Sport-News

Eine sehr private, aber feine Atmosphäre begleitete das KURIER-Team beim Lokalaugenschein beim Challenger in Mauthausen. Mittlerweile sind die "Danube Upper Austria Open" neben Tulln das einzige Challenger heuer, nachdem  in Salzburg  2024 das bisher letzte Mal serviert wurde und heuer auch Bad Waltersdorf aufgrund fehlender Sponsoren zumindest pausiert. 

Florian Leitgeb ist bei beiden noch vorhandenen Challenger-Turnieren als Veranstalter federführend. "Das ist eine schöne Bühne für österreichische Spieler, die sich hier präsentieren können. Wir haben im Hauptbewerb viele dabei, allein in der Quali starteten acht Österreicher." Positiv: Die NÖ Open in Tulln, mit der die Challenger-Serie 2021 nach Österreich zurückkehrte, sind für heuer gesichert. 

Ähnlich sieht es Jürgen Melzer, der vor einigen Jahren als ÖTV-Sportdirektor antrat, und die Wiedereinführung der Challenger-Turniere auf die To-do-Liste schrieb. "Ich habe immer gesagt, wir müssen unseren Spielern die Möglichkeit geben, sich vor heimischem Publikum zu zeigen. Wir hoffen, dass es wieder mehr Challenger werden, aber als ich angetreten bin, gab es gar keines."

Egal, welches Wetterprognosemodell man sich anschaut, es sieht nicht gut aus für den Grand Prix von Miami am Sonntag. Nach einem sonnigen Freitag und einem trüben Samstag könnte es am Sonntag so richtig schütten. Die Niederschlagswahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent, die Regenmengen können groß sein.

Kommt es zu einer Verschiebung oder Absage?

Noch steht das Programm mit Sprint-Qualifying am Freitag (22.30 MESZ), Sprint (18.00) und Qualifying (22.00) am Samstag und dem Grand Prix am Sonntag (22.00). Sollte es Unwetter mit Blitz und Donner geben, könnte das Rennen nicht stattfinden. Die strengen US-Gesetze verbieten ein Rennen, wenn ein Gewitter im aufzieht, zu groß wäre die Gefahr für die Zuschauer. Außerdem muss stets gewährleistet sein, dass der Rettungshubschrauber starten kann. Bei einem Gewitter in Miami müssten (nach Artikel 57 des Regelwerks) die Autos in die Boxengasse zurückkehren.

Auf dieses Szenario hofft natürlich niemand nach der lagen Pause wegen der kriegsbedingten Absage der Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien. Die Teams kommen mit aufgerüsteten Autos, möglicherweise werden sich die Kräfteverhältnisse verschieben.

Die Stimme von Heinz Prüller hat so ziemlich jeder Österreicher über 30 im Ohr. Die ORF-Sportreporterlegende war der Mister Formel 1, zwischen 1965 und 2008 kommentierte der gebürtige Wiener über 650 Grand-Prixs.

Lustige Anekdoten

Auf seine unnachahmliche Art und mit Anekdoten, die nur er wissen konnte. Am 30.April feiert Prüller seinen 85. Geburtstag.

Gelegenheit, in den Rückspiegel zu blicken. Auf seine besten Sprüche, die zwei Innsbrucker seinerzeit sogar in Buchform (Prüllereien aus der Formel Heinz) veröffentlicht haben.

  • "Clay Regazzoni hat nie Englisch gesprochen, mit seinem Schnurrbart."
  • "Mansell führt mit sechs Sekunden Rückstand."
  • "Ron Dennis hat seinen ersten Papagei "Turbo" genannt. Der ist dann eingegangen." 

Der Österreichische Skiverband ist immer für Schlagzeilen gut. Auch in Zeiten, in denen nicht skigefahren wird. Am Donnerstag sorgte der ÖSV wieder für einen Knalleffekt: Generalsekretär Christian Scherer verkündete seinen Rücktritt. 

Doppelspitze

Christian Scherer werden die meisten in der Öffentlichkeit nicht so richtig wahrgenommen haben. Aber er war - gemeinsam mit Sportdirektor und Geschäftsführer Mario Stecher - der starke Mann beim Skiverband.

Im Rahmen einer Strukturreform wurde Präsidentin Roswitha Stadlober entmachtet und fungierte in erster Linie nur mehr als Repräsentantin. Die operativen Entscheidungen trafen vorrangig Scherer und Stecher.

Österreichs Fußballfans stehen vor einer spürbaren Veränderung: Ab der Saison 2027/28 wandern die Übertragungsrechte der Europa League und der Conference League exklusiv zu Canal+. Damit liegen sämtliche 342 Spiele bis einschließlich der Spielzeit 2030/31 beim Pay-TV-Anbieter.

Für Sky Sport Austria ist das ein herber Rückschlag. Der Sender hielt bislang den Großteil der Rechte an den beiden internationalen Klubbewerben und prägte über Jahre hinweg die Europacup-Abende im heimischen Fernsehen.

Kurzfristig bleibt jedoch noch alles beim Alten: In der laufenden sowie in der kommenden Saison zeigt Canal+ weiterhin das jeweils beste Spiel der UEFA Champions League am Mittwoch. 

Ergänzt wird das Angebot durch die Top-Partie aus der Europa League oder Conference League in jeder Spielwoche. Darüber hinaus überträgt der Sender auch sämtliche Finalspiele dieser Wettbewerbe.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.