Sport-News

Österreich hat bei der WM Geschichte geschrieben: Erstmals seit 1982 überstand das Nationalteam die Gruppenphase und steht im Sechzehntelfinale. Das dramatische 3:3 gegen Algerien reichte am Ende hauchdünn für den Aufstieg und sorgte bei den rot-weiß-roten Fans in Kansas City für ausgelassene Jubelszenen. Nun wartet die nächste Mammutaufgabe: Am Donnerstag trifft Österreich in Los Angeles auf Spanien. Gegen den Favoriten geht das ÖFB-Team erneut als Außenseiter in die Partie, hofft aber, das nächste Kapitel seines WM-Märchens schreiben zu können.

Wer in Wien, Niederösterreich oder dem Burgenland die österreichische Nationalelf anfeuern möchte, hat bei Open-Air-Screens, Sportsbars und vielfältigen Public-Viewing-Konzepten zahlreiche Möglichkeiten. Von gemütlichen Schanigärten bis zu stimmungsvollen Open-Air-Locations – hier ein Überblick über die besten Public-Viewing-Spots. Anpfiff ist am Donnerstag, dem 2. Juli, um 21 Uhr – quasi zur besten Sendezeit hierzulande.

  • WM-Viewing am Donauturm

Praktisch erreichbar mit der U1 bis Alte Donau oder Kaisermühlen-VIC sowie mit der U6 bis Neue Donau lädt der Donauturm mitten im Grünen zum Public Viewing ein. Das Spiel Österreich gegen Spanien wird auf mehreren Großleinwänden übertragen – wahlweise unter freiem Himmel oder im klimatisierten Indoor-Bereich. Für rund 100 Euro gibt es ein All-you-can-eat-Angebot mit Fingerfood und Pizza sowie All-you-can-drink mit Bier, Wein und Softdrinks.

Adresse: Donauturmplatz 1, 1220 Wien

  • WM schauen mitten im Achten

Das Palais Freiluft im Garten des Palais Auersperg zeigt ausgewählte Spiele auf einer großen LED-Wall. Unter freiem Himmel kann man beim KURIER Public Viewing am Donnerstag beim Spiel Österreich gegen Spanien mitfiebern. Bei sommerlicher Open-Air-Atmosphäre werden Drinks und Snacks geboten, die für einen genussvollen Fußballabend sorgen. Die Tickets sind bereits ausverkauft, der KURIER verlost jedoch noch vier Karten.

Hier mitspielen: Letzte Chance 4 Public-Viewing-Tickets zu gewinnen

Adresse:Trautsongasse 1b, 1080 Wien

Obwohl die Demokratische Republik Kongo nie eine britische Kolonie gewesen war, wären drei Spieler aus dem aktuellen WM-Kader der Afrikaner auch für die „Three Lions“ spielberechtigt gewesen. Aaron Wan-Bissaka, Aaron Tshibola und Axel Tuanzebe durchliefen sämtliche Junioren-Nationalteams Englands, entschieden sich schlussendlich aber für die DR Kongo. Das Sechzehntelfinal-Spiel um 18.00 Uhr gegen die Briten wird somit ein Wiedersehen mit einigen ehemaligen Kollegen. 

Wan-Bissaka wurde in England geboren, hat einen kongolesischen Vater und eine englische Mutter, wechselte 2019 für 55 Millionen Euro von Crystal Palace zu Manchester United und ist im selben Jahr sogar ins A-Nationalteam der „Three Lions“ einberufen worden. Aufgrund einer Verletzung kam Wan-Bissaka jedoch nie zu einem Länderspiel-Einsatz. Die DR Kongo warb weiter um ihn. Erst im Herbst 2025 entschied sich der mittlerweile 28-jährige Rechtsverteidiger, der aktuell für West Ham United spielt, für das Heimatland seines Vaters und debütierte kurz darauf in der WM-Qualifikation.

Tshibola entscheidet sich früh, Tuanzebe wartet vergeblich

Auch Tshibola ist in England geboren, beide Elternteile stammen jedoch aus der DR Kongo. Sowie Wan-Bissaka spielte der zentrale Mittelfeldspieler ebenfalls in der Jugend für sein Geburtsland. Der mittlerweile 31-Jährige entschied sich jedoch schon 2016 für einen Verbandswechsel, mittlerweile trägt Tshibola, der bei Klimarnock in Schottland spielt, nur noch eine Reservistenrolle und kam in dieser WM noch zu keinem Einsatz. 

Anders sieht es bei Tuanzebe aus. Der Innenverteidiger wurde zwar in der DR Kongo geboren, wuchs aber seit seinem fünften Lebensjahr in England auf und bekam die britische Staatsbürgerschaft. Ebenso wie Wan-Bissaka bei Manchester United ausgebildet, durchlief auch Tuanzebe sämtliche U-Nationalteams der „Three Lions“. Den richtigen Durchbruch schaffte er in England nie, der Traum vom A-Nationalteam rückte in weite Ferne, somit nahm auch der 28-Jährige vor zwei Jahren das Angebot der Kongolesen an und spielt seitdem für die Afrikaner.

Als Österreichs Nordische Kombinierer vergangene Woche am Bergisel ihre Sprungeinheiten absolvierten, werkelte im Schatten der Schanze still und leise ein Mann, der es eigentlich gewohnt ist, im Rampenlicht zu stehen. 

Mit nacktem Oberkörper präparierte Markus Eisenbichler da die Sprungski von Johannes Lamparter und Co. und ging dabei augenscheinlich in dieser schweißtreibenden Tätigkeit auf.

Große Expertise

Der 35-jährige Deutsche ist, wenn man so will, der Königstransfer des ÖSV in diesem Sommer. Wie oft kriegt man schon einen sechsfachen Skisprung-Weltmeister als Wachsler und Experten in allen Skisprungfragen ins Team? Wie viele Stars von seinem Kaliber geben sich denn mit dieser Arbeit ab?

Markus Eisenbichler, der 2019 am Bergisel WM-Gold im Einzel gewann, ist sich jedenfalls nicht zu schade für den Knochenjob. „Meine Aufgaben im Servicebereich werden breit gefächert sein“, erzählt der Bayer, der 2025 seine aktive Karriere beendet hat. 

„Das geht vom Skiservice bis hin zur Weiterentwicklung des Materials.“ Ganz zu schweigen von seinem enormen Erfahrungsschatz als Spezialspringer.

Das Comeback von Superstar Serena Williams war nicht von Erfolg gekrönt: Bei ihrer Rückkehr aus dem vierjährigen Ruhestand ließ die einstige Ausnahmespielerin auf dem Centre Court von Wimbledon mehr als einmal ihre alte Klasse aufblitzen, kämpfte verbissen um ihre Chance,  musste sich aber der um 24 Jahre jüngeren Australierin Maya Joint nach 2:22 Stunden 3:6, 7:6 (8:6), 3:6 geschlagen geben.

„Es war wirklich toll, wieder in Wimbledon zu sein. Ich hätte nie gedacht, dass ich hier sein würde“, sagte Williams. „Die Atmosphäre war unglaublich. Der Einlauf war fantastisch. Ich habe es auf jeden Fall in vollen Zügen genossen, habe es vermisst und den Moment mehr als alles andere genossen.“

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