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Die Rückkehr von Startrainer Jose Mourinho zum spanischen Fußball-Rekordmeister Real Madrid ist offiziell. Nachdem sein bisheriger Club Benfica Lissabon den Wechsel bereits angekündigt hatte, folgte am Donnerstag kurz vor dem WM-Start in Nordamerika die Bestätigung seitens Real. Der mittlerweile 63-jährige Portugiese wurde demnach mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet.

Mourinho hatte die Madrilenen bereits zwischen 2010 und 2013 trainiert. Dabei gewann "The Special One" 2011 den spanischen Cup und 2012 die Meisterschaft. Für Reals Ansprüche verlief die Zeit aber eher enttäuschend und war am Ende von Machtkämpfen geprägt. Nach seinem ersten Real-Engagement saß Mourinho mit durchwachsenem Erfolg bei Chelsea, Manchester United, Tottenham, AS Roma, Fenerbahce Istanbul und Benfica auf der Trainerbank.

Mourinho folgt in Madrid auf Alvaro Arbeloa, der die Königlichen nicht zurück in die Erfolgsspur führen konnte und am Ende ohne Titel blieb. In der Königsklasse war der Hauptstadtclub im Viertelfinale am FC Bayern München gescheitert, in der Meisterschaft hatte man wieder gegen Erzrivale FC Barcelona das Nachsehen. Arbeloa hatte seinen Abgang schon im Mai verkündet. Trainingsauftakt bei Real ist am 13. Juli.

Die Saison war lang, die Ruhe danach umso wichtiger. Jakob Pöltl genießt sie in seiner Heimat.

Seit zwei Wochen ist der Center der Toronto Raptors in Wien, um abzuschalten und Kraft für die kommenden Aufgaben zu sammeln. „Freizeit genießen, runterkommen nach einer langen Saison“, beschreibt der 30-Jährige seine ersten Tage in Österreich bei einem Pressetermin am Donnerstag. Seit einer Woche steht er aber bereits wieder im Training.

Mit dem Saisonverlauf seiner Raptors zeigt sich Pöltl grundsätzlich zufrieden, auch wenn in der ersten Play-off-Runde gegen Cleveland noch mehr möglich gewesen wäre. „Wir haben uns gut präsentiert. Viele junge Spieler haben ihre erste Play-off-Erfahrung gemacht. Aber natürlich, wenn man ein Spiel sieben erreicht, war auf jeden Fall mehr drinnen“, sagt der Wiener.

Jetzt werde analysiert, welche Fehler gemacht wurden und wie man sich verbessern kann. Gerade die Entwicklung der jungen Mannschaft stimme ihn optimistisch. „Wir haben ein junges Team und einige Spieler werden sich weiterentwickeln. Auch wenn wir nichts ändern, werden wir uns durch die Erfahrung verbessern“, sagt Pöltl.

Deshalb verfolgt er auch die Diskussionen rund um mögliche Transfers gelassen. „Ich mache mir wenig Gedanken zu den Trades. Wir haben in den letzten Jahren gute Arbeit gemacht, um ein gutes Team zusammenzustellen.“ Der Fokus in den kommenden Monaten liegt ohnehin auf der eigenen körperlichen Verfassung. Besonders der Rücken, der ihn in der Vergangenheit immer wieder beschäftigt hat, steht jetzt im Mittelpunkt.

Der Plan für den Sommer

Gemeinsam mit den Trainern der Raptors wurde ein detaillierter Sommerplan ausgearbeitet. „Ich habe mir vorgenommen, bestimmte Sachen herauszunehmen und gezielt den Rücken zu stärken“, erklärt Pöltl. Ziel sei es, „körperlich so stark wie möglich in die Saison zu starten“. Positiv stimmt ihn, dass die Beschwerden gegen Ende der Saison besser wurden. „Ich bin gut zurechtgekommen. Es geht jetzt darum, dass es so bleibt.“

Ob er im Sommer für das Nationalteam auflaufen kann, ist allerdings noch offen. „Ich würde gerne spielen, aber ich muss schauen, wie es sich mit dem Rücken ausgeht.“

Ab Freitag steht Wien erneut im Mittelpunkt der internationalen 3x3-Basketball-Szene. Beim größten 3x3-Turnier der Welt treten insgesamt 48 Teams in sechs Bewerben auf den Courts am Heumarkt und im Stadtpark gegeneinander an. 

3x3-Turnier in Wien: Erster Erfolg für Veranstalter bereits vor Beginn

Einen ersten Erfolg konnten die Veranstalter bereits vor dem Turnierstart verbuchen: Der Schirm über dem Court am Heumarkt ist beim Aufbau erstmals in drei Jahren nicht gerissen.

Ob am Wochenende auch sportliche Erfolge der rot-weiß-roten Teams zu erwarten sind? "Natürlich", meint Aldin Saracevic, Generalsekretär von Basketball Austria. 

"Wir wollen wie Verrückte spielen"

Bei der Weltmeisterschaft in Warschau scheiterten Österreichs 3x3-Basketballer Anfang Juni erst im Viertelfinale knapp an Deutschland. "Wir hätten uns eine WM-Medaille verdient", blickt Toni Blazan auf die Endrunde zurück. An die starken Leistungen bei der WM wolle man nun auch in Wien anknüpfen.

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