In der Bundesliga will es noch nicht klappen für die Austria in dieser Saison. Nach dem 0:2 gegen Meister LASK stehen die Veilchen nach zwei Runden punkte- und torlos am Tabellenende.
Routinier Dragovic flog nach starker violetter Leistung in der Schlussphase mit Rot vom Platz.
Dabei gab es für die Austria vor Anpfiff gleich zwei gute Nachrichten. Eggestein hatte seine Wadenprobleme in den Griff bekommen und konnte beginnen. Auch Abwehrchef Dragovic stand erstmals nach seiner Gehirnerschütterung wieder in der Startelf.
Der erste Aufreger der Partie: Dragovic mit einer punktgenauen Spielverlagerung auf Lee, der ausnahmsweise auf der rechten Seite auftauchte. Die Flanke des Südkoreaners verwandelte Buhari per Kopf zum viel umjubelten Führungstreffer.
Die Freude dauerte allerdings nur rund zwei Minuten, also so lange wie der VAR-Check. Der Treffer zählte aber wegen einer Abseitsstellung nicht.
Hin und her
Doch es war so etwas wie ein Weckruf für die Hausherren. Bis dahin war ganz klar der Meister am Drücker, hatte durch Horvath auch schon einen Warnschuss abgegeben.
Jetzt entwickelte sich ein offeneres Spiel, es ging munter hin und her. Allerdings auf mäßigem Niveau.
Die Austria wollte ihn unbedingt, den ersten Sieg gegen den LASK seit Dezember 2024. Die Partie war intensiv, die klaren Torchancen blieben aber noch aus. Bei den Veilchen war dann doch der eine oder andere Pass im Spiel nach vorne zu ungenau.
Hinten prüfte Ranftl ungewollt Keeper Sahin-Radlinger (26.). Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhten die Gäste noch einmal den Druck. Ljubicic verfehlte nach Buhari-Patzer knapp (43.), Bello vergab per Kopf (47.).