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Eine gute Woche für Ester Ledecka. Am 18. Jänner stand sie in Tarvis im Ski-Weltcup im Super-G auf dem Podest mit Emma Aicher und Lindsey Vonn, fünf Tage später gewann die Tschechin auf der Simonhöhe in Kärnten nun zum 26. Mal ein Weltcuprennen im Parallel-Snowboard

Es war ihr erstes Rennen auf einem Brett in dieser Weltcupsaison. Das letzte Mal fuhr sie im Snowboard-Weltcup im Dezember 2024. Dennoch ließ Ester Ledecka der Konkurrenz keine Chance. "Ich muss sagen, zwei Podiums in zwei verschiedenen Sportarten, das ist schon ein gutes Gefühl", sagte sie gegenüber dem ORF.

Auch bei den Olympischen Spielen wird Ledecka auf Ski (Super-G) und Snowboard (Parallel-Riesentorlauf) antreten. Die Abfahrt muss sie aus Termingründen auslassen. Ob sie mehr trainiere als andere? "Ich kann nicht doppelt so viel trainieren wie alle andern. Aber ich tue, was ich kann. Ich habe ein tolles Team, das mir hilft, das umzusetzen."

Sabine Payer schaffte es als beste Österreicherin ins Viertelfinale. Dort war für die zweifache Saisongewinnerin gegen Michelle Dekker aus den Niederlanden Endstation, sie wurde Siebente. Ihre Landsfrau Martina Ankele stellte als 13. ihr zweitbestes Karriereresultat ein. 

ÖSV-Snowboarder Obmann in Olympiaform

Am Freitag musste sich Fabian Obmann erst im Finale dem Südtiroler Roland Fischnaller beugen und holte fünf Tage nach Platz zwei in Bansko sein nächstes Topresultat in der Olympiadisziplin. "Es hat extrem viel Spaß gemacht", sagt der 29-Jährige stolz. "Den Tag am Podium zu beenden ist was Besonderes." 

Favoritenrolle will er sich bei den Winterspielen in Livigno keine andichten lassen. "Es gibt andere, die schon öfter dabei waren. Auch in verschiedenen Disziplinen wie Ester." Aber jeder mit Podestplätzen könne auch bei Olympia vorn dabei sein. 

Benjamin Karl scheiterte im Viertelfinale an Aaron March und musste als Siebenter dem drittplatzierten Südtiroler auch die Weltcupführung überlassen.

Alexander Payer und Arvid Auner schieden in der Qualifikation aus. 

Mit seinen Toren hat er Österreich vor wenigen Monaten ins Finale der U17-WM geschossen. Jetzt erhält Johannes Moser einen langfristigen Vertrag bei Red Bull Salzburg. Der 18-jährige Kärntner wechselt vom FC Liefering zum Tabellenführer der ersten Liga, wo er einen Vertrag bis 2030 unterschrieb.  "Der Wechsel ist für mich ein großer Schritt und eine tolle Chance, der ich mit viel Freude entgegenblicke. Ich freue mich auf die kommenden Monate und bin bereit, alles für den Verein zu geben, um erfolgreich zu sein“, freute sich der Youngster.

Der offensive Mittelfeldmann kam im Sommer 2021 aus seiner Heimat Kärnten nach Salzburg und spielte anfangs für die Red-Bull-Akademie in der U15-, U16- und U18-Mannschaft. Darauf folgten – dem Salzburger Weg gemäß – Einsätze für die U19 in der UEFA Youth League (4 Spiele, 1 Treffer) und den Kooperationsklub FC Liefering (13 Partien, 1 Tor).

Ein besonderes Ausrufezeichen konnte Moser gemeinsam mit seinen Nationalteamkollegen im vergangenen November bei der U17-Weltmeisterschaft in Katar setzen. Dort markierte er für den Vizeweltmeister Österreich acht Treffer und wurde damit Torschützenkönig sowie zweitbester Spieler des Turniers.
Johannes Moser wird bis auf Weiteres als Kooperationsspieler beim FC Liefering zum Einsatz kommen.

Nichts Neues beim Super-G am Hahnenkamm: Wie im Vorjahr siegte auch dieses Mal der Schweizer Superstar Marco Odermatt. Allerdings mit nur drei Hundertstel Vorsprung auf seinen Schweizer Landsmann Franjo von Allmen.  

Aber auch die Österreicher überzeugten: Der Steirer Stefan Babinsky bewies seine gute Form und hatte als Dritter am Ende 25 Hundertstel Rückstand auf Odermatt. Riesentorlauf-Weltmeister Raphael Haaser landete unmittelbar dahinter auf Rang vier. Eine absolute Topzeit verpasste Lukas Feurstein, der im Finish alle Chancen verspielte. 

US-Nationalspielerin Trinity Rodman ist nach Angaben ihres Beraters die nun bestbezahlte Fußballerin der Welt. Die 23-jährige Tochter von Basketball-Legende Dennis Rodman unterschrieb bei Washington Spirit einen Dreijahresvertrag bis 2028, der ihr laut US-Medien jährlich mehr als zwei Millionen Dollar (1,71 Mio. Euro) einbringen soll. Zuvor hatte die dreimalige Weltfußballerin Aitana Bonmatí vom FC Barcelona als bestbezahlte Fußballerin weltweit gegolten.

"Höchstbezahlte Fußballerin der Welt", schrieb Rodmans Agent Mike Senkowski auf Instagram zu einer Fotocollage der Stürmerin. Die Olympiasiegerin selbst sprach von einem "monumentalen und bahnbrechenden Moment. Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie es sich anfühlt. 

Natürlich wird jeder seine eigene Meinung dazu haben, aber das war mir eigentlich immer egal." Um Rodman nicht in Richtung eines europäischen Topclubs zu verlieren, führte der Ligavorstand eine Zusatzregel zur bestehenden Gehaltsobergrenze der National Women's Soccer League (NWSL) von 3,5 Millionen Dollar pro Team ein.

Gehaltslimit darf überschritten werden

Die High Impact Player Rule erlaubt es den Mitgliedsclubs, das Gehaltslimit zu überschreiten, wenn Spielerinnen bestimmte Kriterien erfüllen, die sich an ihrer individuellen Marktattraktivität orientieren. Rodmans alter Vertrag war mit 31. Dezember 2025 ausgelaufen.

Das erste Pflichtspiel in diesem Jahr samt Debüt des neuen Trainers Fabio Ingolitsch brachte für Sturm Graz keine Punkte, aber Erkenntnisse. Fazit: Der Meister muss sich deutlich steigern, um auf nationaler Ebene reüssieren zu können. 

Die internationale Saison geht nächsten Donnerstag (21 Uhr) mit dem Heimmatch gegen Brann Bergen zu Ende, nach dem 0:3 in Rotterdam gegen Feyenoord besteht in der Europa League keine Chance mehr auf den Play-off-Einzug. 

Die Erkenntnisse eines größtenteils misslungenen Abends:

  • Der erste Gegentreffer in Rotterdam nach nicht einmal fünf Minuten entsprang einem Corner, womit Sturm in dieser Europa-League-Spielzeit bereits fünf Treffer aus Eckbällen kassiert hat. Die die Schwäche bei ruhenden Bällen missfiel dem Salzburger besonders. „Das zieht sich wie ein Kaugummi durch die Europa-League-Saison.“
  • Ingolitsch kritisierte auch die  mangelnde Durchsetzungsfähigkeit in Zweikämpfen. Vor allem in der Offensive wurden kaum Zweikämpfe gewonnen. Als zufriedenstellend bewertete Ingolitsch das Abwehrverhalten aus dem Spiel heraus. "Da haben wir ordentlich verteidigt."
  • Dass die Offensivspieler keine Bälle halten konnten, war einmal mehr ein Problem. „Wir konnten keine Bälle festmachen. Dadurch kommen sie zurück wie ein Bumerang, und das Spiel verlagert sich in unsere Hälfte.“  Auch in Rotterdam war offensichtlich: Sturm muss sich um einen Angreifer umsehen.
  • Zudem sei man in "Ballbesitz oft zu mutlos gewesen", meint der 33-Jährige. 

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