Die Capitals brachen den Rekord, müssen aber an Punkten nachlegen

7.022 Zuschauer sahen das 4:3. n.P. der Vienna Capitals gegen Fehervar. Heimrecht im Pre-Play-off ist fix.
Felix Koschek und Teamkollege Mitch Hults jubeln über ein Tor

7.022 am Mittwoch gegen Graz, 7.022 am Freitag gegen Fehervar. Der Hype um die Vienna Capitals gipfelte in einem Zuschauerrekord in der 25-jährigen Klubgeschichte der Wiener. 

Nach dem letzten Heimspiel des Grunddurchgangs dürfen sich die Capitals über insgesamt 123.072 Zuschauer freuen, was den bislang höchsten Schnitt von 5.128 pro Spiel ergibt.

Beim 4:3 n.P gegen Fehervar kamen die Zuschauer auf ihre Rechnung. Die Wiener gingen durch Gregoire nach einem perfekten Pass von Vey in Führung (8.). Nach dem Ausgleich durch Andersen (10.) dauerte es nur neun Sekunden, bis die Capitals wieder führten: Hackl traf von der blauen Linie zum 2:1. Im zweiten Drittel erhöhte Youngster Koschek auf 3:1 (24.). Doch die Ungarn ließen nicht locker: Richards verkürzte auf 2:3 (35.) und Gerlach gelang der Ausgleich (53.).

Die 7.022 hielt es jetzt nicht mehr auf ihren Plätzen. In Kagran war es selten so laut wie in den Schlussminuten. Doch es ging in die Verlängerung und ins Penaltyschießen. Dort war Caps-Kapitän Vey als sechster Schütze als einziger erfolgreich.

Heimrecht ist nur die halbe Miete

Die zwei Punkte bedeuten, dass die Wiener zwar fix Heimrecht im ersten Pre-Play-off-Spiel am Mittwoch haben. Aber, wenn sie ihren Gegner (zur Wahl stünden der Neunte oder Zehnte) aussuchen wollen, dann müssen sie am Sonntag beim KAC entweder punkten oder darf der VSV gegen Pustertal nicht drei Punkte holen.

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