat der FavAC tatsächlich den Klassenerhalt in der Regionalliga-Ost fixiert. Eine beeindruckende Leistung, wenn man zurückblickt – nach neun Spieltagen war der FavAC mit null Punkten Tabellenschlusslicht, alle Zeichen deuteten auf Abstieg. Die Mannschaft von Herbert Gager wuchs in der Rückrunde aber über sich hinaus und wurde mit mehreren Überraschungssiegen zum Angstgegner der Topteams. Der FavAC belegt in der Formtabelle seit der Winterpause sogar Rang vier und darf nun am Ende einer monatelangen Aufholjagd endlich aufatmen: „Gratulation an das gesamte Team – wir haben das Unmögliche geschafft“, freute sich der emotionale Teammanager Thomas Friz nach dem gelungenen Klassenerhalt.

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