Sport-News

Wenn der Spruch Gültigkeit hat, dass man aufhören sollte, wenn es am Schönsten ist, dann müsste Alexander Joppich (31) unverzüglich seinen Spind in der Wacker-Kabine räumen und in seinen Brotberuf als Buchhalter wechseln.

Ohne dem Dauerläufer des FC Wacker Innsbruck nahetreten zu wollen: Aber ein Tor, wie es ihm am Freitag beim 5:0 gegen SW Bregenz gelungen ist, wird Alexander Joppich in seiner Karriere wohl nie mehr erzielen.

Prädikat sehenswert

Als der 31-Jährige kurz vor der Pause per Dropkick aus 20 Metern abzog, gab es in Wahrheit nur zwei Optionen: Entweder der Ball fliegt über die Südtribüne auf die Inntalautobahn, oder er schlägt ein.

Joppichs Schuss landete direkt im Kreuzeck (44.) - und kein Tor hätte diese perfekte Rückkehr von Aufsteiger Wacker Innsbruck in der 2. Bundesliga besser darstellen können. 

Österreichs aktuelle Nummer eins bei den Tennis-Frauen, Anastasia Potapova, ist am Donnerstag im Achtelfinale von Washington ausgeschieden. Nach dem glatten Zweisatzsieg über Altstar Venus Williams zum Auftakt musste sich die 25-jährige Weltranglisten-27. der als Nummer 4 gesetzten Russin Diana Schnaider bei dem WTA-500-Turnier nach nur 55 Minuten glatt 1:6,2:6 beugen. Nächste Station für Potapova ist nun das am Sonntag beginnende WTA-1000-Turnier in Toronto.
 

Breaks zum 0:2 und 1:5 sorgten im ersten Satz schnell für klare Verhältnisse. Auch im zweiten Durchgang geriet Potapova nach zwei Serviceverlusten 0:3 in Rückstand. Sie musste viermal ihren Aufschlag abgeben, schaffte mit zwei Rebreaks ihre einzigen Gamegewinne in Satz zwei. Im WTA-Ranking wird sich Potapova dennoch um zumindest einen Platz verbessern, sie war im Vorjahr in Washington gleich in Runde eins gescheitert.

Mit der neuen Bundesligasaison startet auch die neue TV-Rechte-Periode. Der Pay-TV-Sender Sky wird bis 2030 alle Spiele der Bundesliga live übertragen, im ORF wird es pro Saison vier Live-Partien zu sehen geben. Was neu ist und was Sie sonst noch alles wissen müssen:

Neu ist das Freitagsspiel um 19.30 Uhr. Sky beginnt um 19 Uhr mit den Vorberichten, durchs Programm führt Kimberly Budinsky gemeinsam mit dem Experten Marko Stankovic, der auch Co-Kommentator sein wird.

Wenn ab Freitagabend in der Bundesliga der Ball wieder rollt, beginnt auch im Unterhaus eine neue Saison – und gleichzeitig eine neue Ära. Denn die Regionalliga startet mit neuem Modus, neuer Ligastruktur und neuen Aufstiegsregeln.

Die Reform der dritthöchsten Spielklasse verfolgte dabei zwei Ziele: Einerseits soll der Aufstieg in die 2. Liga klarer geregelt werden. Andererseits sollen die Reisekilometer deutlich reduziert werden. Aufgrund Zweiterem gibt es somit künftig vier statt drei Regionalligen: Die Regionalliga Ost (Wien, Niederösterreich, Burgenland), Regionalliga Nord (Oberösterreich, Salzburg), Regionalliga West (Tirol, Vorarlberg) und die Regionalliga Süd (Steiermark, Kärnten).

16 Teams in der Regionalliga Ost

Im Osten bleibt vieles unverändert. Nach dem Rechtsstreit rund um TWL Elektra gehen in der Ostliga heuer wieder 16 statt zuletzt 17 Vereine an den Start.

Es sind gerade harte Zeiten für Fußballromantiker und Freunde des guten, alten, ehrlichen Kicks. Der Fußball wird zusehends zum Spielball strategischer und finanzieller Interessen, die hehren Werte werden mit Füßen getreten. Die jüngste Idee von Gianni Infantino, dem Präsidenten des Weltverbandes FIFA, besitzt die Sprengkraft, den Weltfußball grundlegend zu erschüttern und in die größte Krise seiner Geschichte zu stürzen.

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