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Ende März gewann Lukas Neumayer im italienischen Barletta sein erstes  Challenger-Turnier, nun fehlen in Mauthausen  nur noch zwei Siege auf den ersten Heim-Titel. 

Der Salzburger blieb auch im Viertelfinale ohne Satzverlust und schlug den Serben Laslo Djere, der bereits die Nummer 27 der Welt war, mit 7:6 (4) und 6.3. "Es könnte noch besser sein, aber ich habe bis zum Ende gefightet. Jetzt hoffe ich, dass ich auch im Halbfinale meine Leistung abrufen kann."

Mit dem Anwurf zum Viertelfinale biegt die HLA in die entscheidende Phase der Saison ein. Nach dem Grunddurchgang geht es ab sofort um alles oder nichts.

Hard und die Fivers aus Margareten bestreiten dabei ab Freitag (19.00) das traditionsreichste Duell dieser Viertelfinalserie. Statistisches Schmankerl: Die beiden Vereine trafen bislang noch nie im Viertelfinale aufeinander, sondern erst in späteren Phasen der Play-offs. Seit der Saison 2013/14 kam es bereits zu vier Finalduellen, zudem standen sich beide Teams im Vorjahr im Halbfinale gegenüber, das Hard in einem Siebenmeterkrimi für sich entscheiden konnte. Die Fivers sind zudem der einzige Verein, der sich seit Einführung des Halbfinalformats durchgehend für dieses qualifizieren konnte.

61 Jahre ist her - solange gab es keinen Titel für den LASK. Am Freitag kann die Durststrecke beendet werden, im Cupfinale wartet Altach. 

Die Geschichte des LASK ist untrennbar mit einem erfreulichen Höhepunkt verbunden, der aber auch einen traurigen Beigeschmack hat. Weil besagte Geschichte auch mit dem Namen Carlos Lima, liebevoll "Chico" genannt, verbunden ist. Der Brasilianer war 1965 eines der Gesichter des ersten Doubles für eine Mannschaft aus den Bundesländern.

Wenn in der österreichischen Bundesliga über nachhaltige Entwicklung und strategische Weitsicht gesprochen wird, zählt der SCR Altach jede Saison zur Meistergruppe. Der Klub aus Vorarlberg hat sich mit klarer Linie, wirtschaftlicher Disziplin und konsequenten Investitionen im Oberhaus etabliert – und setzt nun mit dem erstmaligen Einzug ins Finale des ÖFB-Cup gegen den LASK ein sportliches Ausrufezeichen.

Österreichs Nummer eins bei den Frauen, Anastasia Potapowa, zeigte auch im Halbfinale des WTA-1000-Turniers in Madrid phasenweise sensationelles Tennis. Dennoch musste sich die Neo-Österreicherin am Donnerstag Abend der Ukrainerin Marta Kotsyuk mit 2:6, 6:1, 1:6 geschlagen geben. Kotsyuk agierte besonders in der Defensive überragend und war insgesamt die stabilere Spielerin in diesem Duell.

Potapowa ist die erste Österreicherin, die bei einem  Turnier dieser Kategorie in ein Halbfinale vordringen konnte. In der Weltrangliste wird die 25-Jährige am Montag in die Top-40 vordringen.

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