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Mit großer Überraschung blickten die Fans von Red Bull Salzburg am Samstag vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Hartberg auf den Spieltagskader. Ein prominenter Name fehlte: Edmund Baidoo wurde kurzfristig aus dem Aufgebot gestrichen. „Er war zuletzt nicht so bei der Sache, wir waren nicht überzeugt, dass er uns weiterhelfen kann“, begründete Salzburg-Sportchef Marcus Mann die Entscheidung.

Interesse aus Brügge: Keine Freigabe von Salzburg

Der Hintergrund: Der Ghanaer wollte die Bullen in diesem Sommer verlassen. Vor allem der belgische Erstligist Club Brügge zeigte Interesse. Die Salzburger verweigerten dem 20-Jährigen jedoch die Freigabe. Daraufhin erschien der Stürmer, der in den Plänen von Neo-Coach Danny Röhl eine wichtige Rolle spielen soll, laut den Salzburger Nachrichten am vergangenen Mittwoch nicht zum Training.

Alexandra Eala ist ein Platz in den Geschichtsbüchern des Tennissports sicher. Als erste Tennisspielerin der Philippinen konnte die 21-Jährige ein Turnier gewinnen. Eala behielt beim WTA-500-Event in Washington im Finale gegen die topgesetzte US-Amerikanerin Jessica Pegual mit 4:6, 6:4, 6:0 die Oberhand.

Erstmals in den Top 20

„Ich spüre so viel Liebe. Meine erste Chance auf einen Titel, und jetzt habe ich diesen Meilenstein in meiner Karriere bereits erreicht“, jubelte Eala nach ihrem Premierensieg, der sie in der Weltrangliste erstmals in die Top 20 bringt.

Die frühere US-Open-Siegerin bei den Juniorinnen hatte am Weg ins Finale Leylah Fernandez (WTA-34.), Jelina Switolina (10.) und Naomi Osaka (13.) ohne Satzverlust ausgeschaltet. Im Endspiel profitierte sie auch von einer Regenunterbrechung beim Stand von 4:6, 2:1. Danach drehte sie auf und das Match.

Im Wasserspringen ist die Fallhöhe keine bloße Metapher. Normalerweise. Vom Zehn-Meter-Turm versuchen Anton Knoll und Dariush Lotfi, die Schwerkraft für wenige Sekunden zu choreografieren. Bei ihrem Europameistertitel in Belgrad 2024 gelang ihnen das nahezu perfekt. Seither kennt Knoll allerdings auch die andere Bedeutung des Wortes Fallhöhe. „Wer einmal ganz oben war, möchte dort bleiben“, sagt der 21-Jährige.

Am Dienstagabend um 19.30 Uhr (live auf ORF Sport +) treten die beiden bei der EM in Paris wieder gemeinsam an. Was ihnen im Gleichklang gelingen kann, haben sie bereits bewiesen. In Belgrad lagen Knoll und Lotfi nach der Hälfte ihrer sechs Sprünge noch auf Rang fünf, danach schoben sie sich an die Spitze. Beim Wasserspringen wird Eleganz am Ende in Dezimalzahlen übersetzt. Für die Österreicher lautete die schönste an diesem Tag: 367,05. Sie bedeutete Gold und das Ende einer achtjährigen Durststrecke ohne österreichische EM-Medaille im Wasserspringen.

Kristina Liutowa ist der Durchmarsch gelungen. Die Russin überstand in Memphis die Qualifikation, stürmte bis ins Finale und besiegte dort die Tschechin Darja Vidmanova 1:6, 6:1, 6:3. Die 16-Jährige ist damit die jüngste Siegerin eines WTA-Turniers seit Coco Gauff 2019 in Linz. In der Weltrangliste wird sie von Rang 229 mehr als hundert Positionen nach oben klettern. Es gab aber einige Spielerinnen, die bei ihrem ersten Sieg auf der WTA-Tour noch jünger waren.

Wer vergangene Saison den besten Rasen Österreichs gehabt hat, entscheiden nicht Experten mit Lupen und Messgerät, sondern jene, die auf diesem monatelang arbeiten: die Fußballprofis.

Bei der jährlichen „VdF-Pitch Competition“ bewertet die Gastmannschaft nach einem Auswärtsspiel auf einer Skala von 0 bis 10 Punkten die Platzverhältnisse des Stadions. Aus diesem Feedback ergibt sich der Saisonendstand.

Für die Saison 2025/26 holte sich Rapid die Bundesliga-Krone mit 8,19 Punkten zurück. Zweiter wurde der FC Blau-Weiß Linz (7,75) und vervollständigt wird das Podest vom FC Red Bull Salzburg (7,59). Der Vorjahressieger SCR Altach kam mit 6,88 Punkten nicht an seine Leistung vom letzten Jahr (8,28) heran und landete auf Rang 7. Schlusslicht bleibt der TSV Hartberg mit 4,72 Punkten.

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