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Nach der Gold-Fahrt in der paralympischen Abfahrt am Samstag in Cortina war Veronika Aigner und Neo-Guide Lilly Sammer ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Im Super-G konnte das Duo dann mit etwas weniger Druck agieren. 

Doch auch da lieferte die Aigner-Familie ab: Die erst 16-jährige Sammer führte Aigner zur zweiten Medaille bei diesen Winterspielen, diesmal wurde es Silber. Nur die Lokalmatadorin Chiara Mazzel war schneller, auf Gold fehlten am Ende 6 Zehntel.

Einen Schreckmoment gab es für Elina Stary. Die 19-Jährige erwischte mit Guide Stefan Winter einen guten Start, fädelte kurz vor dem Ziel aber bei einem Tor ein und stürzte. Sie konnte allerdings selbstständig aufstehen und gab ein Okay. Ein erster Check im Ziel wies keine gröberen Verletzungen auf.

Österreich hält damit bei drei Medaillen, zwei davon in Gold. Johannes Aigner hat am Montag-Vormittag ebenfalls noch die Chance auf das nächste Edelmetall.

Sebastian Ofner hat sein zweites Tennis-Challenger-Turnier in Folge gewonnen. Nach dem Triumph in St. Brieuc vergangene Woche behielt der Steirer am Sonntag im Endspiel von Thionville in einem Krimi gegen den Norweger Nicolai Budkov Kjaer nach 2:14 Stunden mit 6:7 (5), 6:3, 7:6 (7) die Oberhand. Dadurch wird Österreichs Nummer eins am Montag im Ranking auf Position 85 aufscheinen. Seinen zweiten Karriere-Challenger-Turniersieg fixierte der Vorarlberger Joel Schwärzler in Kigali.

Ofner war bei dem Hartplatzevent als Nummer vier gesetzt und wurde somit im Duell mit der 19-jährigen Nummer sechs des Turniers seiner leichten Favoritenrolle gerecht. Es war das erste Duell der beiden auf der Tour. Im Entscheidungssatz gab es kein Break, weshalb die Entscheidung im Tiebreak fallen musste. Dort vergab Ofner zuerst einen Matchball, wehrte dann selbst einen ab, ehe er seine zweite Chance auf den Matchgewinn nutzen konnte.

Neben der Neusiedler Trainer-Krise blickten die Burgenländer nach Oberpullendorf. Im Spitzenspiel der Burgenland Energie Landesliga am Freitag sahen die Fans das Aufeinandertreffen der dominanten Tabellenführer aus Mattersburg gegen den Drittplatzierten. Der MSV hätte mit einem Sieg schon eine Vorentscheidung im Titelrennen liefern können.

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