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Noch liegt Emma Felbermayr auf Rang zwei hinter der Britin Alisha Palmowski, die die F1 Academy anführt. Jene Rennserie, die ausschließlich Frauen vorbehalten ist. Sie ist eine Plattform, auf der sich Frauen im Rennsport präsentieren können, um danach den Sprung in eine andere Rennserie zu schaffen, in der auch Männer fahren.

Am Sonntag (11.00 Uhr/ MESZ) steht in Silverstone das nächste Rennen auf dem Programm. Die 19-Jährige stammt aus einer echten Motorsport-Familie, Vater und Großvater waren viele Jahre fixe Größen in der Langstreckenszene. 2026 fährt Emma Felbermayr für Audi, mit den Formel-1-Piloten Nico Hülkenberg und Gabriel Bortoleto teilt sie sich an den Rennstrecken die Hospitality. Mit dem KURIER sprach Felbermayr über ...

Nicki Thiim gewinnt wie vor zwei Jahren den Stadtkurs-Klassiker in Nürnberg.

Der dänische Aston-Martin-Pilot in Comtoyou-Racing-Diensten, der seit Jahren in Salzburg wohnt, hält im Zielsprint den DTM-Gesamtführenden Maro Engel um 0,587 Sekunden in Schach.

Der Mercedes-Markenkollege des Tirolers Lucas Auer (4.) hatte bereits im Qualifying aufgrund zweier Bonuspunkte dem Italiener Matteo Cairoli (10./Emil-Frey-Ferrari) die Spitzenposition im Meisterschaftskampf abgenommen. Zwischen Engel und Auer platzierte sich als Dritter der Inder Arjun Maini im HRT-Ford. 

Schrecklicher Unfall in Kurve 1

Der Stadtkurs lieferte das, was er vorab versprach: Drama. Auers Landgraf-Teamkollege Tom Kalender verzögerte durch einen Unfall das Boxenstoppfenster, da das Safety-Car ausgerufen wurde.

Als dieses schließlich geöffnet wurde, gab es Augenblicke später in der ersten Kurve einen atemstockenden Unfall, der schließlich bei 20:03 Minuten Restzeit eine Rote Flagge provozierte, da Trümmerteile und zwei völlig zerstörte GT3-Autos geborgen werden mussten.

Mirko Bortolottis GRT-Teamkollege Maximilian Paul verlor beim Anbremsen die Kontrolle über seinen Lamborghini und torpedierte den Schubert-BMW von Kelvin van der Linde an der Fahrertür. Als Auslöser für den Kontrollverlust wird eine Ölspur vermutet.

Bitter für den Linzer Thomas Preining: Der Ex-Champion in Manthey-Porsche-Diensten ging von Platz vier in den Neustart, fiel aber hinter den in Wien lebenden Italiener Bortolotti (8.) auf die Neun zurück.

Ein Stadion erleuchtet in Gelb. So war es bei den bisherigen Gruppenpartien der kolumbianischen Nationalmannschaft, so war das im Sechzehntelfinale gegen Ghana und so wird es nun wohl auch in der kommenden K.-o.-Begegnung gegen die Schweiz sein. Über 40.000 Kolumbianer jubelten der Mannschaft beim 1:0-Sieg in Kansas City zu. Die Fans von Kolumbien haben derzeit viel Grund zur Freude. Das spürt auch die Mannschaft. Trainer Nestor Lorenzo findet lobende Worte für die Anhänger der „Los Cafeteros“ (zu Deutsch: „Die Kaffeebauern“): „Die Leidenschaft unserer Fans ist großartig. Sie folgen uns überall hin. Egal, wo wir spielen.“

Kolumbien gilt auch bei dieser WM als Geheimfavorit. Buchmacher setzen sie sogar auf eine Stufe mit dem Halbfinalisten der WM 2022, Marokko. Ein Weiterkommen in den Kreis der letzten Acht gilt zumindest nicht als unwahrscheinlich. Mit der Schweiz wartet zwar ein schwer einschätzbarer Gegner, zugleich aber auch eine lösbare Aufgabe. Coach Lorenzo warnt allerdings vor den Eidgenossen: „Die Schweizer sind wie eine geölte Maschine. Das wird nicht einfach.“

Mercedes-Jungstar Kimi Antonelli hat erstmals in seiner Formel-1-Karriere einen Sprint gewonnen.

Noch am gestrigen Freitag musste sich der Italiener im Sprint-Qualifying-Krimi um nur 0,011 Sekunden Ferrari-Star Lewis Hamilton geschlagen geben. Am Samstag war das Bild im 17-Runden-Sprint ein anderes: Rund um die Halbzeit überholte Antonelli den Lokalmatador und ließ in der Folge keinen Konter mehr zu.

Kurzzeitig betrug die Lücke zwischen den beiden Piloten nur 0,8 Sekunden, bis zur Zieldurchfahrt wuchs diese auf 2,7 Sekunden an. Platz drei ging an den amtierenden Weltmeister Lando Norris, der knapp zehn Sekunden hinter Antonelli lag. Der McLaren-Pilot erwischte einen Traumstart und schob sich von Rang sechs auf das Podest vor.

Duell gegen Lewis: „Hat Spaß gemacht“

Die ersten zehn Runden mit Lewis haben richtig Spaß gemacht. Wir haben beide alles gegeben“, sagte Antonelli Augenblicke nach dem Rennende und ergänzte zum Überholmanöver: „Als ich den Überholmodus bekam, wusste ich, dass sich mir bald eine Chance bieten würde.“

Lawson schlägt Hadjar um den letzten Zähler

Antonellis Teamkollege und WM-Rivale George Russell musste bei bestem Rennwetter Federn lassen. Der Spielberg-Sieger kam im Silverstone-Sprint nicht über Position vier hinaus. Charles Leclerc (5./Ferrari), Max Verstappen (6./Red Bull), Oscar Piastri (7./McLaren) und Liam Lawson (8./Racing Bulls) holten die weiteren Punkte.

Lawson hielt Verstappen-Teamkollege Isack Hadjar um 0,7 Sekunden hinter sich, könnte seinen achten Platz allerdings verlieren, da es noch eine Untersuchung gegen den Neuseeländer gibt.

Der diesjährige Silverstone-Samstag ist historisch: Vor fünf Jahren fand an Ort und Stelle erstmals in der Formel-1-Geschichte ein Sprintrennen statt. Damals gewann Verstappen.

So geht es heute weiter

Mit dem Sprint-Sieg vergrößert Antonelli vor dem morgigen Grand Prix seinen WM-Vorsprung wieder auf 43 Punkte. Hamilton bleibt Dritter und verkürzt den Rückstand auf seinen Ex-Mercedes-Teamkollegen auf vier Zähler.

Das Qualifying zum Grand Prix findet am heutigen Samstag ebenfalls statt. Dieses ist ab 17:00 Uhr auf ORF1 zu sehen. Emma Felbermayrs erster Silverstone-Lauf in der F1 Academy wird ab 19:00 Uhr auf dem Youtube-Kanal der Frauenserie übertragen. Die Welserin startet aufgrund der „Reverse Grid“-Regelung von der Pole-Position.

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