Verpatzte Generalprobe, gelungene Premiere? Österreich hofft, dass sich der alte Spruch bei der Handball-EM bewahrheitet. Unter dem neuen Teamchef Iker Romero zog man in den bisherigen vier Länderspielen stets den Kürzeren, so auch beim letzten EM-Test gegen Slowenien. Am Donnerstag startet man mit dem brisanten Spiel gegen Deutschland im dänischen Herning ins Turnier, danach folgen die Spiele gegen Spanien und Serbien.
Romero gibt die Richtung vor. „Das ist eine richtig schwere Gruppe, das ist kein Geheimnis. Aber wenn man Großes erreichen will, muss man sich mit den Besten messen. In dieser Gruppe kann jeder jeden schlagen, und wir werden gegen jeden Gegner alles geben.“
Für zwei Österreicher ist das Duell mit Deutschland etwas ganz Besonderes. Lukas Hutecek und Constantin Möstl verdienen ihr täglich Brot bei Lemgo in der deutschen Bundesliga und würden liebend gerne ihre Kollegen schlagen. „Dieses Spiel bleibt immer besonders“, weiß Torhüter Möstl.
„Die Rivalität ist sehr groß in den Köpfen. Wenn du gegen Deutschland gewinnst, dann gibt es eine richtige Party.“ Hutecek ergänzt mit einem Schmunzeln: „Wir zwei spielen ja in Deutschland. Wenn du mit einem Sieg zu deinem Verein heimkommst, dann können wir alle häkeln.“