Schock für die Aigner-Schwestern: Ausfall vor den Winterspielen
Elisabeth Aigner (links) fällt verletzungsbedingt aus, Veronika möchte trotzdem starten.
Veronika (23) und Elisabeth Aigner (27) hatten sich so viel vorgenommen. Eigentlich wollten die beiden Schwestern nach ihren beiden Goldmedaillen in Peking 2022 noch eines drauflegen und in Mailand/Cortina fünf Mal um Edelmetall fahren. Nun ist allerdings alles anders. Nur wenige Tage vor dem Start der Paralympischen Winterspiele ist klar: Elisabeth Aigner wird die Bewerbe aufgrund einer Knieverletzung verpassen.
"Ich habe in den letzten Wochen alles für ein Blitz-Comeback unternommen. Schlussendlich hat sich bei den finalen Tests aber gezeigt, dass ich nicht fit genug bin. Es ist sehr schade, aber ich kann diese Verantwortung im Hinblick auf meine Verletzung nicht übernehmen. Wenn ich stürze, dann stürzt auch Vroni – dieses Risiko will ich nicht eingehen", so Aigner. Die Niederösterreicherin zog sich die Verletzung Anfang Februar in Tignes (FRA) zu. Ein vermeintlich unspektakulärer Sturz erwies sich als Kreuzbandriss im linken Knie.
Fraglich ist, ob die Spiele nun auch für Veronika Aigner gelaufen sind. Ein Start mit einem anderen Guide ist noch möglich. "Das Österreichische Paralympische Committee wägt die Optionen in enger Abstimmung mit Ski Austria ab", heißt es vom ÖPC. "Am liebsten wäre ich natürlich mit meiner Schwester an den Start gegangen. Ich habe vollstes Verständnis für ihre Entscheidung und bin zuversichtlich, dass ich trotzdem starten kann. In welcher Konstellation, wird sich noch zeigen", sagt die 23-Jährige.
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