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Das Team Visma-Lease a Bike mit Rad-Superstar Jonas Vingegaard hat am Samstag das Mannschaftszeitfahren beim Grand Depart der 113. Tour de France in Barcelona gewonnen. Der Däne rollte auf dem 19,6 km langen Kurs durch die spanische Metropole mit einem Vorsprung von 8 Sekunden auf Team Ineos über die Ziellinie und sicherte sich damit das Gelbe Trikot. Der slowenische Topfavorit Tadej Pogacar hatte mit seinem UAE-Team als Dritter einen Rückstand von 12 Sekunden.

Damit feierte Vingegaard, zweimaliger Tour-Sieger (2022, 2023), auf dem Kurs vorbei an der Basilika Sagrada Familia und mit zwei kurzen Anstiegen vor dem Ziel den ersten Punktsieg im Duell mit Pogacar. Bei UAE gehörte Felix Großschartner zu den wichtigsten Unterstützern von Pogacar, das rot-weiß-rote Aushängeschild rollte am Ende mit einem Rückstand von 2:54 Minuten aus - nur die Zeit des besten Fahrers pro Team zählte für die Tageswertung.

Bernd Wiesberger hat sein kleines Formtief abgeschüttelt. Der Burgenländer greift vor dem Schlusstag beim mit 3 Millionen US-Dollar dotierten Golfturnier in München sogar nach dem Siegerscheck von 510.000 US-Dollar und vielen Punkten im „Race to Dubai“. Nach zwei 68er-Runden auf dem Par-72-Kurs steigerte sich Wiesberger am Samstag mit einer 67 - das bedeutete die geteilte Führung mit dem Südafrikaner Michael Hollick.

Wiesberger spielte im Golfclub München Eichenried in der dritten Runde 6 Birdies und 1 Bogey. Sein Landsmann Max Steinlechner fiel mit einer 73er-Runde hingegen auf den geteilten 32. Platz zurück.

Der FC Wacker Innsbruck wird in der kommenden Saison mit einem durchaus illustren Team in der 2. Liga am Ball sein. Zwei Neuverpflichtungen des Traditionsvereins vom Tivoli sorgen für Premieren in der langen Geschichte der österreichischen Bundesliga. 

Adrian Wibowo, ein 20-jähriger Flügelflitzer, der vom Partnerverein Los Angeles FC zu den Innsbruckern stößt, ist der erste Spieler mit einem indonesischen Pass, der in Österreich kickt.

Auch das Heimatland von Matt Evans ist ein Novum für die österreichische Bundesliga: Der 20-jährige Mittelfeldmann ist der erste Spieler aus Guatemala, der hierzulande im Einsatz ist. Evans, der ebenfalls von Los Angeles FC zum FC Wacker kommt, kann bereits sechs Einsätze für die Nationalmannschaft von Guatemala vorweisen.

Kimi Antonelli holte die Poleposition für den Formel-1-Grand-Prix von Großbritannien in Silverstone am Sonntag (16.00/live ORF 1, Sky). Der WM-Leader war nach seinem Sieg im Sprintrennen auch vier Stunden später im Qualifying von der Konkurrenz nicht zu biegen und fuhr in 1:28,111 Minuten die Bestzeit. Hinter dem Mercedes-Jungstar aus Italien belegten die Ferrari-Piloten Charles Leclerc und Lewis Hamilton die Ränge zwei und drei. 

Max Verstappen sprach schon im Auto von einem „Desaster“. Der Red Bull verlor vor allem im dritten Streckenabschnitt viel Zeit auf die Schnellsten, der Niederländer kam nur auf Startplatz sieben. Sein Teamkollege Isack Hadjar (FRA) wurde Fünfter. 

Ausrutscher ohne Folgen für den Lokalmatador

Eine frühe Schrecksekunde erlebte George Russell. Der Lokalmatador rutschte schon in Q1 von der Strecke durch das Kiesbett und schlug leicht in den Reifenstapeln ein. Mit viel Glück gruben sich die Reifen des Mercedes nicht im Schotter ein, Russell schaffte es zurück in die Box. Die demolierte Front am Silberpfeil konnte getauscht werden, Russell kam doch noch eine Runde weiter - und wird am Sonntag von Platz vier starten.

„War schwierig mit dem Wind“

Den letzten Anlauf in Q3 eröffnete Antonelli. Der Italiener erkundigte sich am Funk, warum er als erster Pilot auf die Strecke geschickt wurde und wirkte etwas ratlos.

Doch den Vorteil, keinen anderen Piloten in der entscheidenden Runde vor sich zu haben, nutzte der Mercedes-Fahrer zu seinem Vorteil. Gegenüber F1 TV sagte er: „Die Runde war sehr ordentlich. Aber es war schwierig mit dem Wind. Die Änderungen zwischen Sprint und Qualifying haben geholfen.“ Am „Silberpfeil“ mit der Startnummer 12 habe man am Differenzial und an der Bremsmigration nachgearbeitet.

Leclerc steht nach Spielberg erneut auf Startplatz zwei. „Ich bin zufrieden“, analysierte der Monegasse und antwortete auf die Frage, was an seinem Ferrari verändert wurde: „Im Moment müssen wir ein wenig auf alles schauen. Die Pace war zuletzt nicht da, ich muss etwas auf den Fahrstil aufpassen. Das hat aber diesmal gut funktioniert, ich bin glücklich über den zweiten Platz.“

Lokalmatador Hamilton, der am gestrigen Freitag noch um 0,011 Sekunden das Sprint-Qualifying für sich entschied, hatte im Grand-Prix-Qualifying etwas das Nachsehen. „Ich bin froh, in den Top drei zu sein. Ich hatte leider nicht die Pace von Antonelli“, sagte der Rekordweltmeister. Was ist im morgigen Rennen möglich? „Ich weiß nicht, ob wir das ganze Rennen mit Kimi mithalten können, aber vielleicht können wir strategisch etwas machen.“

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