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Es bahnte sich die nächste Sensation an. 32 Tage nach seinem bitteren Aus bei den French Open gab Jannik Sinner in Wimbledon sein offizielles Comeback auf der ATP-Tour. Und auch da sah es lange nicht gut aus. 

Der Titelverteidiger kämpfte sich gegen den Serben Miomir Kecmanovic nach einem verlorenen ersten Satz zwar zurück, verlor aber gegen die Nummer 50 der Welt den dritten Durchgang. Am Ende fand die Nummer eins doch noch zur gewohnten Rasenform und siegte  4:6, 6:3, 6:7, 6:2 und 6:3. "Ich war zu Beginn etwas müde, dann lief es aber immer besser", sagte der 24-Jährige.

Lange wurde verhandelt, jetzt ist es fix: Abubakr Barry wechselt von der Austria zu Red Bull Salzburg. Der 25-jährige Gambier unterschreibt bei den Roten Bullen einen Vertrag bis zum 30. Juni 2029. Barry verfügt u. a. bereits über die Erfahrung aus zwei Jahren Bundesliga und kam in dieser Zeit bei den Favoritnern auf 70 Einsätze mit sechs Toren und acht Assists. Dabei stach der neunfache gambische A-Teamspieler, der bei Salzburg mit der Rückennummer 32 auflaufen wird, vor allem durch seine Zweikampfstärke und seine spielerischen Qualitäten im zentralen Mittelfeld besonders heraus.

Über die Ablösemodalitäten wurde Stillschweigen vereinbart, laut KURIER-Informationen soll Salzburg rund drei Millionen Euro nach Wien überweisen.

Abubakr Barry: „Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel durch ist und ich nun beim FC Red Bull Salzburg bin. Ich habe schon recht früh gewusst, dass ich nach Salzburg möchte, diese Entscheidung war für mich sehr klar. Ich kenne den Klub aus den bisherigen Duellen schon ein wenig und weiß, was auf mich zukommt, welcher Fußball hier gespielt wird und was die Ziele sind – nämlich Titel zu gewinnen. Das möchte auch ich, dafür werde ich alles tun.“

Salzburgs Sportchef Marcus Mann sagt: „Abu hat in der Bundesliga ja bereits gezeigt, was er zu leisten imstande ist. Wir sind überzeugt, dass er sein Potenzial noch nicht ausgeschöpft hat und das bei uns auch zeigen wird. Wir freuen uns, dass er zum FC Red Bull Salzburg wechselt und am Montag bei uns ins Mannschaftstraining einsteigt.“

Bei fast allen Großveranstaltungen tauchen sie auf. Die Bilder, die mittlerweile mehr als 30 Jahre alt sind. Die TV-Dokumentation „Elf Helden, ein Albtraum“ skizziert das Scheitern der Deutschen bei der WM 1994. Als sich das Team mit vielen Weltmeistern gespickt 1990 aufmachte, um den Pokal aus den USA heimzuholen. Und im Viertelfinale gegen Underdog Bulgarien rausflog.

Vom Bayern-Nachwuchs über ein gutes Jahr beim SKN in St. Pölten und eine sehr starke Saison in Hartberg hat es Ritzy Hülsmann zu einem Millionentransfer geschafft.

Der „Tormann der Saison“ verlässt Österreichs Bundesliga Richtung Frankreich und Hartberg als Rekordtransfer (bislang waren das 1,3 Millionen vom LASK für Max Entrup).

Der 22-jährige Deutsche wechselt zum Traditionsverein Stade Reims. Laut KURIER-Informationen liegt die Ablöse des Zweitligisten an Hartberg bei über 2 Millionen Euro Ablöse.

Ein guter Teil davon wird von der Steiermark zurück zum FC Bayern fließen, wo der 2,05-m-Mann ausgebildet wurde.

Vor knapp über einem Jahr übernahm Star-Trainer Carlo Ancelotti die brasilianische Fußballnationalmannschaft. Der Auftrag war klar: Brasilien wieder an die Weltspitze führen. Denn die vergangenen beiden Weltmeisterschaften endeten für die Ansprüche des Rekordweltmeisters jeweils zu früh. Sowohl 2018 gegen Belgien als auch 2022 gegen Kroatien war bereits im Viertelfinale Endstation.

Vor WM-Duell gegen Japan: Brasilien „nicht perfekt“

Auch bei der WM 2026 ist Brasilien (noch) auf der Suche nach seiner Topform. Auf ein mühevolles 1:1 gegen Marokko folgten zwei souveräne 3:0-Erfolge gegen die Underdogs Schottland und Haiti. Im Sechzehntelfinale wartet nun mit Japan ein echter Härtetest (19 Uhr/live ORF1).

Dass noch nicht alles wie geschmiert läuft, weiß auch Ancelotti: „Wir sind nicht perfekt. Wir können uns noch verbessern. Zum Beispiel unser Tempo am Ball. Da können wir schneller sein.“ Dennoch sah der Italiener im Verlauf der Gruppenphase eine positive Entwicklung der „Selecao“: „Ich bin zufrieden, denn die Mannschaft hat sich seit dem ersten Spiel stark verbessert.“

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