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Seit der Fußball-WM kennt jeder Fan den Namen Vozinha. Der 40-jährige Goalie von Kap Verde erlangte mit seinen Paraden bei der Endrunde Kultstatus und wurde zum Liebling der Massen. Mit 50.000 Followern auf Instagram war er ins Turnier gestartet, inzwischen hält Vozinha bei 29,5 Millionen.

Die Begeisterung um den Goalie kannte auch in Santiago de Chile keine Grenzen, wo Vozinha bei seinem neuen Klub Colo Colo in großem Stil präsentiert wurde.

Tausende Fans waren ins Stadion gekommen. Mit einem großen Showprogramm samt Feuerwerk und Livemusik wurde Vozinha den Anhängern des chilenischen Rekordmeisters präsentiert. Das Spektakel wurde live im TV übertragen.

„Ich wollte immer schon bei einem großen Club spielen - und als das Angebot von Colo Colo kam, hatte ich keine Zweifel“, sagte Vozinha.

Red Bull Salzburg hat auf der Torhüterposition noch einmal nachgelegt. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend mitteilte, verpflichteten die „Bullen“ Christian Früchtl vom italienischen Erstligisten US Lecce. Der 26-jährige Deutsche wurde mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet. Früchtl ist in der heimischen Meisterschaft kein Unbekannter, der Goalie spielte vor seinem Lecce-Engagement von 2022 bis 2024 bei der Wiener Austria.

„Als Spieler von Austria Wien war ich ja vor rund zwei Jahren öfter hier und habe nicht die besten Erinnerungen, weil wir damals eigentlich immer verloren haben. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt hier unterschrieben habe und auf der anderen Seite stehe“, erklärte Früchtl, der dem neuen Einser-Keeper Christian Zawieschitzky Konkurrenz liefern soll.

Die Rückkehr von Carlos Alcaraz auf die ATP-Tour verzögert sich weiter. Das letzte Mal bestritt der Spanier ein Turnier Mitte April in Barcelona. Dort musste er aufgrund einer Handgelenksverletzung vorzeitig w. o. geben. Das Turnier in Montreal ließ er bewusst aus. Nun fällt auch sein geplantes Comeback in Cincinnati ins Wasser. Den Sieg aus dem Vorjahr kann der 23-Jährige damit nicht verteidigen und die viermonatige Zwangspause des Spaniers findet vorerst kein Ende.

Nur drei Wochen vor den US-Open gibt Alcaraz den Veranstaltern in Cincinnati seine Absage bekannt. „Wir wissen, dass Carlos alles dafür tut, was er kann, um so bald wie möglich wieder an Turnieren teilnehmen zu können“, sagte der Turnierdirektor von Cincinnati, Bob Moran. „Wir wünschen ihm alles Gute für seine Genesung.“

In den USA befand sich Alcaraz in den vergangenen Wochen trotzdem. Dort unterstützte er euphorisch sein Heimatland Spanien bei der Fußball-WM und feierte mit ihnen den Titel.

Bis ins Viertelfinale stießen die Austria Wien Frauen vergangenes Jahr im Europa Cup vor. Heuer soll die Reise ähnlich weit gehen. Begonnen hat sie am Mittwochmittag in Slowenien gegen Hajduk Split. Im Halbfinale des Miniturniers der zweiten Qualifikationsrunde zur Women's Champions League setzten sich die Wienerinnen schlussendlich knapp mit 3:2 durch. 

Austria mit Traumstart

Den mitgereisten Austria-Fans, die immer wieder für Stimmung sorgten, wurde bei einem Eintrittspreis von zehn Euro einiges geboten. Und das nicht nur in der Kantine, wo sowohl bar als auch mit Karte bezahlt werden konnte.

Die Veilchen erwischten im heißen Radenci einen Traumstart. Nicht einmal 15 Sekunden waren gespielt, da zappelte der Ball bereits im Netz. Ein langer Ball hinter die Abwehr von Modesta Uka fand Patricia Pfanner, die noch eine Gegenspielerin aussteigen ließ und ins kurze Eck zum 1:0 traf (1.).

Fehler brachte Hajduk wieder heran

Die Wienerinnen blieben am Drücker. Uka fing wenig später einen schwachen Rückpass der Kroatinnen ab und erhöhte auf 2:0 (4.). Nur kurz darauf traf Kapitänin Carina Wenninger die Stange (7.). Die Austria hatte die Partie in der ersten Halbzeit klar im Griff und legte in der 18. Minute das 3:0 nach – erneut war Pfanner erfolgreich. Kurz vor der Pause verkürzte Hajduk allerdings: Nach einem ungenauen Rückpass von Katharina Schiechtl stand Canjevac alleine vor Torfrau Jasmin Pal und schob zum 1:3 ein.

Der Österreichische Skiverband bangt um Johannes Lamparter. Der Gesamtweltcupsieger in der Nordischen Kombination stürzte beim Trainingskurs auf der Olympiaschanze in Courchevel schwer.

Lamparter klagte nach dem Unfall über Schmerzen im rechten Knie. Auch das rechte Sprunggelenk ist in Mitleidenschaft gezogen. Die ÖSV-Verantwortlichen fürchten eine schwere Knieverletzung. Der Tiroler trat noch am Mittwoch die Heimreise an, um sich am Donnerstag im Sanatorium Kettenbrücke genau untersuchen zu lassen.

Österreichs Skispringer und Nordische Kombinierer befinden sich gerade auf einem Trainingskurs in Courchevel, wo am Wochenende der zweite Bewerb zum Sommer-Grand-Prix stattfindet.

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