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Mit einem knappen 1:0-Vorsprung geht Salzburg ins Rückspiel gegen Pafos (19 Uhr/live ServusTV). Doch der knappe Erfolg aus dem Hinspiel ist noch lange keine Garantie für den Aufstieg in das Play-off zur Europa League

Heimstarke Zyprioten

Denn zypriotische Klubs gelten traditionell als heimstark. Und Pafos hat das bereits in der vergangenen Saison eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

In Limassol, wo der Klub seine internationalen Heimspiele austrägt, bezwang Pafos in der Ligaphase der Champions League Villarreal. Gegen Monaco holten die Zyprioten ein Remis.

Salzburg-Trainer Röhl: „Wir dürfen uns nicht reindrängen lassen“

Um die Stärke des Gegners vor eigenem Publikum weiß auch Salzburg-Trainer Danny Röhl: „Für uns wird es wichtig sein, auch auswärts sehr aktiv zu spielen. Wir dürfen uns nicht reindrängen lassen. Auf uns wartet eine sehr erfahrene Mannschaft, die vor allem daheim und in den richtigen Momenten Druck erzeugen kann.“

Der Steirer Enzo Diessl belegte am Mittwochabend bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Birmingham im Finale über 110 m Hürden Platz fünf. Der Fünfte der Vorschlussrunde kam im Endlauf auf eine Zeit von 13,44 Sekunden, auf Bronze fehlten 18 Hundertstel. Die Goldmedaille sicherte sich der Schweizer Jason Joseph in 13,12 vor dem Franzosen Just Kwaou-Mathey (13,16). Dritter wurde der Pole Jakub Szymanski (13,26).

Diessl ist U20-Europameister von 2023 in Jerusalem und Europas U23-Titelträger von 2025 in Bergen. Nun klappte es für den noch jungen „Erwachsenensprinter“ erstmals bei einer internationalen Meisterschaft in der Allgemeinen Klasse mit einem starken Ergebnis. Bei der EM 2024 in Rom war Diessl über den Vorlauf ins Halbfinale gekommen, wurde dort Letzter seines Laufes und erklärte, „null Prozent das abgeliefert“ zu haben, was er könne.

Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris war für den Jüngsten des Feldes und in seinem ersten Jahr über die Erwachsenenhürden im Hoffnungslauf Endstation, bei der WM 2025 in Tokio verpatzte er das Halbfinale und sprach von einem „sehr frustrierenden Abschluss der Saison“.

Diessl, ein Student des Sports, der nie auslernt

Die persönliche Bestzeit von Diessl liegt bei 13,17 Sek., er ist damit in der Allzeit-Liste Österreichs Zweitbester hinter Mark McCoy, der 1994 auf 13,14 kam. „Die Entwicklung ist mir und dem Trainerteam superwichtig, die konstanten Verbesserungen, das Wachstum. Wir sind Studenten im Sport, die nie auslernen. Diese Mentalität behalten wir uns, die hat das möglich gemacht“, lautet die Leitlinie von Diessl.

Trainiert wird er von Beate Hochleitner (seit 2012) und Christoph Ranz (2018/Athletik). Und plangenau für die EM vorbereitet, auch eine im Juni erlittene und auskurierte Schulterverletzung brachte ihn nicht vom Weg ab.

Kingley im Finale

Ins Dreisprung-Finale schaffte es Endiorass Kingley. In der Qualifikation kam er als Neunter auf 16,25 m.

Kommt der Superfan zum Supercup? Das war die große Frage vor dem Duell in Salzburg von Paris Saint-Germain mit Aston Villa. Prinz William ist der wohl bekannteste Fußballfan der Welt, der britische Thronfolger drückt Aston Villa die Daumen – und keinem der Superklubs aus seiner Heimatstadt London.

Der 44-Jährige kam letztlich nicht nach Österreich, zumindest wurde er nicht auf den Tribünen in Wals-Siezenheim gesichtet. Und ohne ihren Edelfan unterlag Europa-League-Sieger Aston Villa dem Champions-League-Gewinner Paris Saint-Germain 1:2.

Großer Einsatz auf dem Rasen

Dass der Supercup mehr als ein Prestigeduell ist, sah man auch am Einsatz, den die Millionen-Kicker an den Tag legten. Nach 20 Minuten klingelte es im Tor der Briten. Ein schneller Haken, ein schöner Schuss und der Georgier Kwarazchelia ließ sich feiern.

Zwischen Enttäuschung und Erleichterung lagen für Luka Mladenovic in Paris zwei Tage – und 100 Meter. Am Montag hatten ihm über 100 Meter Brust 15 Hundertstel zum Semifinale gefehlt. Auf der doppelten Distanz drückte der 22-Jährige gestern in 2:08,85  Minuten den österreichischen Rekord um 1,03 Sekunden und schwamm  mit dem zweiten Gesamtrang ins Finale am Donnerstag (19.29 Uhr). Die bisherige Bestmarke (2:09,88) hatte Christopher Rothbauer seit 2020 gehalten.  

Auch Iris Julia Berger schaffte über 200 Meter Kraul den Aufstieg ins Semifinale. Dort belegte sie in 1:59,19 aber nur den 16. Platz. „Ich verstehe nicht, warum ich langsamer als vor einem Jahr schwimme. Es tut einfach nur weh“, beschrieb die 21-Jährige das Körpergefühl im Wasser. Ihren Rekord hatte sie 2025 in 1:58,08 aufgestellt.

Knapper lagen Freud und Leid bei Lukas Edl beieinander. Der 19-Jährige schwamm über 100 Meter Schmetterling in 52,20 Sekunden persönliche Bestzeit, verpasste das Semifinale aber um 13 Hundertstel.

Simon Bucher, auf dieser Strecke 2024 Vizeweltmeister, blieb in 52,37 Sekunden hinter seinem Landsmann. „Dass der 100er auch so schlecht ist, tut weh“, sagte der Tiroler. Lukas Edl war bereits in seinem dritten Bewerb schnellster Österreicher. Für das Semifinale reichte das erneut nicht, für die Lagenstaffel hat er sich aber  umso nachdrücklicher empfohlen.

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