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Die dominanten Titeljäger vom FC Bayern München sind gegen Bayer Leverkusen ins DFB-Pokalfinale eingezogen und träumen weiter vom Triple.

Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany siegte im Halbfinale bei den Rheinländern verdient mit 2:0. Die Bayern, die am Sonntag ihre 35. deutsche Meisterschaft perfekt gemacht hatten und zudem im Halbfinale der Champions League stehen, haben den Gewinn aller wichtigen Trophäen weiter fest im Blick. Leverkusen wird die erste Saison nach der Zeit von Coach Xabi Alonso dagegen ohne Pokal beenden. 

In der ausverkauften BayArena erzielte Harry Kane (22. Minute) das 1:0 für die Münchner. Luis Díaz traf in der Nachspielzeit zum 2:0 (90.+4) für die Gäste, die sich nun auf das Endspiel am 23. Mai in Berlin freuen können. Den Gegner spielen an diesem Donnerstag der VfB Stuttgart und der SC Freiburg aus.

Das Doppel gegen die Austria kam den Salzburgern offensichtlich genau recht. Nur drei Tage nach dem 3:1 in Wien besiegte der Ligakrösus die Veilchen auch daheim mit 3:1 und ist damit endgültig wieder mittendrin im Titelkampf. Und die Austria? Die hat mit dem Meisterrennen endgültig nichts mehr zu tun, ist in der Meistergruppe nur noch Sechster und damit Letzter.

Salzburg-Trainer Beichler hatte wenig Grund für Veränderung, lediglich Trummer rutschte für den gesperrten Lainer in die Startelf. Bei der Austria wurde Eggestein nicht fit und mit Barry musste ein weiterer Schlüsselspieler verletzt passen. Vor beschaulichen 7.154 Fans brauchten beide Teams etwas Zeit, um auf Betriebstemperaturen zu kommen.

Die Rückkehr der Fans in den vollen Block West endete mit dem Abschied von Rapid aus dem Titelrennen. Während Hartberg wieder extrem effizient war, vergaben die Rapidler beim 0:2 Topchancen wie einen Elfmeter.

Für die Hartberg-Spieler hatte es eine ungewöhnliche Matchvorbereitung gegeben: Trainer Manfred Schmid verkündete, dass er mit Saisonende den Verein verlassen wird.

Bislang hatte es keine echten Verhandlungen über eine Verlängerung des Vertrags gegeben, Schmid zog die Konsequenzen: „Es war Zeit, für alle Klarheit zu schaffen. Viel mehr als ein Cupfinale und ein Top-6-Platz ist ohnehin nicht zu schaffen.“

Auf der Tribüne sah der gesperrte Schmid, der von Christian Mayrleb vertreten wurde,  dann eine ähnliche Partie wie am Sonntag: Rapid war dominant, Hartberg lauerte auf Konter.

Bei den Hütteldorfern hatte ein Stürmer (Dahl) einen Verteidiger (Schöller) ersetzt, gleich blieb wie in Hartberg, dass bei Ballbesitz im 4-2-3-1 angegriffen wurde. Bei den Steirern ersetzte ein Defensivspieler (Kovacevic) hingegen einen Stürmer (Havel), deswegen wurde im 5-4-1 ohne den nach dem Aufwärmen ausgefallenen Konstantin Schopp noch massiver verteidigt.

Viele Chancen, kein Tor 

Die erste Topchance gab es in Minute 18: Andreas Weimann hatte den Ball erkämpft, zog in den Strafraum und wurde dort von Niki Wurmbrand freigespielt. Unbedrängt vom Elfmeterpunkt setzte Weimann den Schuss neben das Tor.

War diese Chance wie ein Elfer, gab es nach 23 Minuten tatsächlich einen. Nosa Dahl wurde im Dribbling von Luca Pazourek gefoult. Bendeguz Bolla – an sich ein sicherer Schütze – schoss schwach und setzte den Penalty klar am Tor vorbei. 

Nach einem Eckball kam Serge-Philippe Raux-Yao am Fünfer zum Schuss – geblockt (32.). Zu dieser Zeit hatte Rapid eine gewonnene Zweikampfbilanz von über 80 Prozent und schnürte die Gäste ein, das 1:0 schien eine Frage von Minuten.

Ein Angriff, ein Tor

Tatsächlich fiel der Treffer auf der Gegenseite. Hartberg fand beim ersten (!) geordneten Angriff Jürgen Heil. Der Kapitän ließ Nenad Cvetkovic per Gurkerl stehen und vollendete gekonnt – 0:1 (34.).

Österreichisches Know-how ist seit Jahren beim Masters-Turnier in Madrid gefragt. Immerhin organisiert Do & Co. unter Wilfried Hohenwarter einen der exklusivsten und größten VIP-Klubs auf der Tennistour. 

Heuer sind auch andere Österreicher im Großeinsatz - und zwar in Hauptrollen. Julia Grabher schaffte es als zweite Österreicherin innerhalb kurzer Zeit die ehemalige Nummer 2 Paula Badosa zu schlagen. Nach dem Sieg von Lilli Tagger in Linz gewann die Vorarlbergerin in Madrid 6:7(3),6:4,0:6. Am Donnerstag wartet mit der Kanadierin Leylah Fernandez eine ehemalige Grand-Slam-Finalistin (US Open 2021). 

Lindsey Vonn will nach einer weiteren Operation im Herbst wieder zurück auf die Skipiste. "Ob auf der Rennstrecke oder nicht, ich werde es definitiv wieder tun", sagte die 41-Jährige dem People-Magazin. Sie lässt sich somit ein Weltcup-Comeback offen. Vonn war bei den Olympischen Winterspielen in Italien im Februar schwer gestürzt. Sie galt zu dem Zeitpunkt als Gold-Kandidatin.

Bei ihrem verhängnisvollen Unfall in der Abfahrt von Cortina d'Ampezzo hatte sie sich eine schwere Knie- und Unterschenkelverletzung zugezogen. Seitdem wurde die Olympiasiegerin von 2010 und einstige Speed-Dominatorin bereits fünfmal operiert

"Skifahren ist nicht das Einzige"

Vonn hat das Gefühl, dass ihre Genesung große Fortschritte macht, wie sie sagt. Bevor sie sich noch einer sechsten Operation unterziehen wird, wolle sie einen langen Sommer-Urlaub verbringen. Dabei will sie tauchen und kitesurfen. 

"Skifahren ist ja nicht das Einzige, was ich mache", sagte Vonn.

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