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Es lebe der US-Sport

Die NBA-Finals standen in den Pubs in Santa Barbara und im US-TV im Fokus, die WM lief nebenher.
NBA New York Knicks

Saturday Night-Fever in Santa Barbara. Viele Studenten der nahe gelegenen Universität UCSB begaben sich in einen neuen Lebensabschnitt, weil sie Tags davor ihre "Graduation" geschafft und am Campus mit Fotos und einer offiziellen Veranstaltung gefeiert hatten. Die Festivitäten nahmen auch am Samstag kein Ende.

Die State Street in Santa Barbara war brechend voll, ebenso wie die Lokale an beiden Flanken der Straße. Im O'Mallys Pub wird ein Pitcher Bier nach dem anderen bestellt, ebenso nebenan im Baja Sharkeez, das viele mexikanische Sorten des Gebräus anbietet, die wiederum den Geschmack eines Durchschnitts-Europäers wohl mehr treffen 

Mittendrin ein junger Mann mit einem Rapid-Trikot von Guido Burgstaller, ein anderer trägt das rote Österreich-Leiberl. Sie fahren die Westküste auf und ab, das ist anstrengend, daher bedarf es zwischendurch einer überschäumenden Erfrischung. Beim Spiel gegen Jordanien werden sie Österreich vor Ort in San Francisco die Daumen drücken.

Im Pub sind sämtliche Bildschirme aufgedreht, rund 20 mögen es sein. Im Bilde sind in erster Linie US-Sportarten, allen voran die NBA-Finals zwischen den New York Knicks und den San Antonio Spurs. Auf kleineren Screens dazwischen kann man die WM-Partie Haiti gegen Schottland verfolgen, eher ein Nischenprodukt.

Kaum war die Partie abgepfiffen, wurde der Sender gewechselt - auf College-Baseball. Beim Eingang des Pub steht zwar überlebensgroß ein aufgeblasener WM-Pokal, auch werden alle Spiele übertragen, doch das Interesse scheint im mexikanischen Lokal nur bei Spielen Mexikos wirklich hoch zu sein. 

Beim Eröffnungsspiel war die ganze Aufmerksamkeit auf den Fußball gerichtet.

Ansonsten lautet das Motto: Es lebe der US-Sport.

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