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Mit einer 0:1-Niederlage bei Nachzügler Hertha Wels hat es die Admira am Freitag verpasst, die Tabellenführung in der 2. Liga auszubauen. Vielmehr laufen die Niederösterreicher nun Gefahr, im Schlager der 19. Runde von St. Pölten oder Amstetten von der Spitze verdrängt zu werden. Beide lauern zwei Zähler hinter den Admiranern. 

Punktegleich mit der Admira ist bei einem Spiel weniger die Lustenauer Austria, die aufgrund Stripfings Rückzug spielfrei ist.

Die Admira geriet beim Tabellenzehnten schon in der sechsten Minute durch Herthas Winter-Zugang Marek Svec in Rückstand und lief diesem bis zum Abpfiff erfolglos hinterher. 

Selbst in einem beherzten Finish blieb der Truppe von Trainer Thomas Silberberger ein Treffer verwehrt; bei der besten Chance brachte der freistehende Matija Horvat den Ball aus fünf Metern nicht im Tor unter. Für die Admira war es die erst zweite Saisonniederlage, allerdings auch die zweite in den jüngsten drei Partien.

Veronika (23) und Elisabeth Aigner (27) hatten sich so viel vorgenommen. Eigentlich wollten die beiden Schwestern nach ihren beiden Goldmedaillen in Peking 2022 noch eines drauflegen und in Mailand/Cortina fünf Mal um Edelmetall fahren. Nun ist allerdings alles anders. Nur wenige Tage vor dem Start der Paralympischen Winterspiele ist klar: Elisabeth Aigner wird die Bewerbe aufgrund einer Knieverletzung verpassen.

"Ich habe in den letzten Wochen alles für ein Blitz-Comeback unternommen. Schlussendlich hat sich bei den finalen Tests aber gezeigt, dass ich nicht fit genug bin. Es ist sehr schade, aber ich kann diese Verantwortung im Hinblick auf meine Verletzung nicht übernehmen. Wenn ich stürze, dann stürzt auch Vroni – dieses Risiko will ich nicht eingehen", so Aigner. Die Niederösterreicherin zog sich die Verletzung Anfang Februar in Tignes (FRA) zu. Ein vermeintlich unspektakulärer Sturz erwies sich als Kreuzbandriss im linken Knie.

Der Video Assistant Referee (VAR) bleibt dem österreichischen Profifußball langfristig erhalten. Wie ÖFB und Bundesliga am Freitag bekannt gaben, wird das seit der Saison 2021/22 eingesetzte Unterstützungssystem für Schiedsrichter auch künftig in der Bundesliga sowie im ÖFB Cup verwendet.

In den vergangenen Monaten war die Zukunft des VAR intensiv diskutiert worden, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen. Bundesliga-Chef Christian Ebenbauer bekundete auch im KURIER-Interview Ende letzten Jahres großes Interesse an der Challenge-Variante, die etwa bei der Unter-17-WM im November in Katar zum Einsatz gekommen war. Hintergrund: Das System wäre deutlich kostengünstiger und die Liga muss sparen, nachdem die Erlöse aus dem neuen TV-Vertrag ab kommenden Sommer deutlich niedriger sein werden, als bisher.

Mit der Challenge wird es in Österreich aber vorerst nichts. Das Modell ist KURIER-Informationen zufolge seitens der FIFA auch noch nicht für nationale Profiligen freigegeben. Nun konnte nach Angaben der Verantwortlichen eine Lösung gefunden werden, die sowohl finanzielle Aspekte als auch die unterschiedlichen Interessen berücksichtigt. Gleichzeitig sollen die Kosten gesenkt werden.

Neuer technischer Dienstleister

Ab der kommenden Saison übernimmt mit "Sportec Solutions" ein neuer technischer Dienstleister die Umsetzung. Bisher vertraute man in der Bundesliga seit VAR-Einführung auf das Unternehmen "Hawkeye". Dieser Vertrag wurde nun nicht verlängert. Der neue Partner verfügt über internationale Erfahrung. Das System wird unter anderem in der deutschen Bundesliga, in Spaniens La Liga, in der portugiesischen Liga Portugal sowie in der US-amerikanischen MLS eingesetzt.

Was dieser technische Dienstleister macht? Er stellt die komplette Infrastruktur für den Video-Schiedsrichter bereit. Dazu gehören unter anderem die Installation und Betreuung der Kameraschnittstellen in den Stadien, die Einrichtung des Video-Operations-Raums (VOR) im ÖFB-Campus in Wien-Aspern, sämtliche Server- und Übertragungssysteme sowie die spezielle Software zur schnellen Analyse strittiger Szenen. Zudem sorgt der Anbieter für geschultes technisches Personal, das während der Spiele die Bildregie koordiniert, Wiederholungen aufbereitet und die reibungslose Kommunikation zwischen Video-Assistent und Schiedsrichter am Feld sicherstellt.

Der Vertrag mit dem neuen Anbieter wurde über acht Saisonen abgeschlossen. Nach vier Jahren besitzt die Bundesliga eine einmalige Ausstiegsoption.

Federica Brignone schließt nach dem sensationellen Gewinn von zwei Goldmedaillen bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina nicht aus, dass sie am Ende dieser Saison ihre Karriere beenden könnte. Die Schmerzen, die sie nach ihrer schweren Knieverletzung im vergangenen April plagen, seien nach wie vor sehr stark, sagte die 35-jährige Italienerin im Interview mit der Sport-Tageszeitung "Gazzetta dello Sport". "Ich werde nie ganz genesen", sagte Brignone.

"Ich arbeite nicht für die nächste Saison, ich versuche einfach, den Moment zu genießen. Wenn es eine Qual sein muss, weil es mir zu schlecht geht, werden Sie mich nächstes Jahr wohl kaum sehen", so der Superstar.

 "Mit dieser Verletzung muss ich leben, auch wenn es nach und nach besser wird. Wenn ich morgens Ski fahre, hinke ich danach den ganzen Tag. Ich habe zehn Monate durchgehalten und bin bereit, das auch im nächsten Monat zu tun, solange es Fortschritte gibt. Denn sonst müsste ich ständig unter Entzündungshemmern stehen und könnte nicht normal gehen...", berichtete Brignone.

Die Auslosung für das Achtelfinale der UEFA Champions League hat gehalten, was sie versprochen hat – und beschert den Fußballfans schon im März echte Kracher-Duelle. Im Mittelpunkt stehen dabei zwei absolute Top-Begegnungen: Manchester City trifft auf Real Madrid, während der FC Chelsea auf Paris Saint-Germain trifft. Doch auch aus deutscher Sicht verspricht die Runde der letzten 16 höchste Spannung – allen voran für den FC Bayern.

Wenn Manchester City auf Real Madrid trifft, ist Hochspannung garantiert. Die beiden europäischen Schwergewichte standen sich in den vergangenen Jahren bereits mehrfach in K.-o.-Duellen gegenüber – meist mit spektakulärem Ausgang. Für viele Beobachter ist dieses Duell bereits ein vorgezogenes Finale.

Für die Bayern kommt es im Achtelfinale erstmals zum Pflichtspiel-Duell mit Atalanta Bergamo. Die Norditaliener haben sich in den vergangenen Jahren als unangenehmer Gegner mit hoher Intensität und mutigem Offensivspiel einen Namen gemacht und nun Borussia Dortmund aus dem Bewerb geworfen.

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