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Die Sehnsucht nach dem ersten WM-Titel seit 60 Jahren lässt das Mutterland des Fußballs tiefe Gräben überwinden. Inzwischen ist selbst ein Trainer aus dem Lager der Krauts, wie die Deutschen in England gerne spöttisch und abfällig genannt werden, reif für die Insel. 

Thomas Tuchel soll das erreichen, was seit der Heim-WM 1966 und dem legendären Wembley-Tor keinem englischen Teamchef mehr gelungen ist.

Tatsächlich durfte der Auftaktsieg der Engländer bei dieser WM dann durchaus das Gütesiegel Made in Germany tragen. Denn es war Harry Kane, der Goalgetter des FC Bayern, der mit seinem Doppelpack maßgeblichen Anteil am 4:2-Erfolg gegen Kroatien hatte.

Im wohl bisher besten und spannendsten Match dieser WM-Endrunde brachte der erfahrene Angreifer die Engländer schon früh vom Elfmeterpunkt verdient in Führung (12.).  

Der französische Fußball trauert um Fußballtrainer Eric Roy von Erstligist Stade Brest. Der in Nizza geborene Ex-Profi starb im Alter von 58 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs. 

„Mit tiefer Trauer geben wir den Tod unseres Vaters und Ehemanns bekannt“, teilte die Familie auf dem Instagram-Account des Trainers mit. 

Roy war bis zuletzt Trainer jenes Klubs, den er 2024 in die Champions League geführt hatte. Dort traf er u.a. auch auf Sturm Graz (2:1) und Salzburg (4:0). 

Cristiano Ronaldo hatte bei dieser WM noch keinen Ball berührt, da war er auch schon mächtig unter Zugzwang. Denn all seine Star-Kollegen hatten bei ihrem ersten Auftritt richtig Eindruck hinterlassen: Kylian Mbappé und Erling Haaland waren mit einem Doppelpack ins Turnier gestartet, Lionel Messi traf gar gleich dreimal. Ein Cristiano Ronaldo, ehrgeizig wie er ist, will da natürlich um nichts nachstehen.

Doch die erhoffte Gala im ersten WM-Match gegen DR Kongo wurde zum Flop. Ronaldo blieb nicht nur der ersehnte Torerfolg versagt, das gesamte portugiesische Team, das immerhin zum Kreis der potenziellen Weltmeister gezählt wird, präsentierte sich erschreckend schwach und uninspiriert.

Ein dritter Platz in der Bundesliga war zu wenig und entsprach offenbar nicht den Ansprüchen von RB Leipzig. Nach nur einer Saison musste Ole Werner den Trainerstuhl wieder räumen.

„Wir haben die abgelaufene Saison in den vergangenen Tagen noch einmal intensiv und abschließend analysiert und den Beschluss gefasst, die Position des Cheftrainers neu zu besetzen“, wurde der Leipziger Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer zitiert.

Favorit auf die Nachfolge ist der Argentinier Martin Demichelis.

Nur knapp nach dem WM-Finale beginnt für Österreich der Europacup. Konkret starten die Wiener Klubs in die 2. Quali-Runde zur Conference League. Beschweren können sich Rapid und Austria über Lospech nicht.

Rapid hätte nach der Voreinteilung Varaždin aus Kroatien bekommen können, tatsächlich wartet aber der Sieger aus einem Duell der 1. Quali-Runde.

 Penybont FC aus Wales oder Santa Coloma aus Andorra ist jedenfalls machbar. Der Verein aus Andorra dürfte leichter Favorit sein.

Die Spieltermine sind der 23. und 30. Juli.

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