Superstar Johannes Hösflot Kläbo hat als zweiter Athlet nach US-Eisschnellläufer Eric Heiden das fünfte Gold bei den gleichen Spielen geholt. Der Norweger erhöhte am Mittwoch in Tesero mit dem Langlauf-Teamsprint-Sieg an der Seite von Einar Hedegart auf insgesamt zehn Olympiatitel. Das österreichische Duo Michael Föttinger und Benjamin Moser erreichte bei Prachtwetter und vor vollen Tribünen Rang sieben, Heidi Bucher und Magdalena Scherz wurden Zehnte.
Föttinger/Moser fehlten sieben Sekunden auf die Bronzemedaille. Am Ende mussten sie aber noch zittern, weil die Jury nach einem Stockbruch eines Franzosen in der Wechselzone ermittelte. Es kam aber zu keiner Sanktion. Der erst spät feststehende siebente Rang war nicht ganz nach dem Geschmack des Duos. "Es war ein solides Rennen, aber leider nicht das, was wir uns erträumt haben. Aber man kann zufrieden sein, es war für uns ein bisserl ein versöhnlicher Abschluss", sagte Moser im APA-Gespräch.
Wie Föttinger wird der Tiroler das 50-km-Rennen am Samstag nicht bestreiten und sich auf die restlichen Weltcups konzentrieren. "Der 50er ist nicht meine Paradedisziplin, und hier mit 1.900 Höhenmetern, da bin ich auch das eine oder andere Kilo zu schwer", sagte Moser. Föttinger bedauerte seinen Rückfall in seiner letzten Runde: "Beim dritten Anstieg war es extrem. Ich hab's leider in der letzten Runde ganz oben verloren. Leider hab ich Bennie nicht besser übergeben können. Ein bisserl mehr hätten wir uns schon vorgenommen", sagte der Salzburger.
Bucher und Scherz happy mit Platz zehn
Gold bei den Frauen ging an die Schwedinnen Maja Dahlqvist und Jonna Sundling, 1,4 Sekunden vor der Schweiz. Nadine Fähndrich hatte im Schlussabschnitt noch einen Angriff auf Schweden gestartet, Bronze holte Titelverteidiger Deutschland in der Besetzung Laura Gimmler/Coletta Rydzek.