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Pressestimmen: Deutschland mit „historischem Rekord“ zum WM-Start

Nach dem 7:1-Erfolg der deutschen Nationalmannschaft gegen den Weltranglisten-82. Curaçao zeigt sich auch die internationale Presse zufrieden.
FIFA World Cup 2026 - Group E - Germany v Curacao

Das erste Mal seit 2014 gewinnt Deutschland ein Auftaktspiel bei einer Fußballweltmeisterschaft und schon ist die Euphorie zurück im Nachbarland. Das hätte aber auch ganz anders kommen können. 21. Minute, eine kurze Unachtsamkeit der deutschen Defensive und der Linksaußenspieler Comenencia vom FC Zürich gleicht zum 1:1 für Curaçao aus. Ein kurzer Schockmoment. Findet auch die Wochenzeitung „Die Zeit“: „Nach leisen Zweifeln in Halbzeit eins gewinnt Deutschland gegen Außenseiter Curaçao letztlich klar.“ Das deutsche Fußballmedium „11 Freunde“ nimmt den zwischenzeitlichen Curaçao-Ausgleich im Nachgang mit Humor und titelt heute Morgen: „Kurz kamen sie ins Schwitzen, nur kurz.“ Gemeint ist damit klarerweise das deutsche Nationalteam. 

„Historischer Erfolg“

Beim Boulevardblatt „Bild Zeitung“ schreibt man nicht nur von einem „Statement“ zum Auftakt, man kramt auch gleich in den Geschichtsbüchern und erwähnt einen „historischen Rekord“, der mit dem 7:1 geknackt wurde. Mit 239 Toren bei Weltmeisterschaften hat die deutsche Nationalmannschaft nun eben den fünfmaligen WM-Sieger Brasilien von der Spitze der ewigen WM-Torschützenliste verdrängt. 

Anerkennung aus Brasilien 

Das 7:1 dürfte wohl in einem Land einen Schreckenstag in Erinnerung gerufen haben. Der letzte Sieg in dieser Höhe war bekanntlich gegen Brasilien im WM-Halbfinale 2014. Die brasilianische Tageszeitung „O Tempo“ schreibt: „Deutschland beschert Curaçao einen Brasilientag. Die viermaligen Weltmeister ließen die brasilianischen Zuschauer das Trauma erneut durchleben: Sie wiederholten das gnadenlose 7:1, das uns vor zwölf Jahren Tränen in die Augen getrieben hatte.“ 

Auch die Zeitung „O Globo“ erinnert sich: „‚Jetzt weiß Curaçao, wie es ist‘: Memes verbreiten sich viral in den sozialen Netzwerken, nachdem Deutschland gegen die Nationalmannschaft von Curaçao mit 7:1 gewonnen hat.“ In Deutschland, etwa bei derFrankfurter Allgemeinen“ zeigt man sich mit solchen Vergleichen noch etwas vorsichtiger, schreibt aber: „Deutscher Höhenflug gegen Curaçao“. 

Nicht nur Lobeshymnen

Die Berliner Tageszeitung „Taz“ versucht nach dem Kantersieg etwas tiefer zu stapeln: „Sehr leicht und ein bisschen lehrreich.“ Weiter schreiben sie: „Die Deutschen zeigen beim 7:1 gegen Curaçao, was sie können. Auch wo sie Probleme haben, war gegen einen wirklich nicht starken Gegner zu sehen.“ 

So leicht wird es im zweiten Gruppenspiel am kommenden Samstag gegen die Elfenbeinküste wohl nicht werden. Die Afrikaner siegten zum Auftakt und besiegten Gruppengegner Ecuador mit 1:0.  

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