Sport-News

Tennisspielerinnen müssen künftig einen einmaligen Gentest absolvieren, um auf der Frauentour starten zu dürfen. Das bestätigte die Vereinigung der professionellen Tennisspielerinnen WTA der dpa. „Die WTA ist sich bewusst, dass es sich hierbei um ein sensibles und komplexes Thema handelt und verpflichtet sich, alle Spielerinnen mit Würde zu behandeln und die Richtlinie auf respektvolle und umsichtige Weise umzusetzen“, hieß es in der Mitteilung.

Geschlechtertests auch im Tennis: Richtlinie ab Dienstag in Kraft

Vergleichbare Tests haben auch andere internationale Sportverbände, etwa in der Leichtathletik und im Boxen, bereits eingeführt. Die Teilnahmeberechtigung für WTA-Turniere wird künftig durch ein verpflichtendes, einmaliges Screening auf das SRY-Gen nachgewiesen. Dabei wird untersucht, ob das auf dem Y-Chromosom liegende Gen vorhanden ist, das eine entscheidende Rolle bei der Entwicklung männlicher Geschlechtsmerkmale spielt. Der Gentest kann entweder per Wangenabstrich oder anhand einer Blut- beziehungsweise Speichelprobe durchgeführt werden.

Die neue Richtlinie tritt am Dienstag in Kraft. Die WTA folgt damit der Linie des Internationalen Olympischen Komitees. Bisher durften Transgender-Frauen an WTA-Turnieren teilnehmen, sofern sie ihr Geschlecht als weiblich angegeben und über einen Zeitraum von zwei Jahren vor dem Wettkampf einen gesenkten Testosteronspiegel aufrechterhielten. Derzeit sind keine Transgender-Frauen bekannt, die auf der WTA-Tour aktiv sind.

Der Fußball trauert um eine Legende. Kevin Keegan ist im Alter von 75 Jahren verstorben, wie seine Familie am Montag in einem Statement bekanntgab.

Erst im Juni machte Keegan öffentlich, in einem fortgeschrittenen Stadium an Krebs zu leiden.Die Krankheit war bei einer Operation nach einem Autounfall entdeckt worden.

Gefährlicher Stürmer

Keegan war einst einer der stärksten Stürmer Englands. Er absolvierte in den Jahren 1972 bis 1982 63 Spiele für die Nationalmannschaft und erzielte dabei 21 Tore. 

Es hätte schlimmer kommen können, aber ein Traumlos ist auch keines dabei. So kann die Auslosung der nächsten Runde im Europacup für die österreichischen Starter zusammengefasst werden.

Vier heiße Zielorte 

Sturm, Salzburg, Austria und Rapid haben jeweils zwei mögliche Gegner zugelost bekommen. Wenn alles nach Papierform verläuft, steht den vier Bundesligisten ein sehr heißer Sommer bevor.

Es war wohl seine bitterste Niederlage. Ausgerechnet in Kitzbühel wurde Sebastian Ofner erneut der Slowake Alex Molcan zugelost (Dienstag, 3. Partie nach 11 Uhr). Richtig, Tennisfans wissen: „Da war doch was!“. 2023 führte Ofner schon 6:4,5:0 und hatte zwei Matchbälle, ehe er noch 6:7 im dritten Satz scheiterte.

„Ich kann mich an das Match erinnern, aber es ist eine ganz andere Situation. Wenn du so  ein Match verlierst wie damals, das bleibt in Erinnerung“, sagt Ofner. Er kenne Molcan sehr gut, und wisse wie dieser spielt. Aus dieser Erfahrung „mitnehmen“ kann er aber nichts, außer „dass ich die größte Führung in meiner Karriere gehabt habe und dann noch verloren habe.“

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