Sport-News

Die SV Ried hat zumindest für einen Tag die Führung in der Qualifikationsgruppe der Fußball-Bundesliga übernommen. Die Innviertler schafften am Freitag mit einem 1:1 (0:0) beim GAK ein hochverdientes Remis und liegen einen Punkt vor Altach und zwei Zähler vor den Grazern. Nach der Führung der Heimischen durch Ramiz Harakate (47.) glich Nikki Havenaar in der 69. Minute aus. Am Dienstag stehen sich die zwei Mannschaften wieder gegenüber, diesmal in Ried.

Von der jüngsten Heimstärke des GAK, in Liebenau zuletzt dreimal siegreich, war in der ersten Halbzeit wenig zu sehen. Ried war die dominierende Elf und spielte sich eine Vielzahl guter Möglichkeiten heraus. In der 20. Minute wurde es für die Grazer gleich zweimal richtig brenzlig. Zunächst landete ein Schuss von Antonio van Wyk an der Stange, nach der folgenden Ecke kam Kingstone Mutandwa zum Kopfball, Torhüter Franz Stolz wehrte reaktionsschnell ab.

Ried spielt seine Standard-Stärke aus

Personell unverändert, aber spielerisch verbessert kam der GAK aus der Kabine und jubelte bald über die Führung. Nach einem missglückten Klärungsversuch von Michael Sollbauer fiel der Ball vor die Füße von Harakate, der zum elften Mal in dieser Saison traf. Die Rieder übernahmen aber zusehends wieder das Kommando und blieben brandgefährlich. Jonas Mayer (54.) und Mutandwa (61.) vergaben Riesenchancen, auf ihre Stärke bei Standards konnte sich die Mannschaft von Maximilian Senft aber einmal mehr verlassen. Nach einem Freistoß von Philipp Pomer köpfelte Havenaar zum Ausgleich ein (69.). Zum ersten Sieg gegen den GAK seit 19 Jahren reichte es aber nicht mehr, beinahe wäre es sogar noch eine Niederlage geworden. In der 91. Minute fehlte dem GAK bei einem Satin-Schuss aus der eigenen Hälfte auf das leere Tor nur wenig auf das Siegestor.

Vor dem Anstoß wurde mit einer Trauerminute dem am Vortag bei einem Verkehrsunfall verstorbenen Ex-Torhüter Alexander Manninger gedacht, der vom GAK 1997 zu Arsenal gewechselt war und in London eine erfolgreiche internationale Karriere gestartet hatte.

Die besten Speed-Kletterer Österreichs kommen am Samstag nach St. Pölten. Im Sportzentrum NÖ steigen die Staatsmeisterschaften in der Sparte Speed.

Ausgetragen werden die allgemeine Klasse sowie die Nachwuchsbereiche U13, U15 und U17.

Eine kurze Anreise haben die Kletterer aus Herzogenburg. Die konsequente Nachwuchsförderung des örtlichen Vereins zeigt Wirkung: So schaffte Johanna Nagl zuletzt einen neuen österreichischen Rekord.

Zwei Topstars werden beim Masters-Turnier in Madrid fehlen: Carlos Alcaraz pausiert erwartungsgemäß noch nach seiner Handgelenksverletzung, aber auch Novak Djokovic sagte seine Teilnahme am nächste Woche startenden Bewerb aufgrund einer nach wie vor nicht ausgeheilten Schulterverletzung ab.

Seine letzte Partie bestritt Djokovic vor gut einem Monat in Indian Wells bei der Achtelfinal-Niederlage gegen den Briten Jack Draper. Die French Open beginnen in etwa einem Monat.

Ofner im Hauptbewerb

Die diversen Absagen für das ATP-1000-Turnier bedeuteten gute Nachrichten für Sebastian Ofner. Österreichs aktuell einziger Top-100-Spieler, der zuletzt in Barcelona gegen Topspieler Alex De Minaur eine starke Leistung bot, wollte eigentlich Qualifikation spielen, rutschte nun aber in den Hauptbewerb.

Der 29-jährige Steirer wird aktuell wieder von seinem früheren Touringcoach Steve Rettl begleitet, die Zusammenarbeit soll zumindest einmal bis inklusive Roland Garros gehen.

Sport verbindet! Er schafft Aufmerksamkeit - allen voran bei einer prestigeträchtigen Veranstaltung wie es der Wien-Marathon ist. 

Verbunden haben sich auch vier Sportler: Bernhard Starkbaum (Vienna Capitals, Eishockey), Felix Friedel (WAT Fünfhaus, Handball), Lucas Pfaffl (Wiener Sport-Club, Fußball) und Niko Huszar (Vienna Vikings, Football).  Die vier Profisportler gehen beim Vienna City Marathon 2026 als Staffel für MPS Austria an den Start.

Ihr Ziel ist nicht ein Platz auf dem Podest, sondern mehr Sichtbarkeit für MukoPolySaccharidosen (MPS) und ähnliche Erkrankungen. Die seltenen, fortschreitenden Stoffwechselerkrankungen bringen für betroffene Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ihre Familien massive Belastungen mit sich. Gerade weil diese Erkrankungen selten sind, fehlt es in der Öffentlichkeit oft an Wissen und Aufmerksamkeit.

Ein Sieg reicht bestimmt. Ein Remis nur dann, wenn Schützenhilfe erfolgt. Die Fivers aus Margareten kämpfen mit Bärnbach/Köflach, Bregenz und Schwaz um den Einzug ins Viertelfinale. Im letzten Spiel des Grunddurchgangs müssen die Wiener in Schwaz bestehen. 

Trainer Peter Eckl: „Gegen Krems konnten wir uns endlich mit zwei Punkten für unsere Leistung belohnen. Durch diesen Sieg haben wir uns ein echtes Endspiel in Schwaz erarbeitet. Die bisherige Saison hat gezeigt, dass es keine leichten Aufgaben gibt – die Ausgangslage ist jedoch für beide Teams ident: Beide Mannschaften müssen gewinnen, um ins Viertelfinale einzuziehen.“

Es wäre das erste Mal überhaupt, dass die Fivers das Viertelfinale verpassen würden. Mehr noch, standen sie die letzten 20 Mal stets im Halbfinale. „Das ist schon eine irre Serie“, zeigt sich Manager Thomas Menzl stolz, der hofft, dass sein Team nicht in die Abstiegsrunde gehen muss, wo es ruppig zugeht gegen „Teams mit richtigabgezockten Spielern und Legionären“. Die Art und Weise, wie die Fivers gegen Krems gewinnen konnten, stimmt Menzl zuversichtlich: „Das gibt uns schon Selbstvertrauen.“

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