Sport-News

Das erste Qualifikationsrennen zu den 24 Stunden auf dem Nürburgring mit Formel-1-Weltmeister Max Verstappen und dessen Tiroler Partner Lucas Auer ist am Samstag vom Tod des Schweden Juha Miettinen überschattet worden. 

Der 66-Jährige erlag nach einem Massencrash in der Passage Klostertal im Medical Center seinen Verletzungen, wie die Veranstalter bekanntgaben. Insgesamt waren sieben Autos in den Unfall verwickelt, nicht beteiligt war der Wagen von Verstappen und Auer.

Alle Wiederbelebungsversuche erfolglos

"Trotz des sofortigen Eintreffens der Rettungskräfte konnten die Sanitäter den beteiligten Fahrer Juha Miettinen (BMW 325i, #121) nicht retten; der Fahrer verstarb im Medical Center, nachdem alle Wiederbelebungsversuche erfolglos geblieben waren", hieß es auf der Instagram-Seite der Veranstalter. Vor den Rennen am Sonntag soll es im Rahmen der Startaufstellung eine Gedenkminute für Miettinen geben.

Man merkt es den Spielern des WAC an, dass sie seit Dezember 2025 einem Sieg nachlaufen. Beim Cup-Sieger hat die ernste allgemeine Verunsicherung um sich gegriffen, auch unter Neo-Trainer Thomas Silberberger will der erhoffte Befreiungsschlag nicht gelingen. 

Nach dem 0:0 daheim gegen Schlusslicht BW Linz bleibt die Situation nicht nur angespannt, der WAC muss sich sogar glücklich schätzen, dass mittlerweile nicht die Rote Laterne in Kärnten blinkt.

Starker WAC-Goalie

Die Gäste aus Linz waren im Kellerduell das klar bessere und strukturierte Team und hätten das Spiel eigentlich für sich entscheiden müssen. Die Kärntner konnten sich beim starken Goalie Polster und der Latte (Schuss von Strauss) bedanken, dass sie nicht als Verlierer vom Platz gingen.

Fabio Cobolli steht überraschend im Finale des ATP500-Turniers in München. Der 23-jährige Italiener, der im Herbst mit Italien den Davis Cup gewonnen hatte, warf im Semifinale den deutschen Titelverteidiger Alexander Zverev aus dem Turnier. 6:3, 6:3 gewann Cobolli, der sich nach dem Spiel beinahe für seinen ersten Erfolg gegen den Weltranglistendritten entschuldigte.

„Das war mit Sicherheit eines meiner besten Spiele auf der Tour bislang. Und das gegen einen guten Freund. Sascha ist eine Inspiration für mich und wir trainieren auch oft miteinander. Es war ein wenig schwer für mich gegen einen solchen Spieler. Gegen so großartige Gegner bin ich immer ein wenig schüchtern.“

Das war auf dem Platz kaum zu sehen. In den zwei Sätzen schlug Cobolli 32 Winner, bei Zverev waren es nur 11. Der Deutsche konnte auch mit seinem sonst guten Aufschlag nicht punkten und schaffte kein einziges Ass.  Im Finale trifft Cobolli auf Ben Shelton (USA), der den slowakischen Qualifikanten Molcan 6:3, 6:4 besiegte.

Der Italiener ist übrigens einer der Stars beim Generali Open in Kitzbühel ab 20. Juli.

In Barcelona schaffte Andrej Rublev seinen ersten Finaleinzug seit elf Monaten. Der Russe besiegte im Semifinale den serbischen Qualifikanten  Hamad Medjedovic 3:6, 6:2 und 6:2 und trifft am Sonntag auf den Franzosen Arthur Fils. 

Das Finale von Hamburg im Mai 2025 hatte Rublev übrigens gegen einen gewissen Cobolli verloren.

Nach dem 1:2 von Borussia Dortmund bei TSG Hoffenheim liegt der erste Meister-Matchball für den FC Bayern parat. Die Hoffenheimer von Trainer Christian Ilzer überholten mit dem Sieg gegen den ersten Bayern-Verfolger das zuvor fünftplatzierte Bayer Leverkusen. Im Tabellenkeller brennt für den VfL Wolfsburg dank eines 2:1 in Berlin noch Licht, das viel beachtete Trainerdebüt von Marie-Louise Eta bei Union Berlin ging auch aufgrund eines Treffers von Patrick Wimmer verloren. Bremen schaffte mit einem 3:1 im Nordderby gegen den Hamburger SV einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. Werder liegt nun fünf Punkte vor dem Relegationsplatz 16 (St. Pauli).

Weil Leverkusen last minute gegen Augsburg zuhause 1:2 verlor, zog Hoffenheim an der Werkself vorbei auf Platz fünf, der laut aktuellem Stand einen Europa-League-Startplatz bringt. Hoffenheim gewann dank zweier Handelfmeter, die Andrej Kramaric jeweils sicher verwertete (42., 98.). Dem 1:0 ging eine äußerst unglückliche Aktion voraus. BVB-Verteidiger Niklas Süle rutschte weg, bekam den Ball im Strafraum an die Hand und schied verletzt aus. Von Schwarz-Gelb kam lange nichts, doch Serhou Guirassy bewies beim späten 1:1 (87.) einmal mehr seine Torgefahr. Allerdings traf Kramaric noch einmal, weil Ryerson eine Flanke von Alexander Prass mit der Hand blockte. Marcel Sabitzer war beim BVB bis zur 71. Minute im Einsatz, Carney Chukwuemeka spielte erstmals in seiner Profikarriere durch. 

Bayern reicht ein Remis

Nach der Niederlage des ersten Verfolgers reicht dem FC Bayern am Sonntag im Heimspiel gegen Stuttgart bereits ein Remis, um die 35. Meisterschaft zu fixieren.

Endlich. Wien wird dem von der Politik gern verbreiteten Ruf einer Sportstadt gerecht:

49.000 Anmeldungen für den City-Marathon, darunter mit 25 Prozent über die 42-Kilometer-Distanz und 44 Prozent für den Halb-Marathon ein hoher Frauenanteil wie noch nie;

5.600 Zuschauer in Hernals bei der Eröffnung der neuen Sport-Club-Heimstätte, die auf Premierengäste einen ungleich besseren Eindruck machte als Sport-Clubs Regionalliga-Truppe beim 0:1 gegen Horn;

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