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Der Osttiroler Felix Gall ist am Freitag in seiner Heimat für seinen beim Giro d'Italia errungenen zweiten Gesamtrang gefeiert worden. Für den heimischen Radstar ging es beim "Giro del Gall" begleitet von rund 600 Radlern - darunter der zweifache Snowboard-Olympiasieger Benjamin Karl - vom Lienzer Hauptplatz mit dem Rad einige Kilometer zum Sportplatz von Nußdorf-Debant, wo er von den Fans erwartet wurde und ein für ganz Österreich gültiges Golf-Jahresabonnement erhielt.

Die Marktmusikapelle Nußdorf-Debant ehrte den in seinem Decathlon-Trikot erschienenen Gall u.a. mit einer Intonierung des Liedes "Gall, schneller als der Überschall." Den Anwesenden gefiel auch die Ankündigung von Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol, für nächstes Jahr die Italien-Rundfahrt nach Osttirol holen zu wollen. Eine Entscheidung darüber sollte demnach im Juli fallen. Die Vuelta im August und September ist ein weiteres großes Saisonziel von Gall, wie der 28-Jährige bestätigte.

Die Form passt: Der Steirer Sebastian Ofner steht beim ATP125-Tennis-Sandchallenger von Parma im Finale. Im Halbfinale besiegte der 30-Jährige nach 2:35-Stunden den Serben Laslo Djere 7:6(4),6:7(5),6:3.

 Im Endspiel am Samstag trifft Österreichs Nummer eins als Nummer vier gesetzt auf den Spanier Daniel Rincon oder den zweitgereihten Niederländer Luca Van Assche. Holt Ofner den Titel, liegt er in der Weltrangliste nur noch knapp außerhalb der Top 100, aus denen er vor den French Open gefallen ist.

Was wir in den ersten Tagen der WM gesehen haben? Dass Außenseiter überraschen können. Dass Superstars in Torlaune sind. Und: Dass die Gastgeber abliefern. Zum ersten Mal in der Geschichte richten drei Länder eine WM-Endrunde aus – und alle drei Mannschaften lassen bislang nicht aus. Das war nicht unbedingt zu erwarten. Aber auch keine große Überraschung – zumindest, wenn man einen Blick in die WM-Geschichtsbücher macht.

Gleich sechs Mal hat bei den bisher 22 Endrunden der Gastgeber am Ende den WM-Pokal in die Höhe gestemmt. Nur zwei Mal hat der Veranstalter die Gruppenphase nicht überstanden (Südafrika, Katar). Der Heimvorteil bringt also wirklich etwas – und scheint auch 2026 kein Nachteil zu sein.

Mexiko bleibt in Mexiko

Bester Beweis: Mexiko. Der Co-Gastgeber hält nach zwei Spielen bei sechs Punkten und 3:0 Toren, der Gruppensieg ist El Tri nicht mehr zu nehmen. Das Ticket fürs Sechzehntelfinale haben die Mexikaner bereits vor dem letzten Vorrundenspiel gegen Tschechien gelöst.

„Der Heimvorteil ist enorm wichtig. Es gibt nichts Schöneres, als zu Hause zu spielen, das ist unbezahlbar“, sagte Teamchef Javier Aguirre nach dem 1:0-Sieg gegen Südkorea. Dass es kein spielerisches Feuerwerk war, störte ihn nicht. „Wir waren nicht überragend, aber wir haben ein gutes Spiel gemacht. Das spricht für die Reife der Mannschaft. Wir waren viel geduldiger.“ Auch der mit einem Abstauber nach einem Tormann-Patzer zum Goldtorschützen gewordene Luis Romo sah reichlich Luft nach oben. „Ich denke nicht, dass wir ein perfektes Spiel gemacht haben, aber wir haben gewonnen und das ist das Wichtigste – die Fans werden glücklich sein.“ Auch über die Tatsache, dass die Mexikaner als Gruppensieger zumindest eine weitere Partie im Aztekenstadion spielen. In der ersten K.-o.-Runde geht es am 1. Juli gegen einen von acht Gruppendritten.

Nach dem Auftaktspiel ist vor Messi. Österreich trifft im zweiten Gruppenspiel der WM auf den amtierenden Weltmeister Argentinien. Die KURIER-Sportredakteure Alexander Strecha und Andreas Heidenreich melden sich aus den USA gemeinsam mit dem KURIER-Kolumnisten Marc Janko und sprechen über das ÖFB-Team.

In dieser Folge geht es nicht nur darum, welche Erkenntnisse das Spiel gegen Jordanien gebracht hat, sondern auch, wie reif sich die Mannschaft generell präsentiert hat. 

Welche Spieler konnten überzeugen, was könnte sich an Ralf Rangnicks Startelf verändern, wer muss ersetzt werden? Und was erwartet das ÖFB-Team am Montag mit Weltmeister Argentinien?

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