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In den vergangenen Wochen lief es bei Sebastian Ofner weniger rund: Der Erstrundenniederlage beim Generali Open in Kitzbühel gegen den Slowaken Alex Molcan folgte ein Aus in der 1. Quali-Runde in Montreal gegen den Briten Jacob Fearnley. Nun gab es doch einen Grund, das Glas zu erheben. 

Marc O'Polo Rosenheim feierte am Sonntag den ersten Meistertitel in der Vereinsgeschichte. Ein 3:3 in Mannheim reichte, um den Titelverteidiger Bredeney hinter sich zu lassen. Über die gesamte Spielzeit hinweg musste die Mannschaft aus Bayern lediglich einen einzigen weiteren Punkt abgeben. 

Mittendrin in der Meistermannschaft war unter vielen Toplegionären auch der Steirer Ofner, der sich damit über den Meistertitel in der besten Tennis-Liga der Welt freuen darf. Der 30-Jährige trug  als langjähriger Leistungsträger mit seiner internationalen Erfahrung zum historischen Erfolg der Mannschaft bei.

Wann Carlos Alcaraz zurückkommt, ist noch unsicher. Ein Antreten bei den US Open, wo am 30. August der Hauptbewerb startet, ist mehr als nur unsicher, für das Masters-Turnier in Cincinnati nächste Woche hat der Spanier bereits abgesagt. Nun bangt auch sein großer Konkurrent der vergangenen Jahre nun um eine Teilnahme im Big Apple. 

Jannik Sinner fehlt nicht nur derzeit in Montreal, sondern sagte aufgrund von massiven Knieproblemen auch für Cincinnati ab, wo das zweite große Vorbereitungsturnier für die US Open über die Bühne geht.  Der Italiener hat das letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres, das er 2024 gewinnen konnte, aber noch im Programm.

Mit Fortschreiten der Zeit sieht es aber nicht zwingend besser aus. „Obwohl ich mit meinem Ärzteteam intensiv daran arbeite, muss ich akzeptieren, dass ich noch nicht bereit bin, an Wettkämpfen teilzunehmen“, zeigte sich der Weltranglisten-Erste zuletzt frustriert. Sogar im Umfeld zweifeln einige, dass sich eine Teilnahme noch ausgeht. 

Das Finale der britischen Schach-Meisterschaft der Frauen war nicht gerade ein Duell der Routiniers. Die 14-jährige Irin Trisha Kanyamarala spielte gegen die 11-jährige Engländerin Bodhana Sivanandan. Das 11-jährige Wunderkind gewann das spannende Schnellschach-Stechen und ist die mit Abstand jüngste britische Schachmeisterin der Geschichte.

Im Blitzschach und Schnellschach war Bodhana Sivanandan bereits britische Meisterin. Nun gewann sie sich auch den Titel im klassischen Turnier und holte somit die „Triple Crown“ an Titeln. 

Ein Sieg mit Ansage

Der Erfolg von Sivanandan kam keineswegs aus heiterem Himmel. Schon vor dem Turnier hatten die Veranstalter auf die Möglichkeit hingewiesen, dass sie den Rekord von Elaine Pritchard brechen könnte, die 1939 im Alter von 13 Jahren die britische Meisterschaft gewonnen hatte.

Von Fabio Tartarotti 

Der Amateurfußball ist aus der Sommerpause zurück. In den Regionalligen wird bereits seit letzter Woche gekickt, und auch im Rest des österreichischen Fußball-Unterhauses wird über die kommenden Wochen der Spielbetrieb wieder hochgefahren.
Beim Besuch der RLO-Partie FavAC – SC Wiener Viktoria wurde dem Autor dieser Zeilen ins Bewusstsein gerufen, wie sich richtiger Fußball anfühlt und was die Großveranstaltung im Sommer zu wünschen übrig gelassen hat. 

In der Bundesliga will es noch nicht klappen für die Austria in dieser Saison. Nach dem 0:2 gegen Meister LASK stehen die Veilchen nach zwei Runden punkte- und torlos am Tabellenende.

Routinier Dragovic flog nach starker violetter Leistung in der Schlussphase mit Rot vom Platz.

Dabei gab es für die Austria vor Anpfiff gleich zwei gute Nachrichten. Eggestein hatte seine Wadenprobleme in den Griff bekommen und konnte beginnen. Auch Abwehrchef Dragovic stand erstmals nach seiner Gehirnerschütterung wieder in der Startelf. 

Der erste Aufreger der Partie: Dragovic mit einer punktgenauen Spielverlagerung auf Lee, der ausnahmsweise auf der rechten Seite auftauchte. Die Flanke des Südkoreaners verwandelte Buhari per Kopf zum viel umjubelten Führungstreffer.

Die Freude dauerte allerdings nur rund zwei Minuten, also so lange wie der VAR-Check. Der Treffer zählte aber wegen einer Abseitsstellung nicht. 

Hin und her 

Doch es war so etwas wie ein Weckruf für die Hausherren. Bis dahin war ganz klar der Meister am Drücker, hatte durch Horvath auch schon einen Warnschuss abgegeben.

Jetzt entwickelte sich ein offeneres Spiel, es ging munter hin und her. Allerdings auf mäßigem Niveau.

Die Austria wollte ihn unbedingt, den ersten Sieg gegen den LASK seit Dezember 2024. Die Partie war intensiv, die klaren Torchancen blieben aber noch aus. Bei den Veilchen war dann doch der eine oder andere Pass im Spiel nach vorne zu ungenau.

Hinten prüfte Ranftl ungewollt Keeper Sahin-Radlinger (26.). Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhten die Gäste noch einmal den Druck. Ljubicic verfehlte nach Buhari-Patzer knapp (43.), Bello vergab per Kopf (47.).

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