Sport-News

Die Toronto Raptors haben am Sonntag (Ortszeit) erstmals seit 2022 wieder ein Play-off-Ticket in der National Basketball Association (NBA) gelöst. Der Club des Wieners Jakob Pöltl machte mit einem 136:101 gegen die Brooklyn Nets alles klar. Die Kanadier beendeten den Grunddurchgang in der Eastern Conference auf Platz fünf. Der 30-jährige Center bilanzierte mit elf Punkten, fünf Rebounds, je zwei Assists und Steals sowie einem Block in 19:15 Spielminuten.

Zudem hat Pöltl einen weiteren Meilenstein erreicht. Er hält nunmehr bei 2.094 Rebounds im Dress der Kanadier. Damit ist der Wiener in dieser Kategorie auf Platz zehn in der ewigen Rangliste der Raptors vorgestoßen. Er hat Toronto-Legende Vince Carter (2.091 Rebounds) überholt und ist Andrea Bargnani (2.095) unmittelbar auf den Fersen.

Play-off-Luft nach sieben Jahren ist "coole Sache"

Der heimische NBA-Pionier darf nach sieben Jahren wieder Play-off-Luft schnuppern. Das sei für ihn persönlich eine "coole Sache". Im selben Atemzug hob Pöltl das Team hervor, das "dieses Jahr einen großen Schritt nach vorne gemacht" habe. Der Wiener selbst war zuletzt 2019 mit den San Antonio Spurs in der K.o.-Phase dabei.

Mit einer Machtdemonstration haben die österreichischen Handballerinnen am Sonntag das Ticket für die Europameisterschaft 2026 fixiert. Im sechsten und letzten Qualifikationsspiel festigten die ÖHB-Frauen in Linz mit einem 38:16-(22:6)-Kantersieg gegen Außenseiter Griechenland den zweiten Gruppenplatz. Damit qualifizierte sich die Truppe von ÖHB-Teamchefin Monique Tijsterman souverän für die Endrunde im Dezember in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei.

"Wir realisieren es noch gar nicht, dass es vorbei und fix ist. Wir freuen uns riesig und die Vorfreude ist jetzt schon groß. Wir haben das super gemacht und ich bin stolz auf die Mannschaft", sagte Ines Ivancok-Soltic im ORF. Tijsterman war natürlich zufrieden, vor allem mit der "unüberwindbaren" Torfrau Lena Ivancok. "Ich bin stolz. Heute war es unglaublich und dass wir zum dritten Mal seit 2024 bei einem großen Turnier dabei sind mit dieser jungen Mannschaft, das ist wirklich cool." Außerdem sei es "sehr besonders", es erstmals seit 2008 aus eigener Kraft zu einem Großereignis geschafft zu haben.

ÖHB-Sportdirektor Fölser "sehr zufrieden"

"Ich bin sehr zufrieden, wir haben sie einfach überrannt", ergänzte ÖHB-Sportdirektor Patrick Fölser. "Wir wollen uns nach oben orientieren." Bei der Auslosung am Donnerstag wird Österreich aus Topf 2 gezogen. "Egal, was kommt, wir wollen uns weiterentwickeln. Das war ein guter Schritt heute, ein souveräner Sieg, aber es geht natürlich immer noch besser. Wir können positiv in die Zukunft schauen", sagte Fölser.

Von Fabio Tartarotti 


Der Angstgegner der Top-Teams in der Regionalliga Ost hat wieder zugeschlagen. Nachdem der Favoritner Athletikclub am Ostermontag Titelverteidiger Donaufeld überraschend mit 2:0 bezwang, war am Freitag der SV Horn dran. Zu Gast beim einzigen RLO-Klub der eine 2. Bundesliga-Lizenz erhalten hat, gewannen die Favoritner erneut unerwartet. So konnte der FavAC in einer Kalenderwoche gleich sechs wichtige Punkte im Abstiegskampf holen und steht plötzlich punktgleich mit dem Wiener Sport-Club auf Rang 14 der Tabelle. "Jetzt gilt es genau so weiterzumachen und den Fokus direkt wieder auf das nächste Spiel zu legen", meinte FavAC-Trainer Herbert Gager nach Spielende. 
 

Jannik Sinner setzte beim Sandplatz-Klassiker in Monte Carlo seinen Erfolgslauf fort. Der Südtiroler feierte seinen ersten Turniersieg im Fürstentum - und das in beeindruckender Manier.

Im Endspiel behielt Sinner gegen seinen Langzeit-Rivalen Carlos Alcaraz mit 7:6, 6:3 die Oberhand. Mit dem Finalsieg stößt er den Spanier vom Thron und ist die neue Nummer 1 der Welt.

Nervenstark

Jannik Sinner spielte in den entscheidenden Momenten sein bestes Tennis und zog damit Carlos Alcaraz den Nerv. Im Tiebreak des ersten Satzes setzte sich der Italiener mit 7:5 durch, im zweiten Satz reichte ihm ein Break, um das Match auszuservieren.

Es hat sich in dieser Saison schon gezeigt, dass die Tabelle nur eine bedingte Aussagekraft hat. Favoriten stolpern, Außenseiter mucken auf, deshalb ist das Titelrennen auch so umkämpft. 

Bei der Nullnummer zwischen Leader Sturm und dem Sechsten Hartberg war nicht wirklich zu erkennen, welches Team da die Tabelle anführt und wer in der Meistergruppe hinten liegt.

Aberkannter Treffer

Ganz im Gegenteil: Der amtierende Meister Sturm musste sich am Ende sogar glücklich schätzen, überhaupt einen Punkt aus dem Heimspiel mitgenommen zu haben. Der Kopfballtreffer von Hartberg-Verteidiger Schopp (71.) wird nicht von jedem Schiedsrichter aberkannt.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.