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Lucas Miedler jubelt in Kitzbühel: 13. Titel im Doppel

Lucas Miedler gewinnt mit seinem Ersatzpartner Marc Polmans auch das zweite Turnier in Folge. Damit erreicht er einen Meilenstein in seiner Doppel-Karriere.
Ein Volley von Lucas Miedler

Lucas Miedler gewann am Samstag mit seinem australischen Neo-Partner Marc Polmans nach Gstaad auch den Doppel-Titel in Kitzbühel. Das Duo setzte sich gegen die Deutschen Jakob Schnaitter/Mark Wallner (GER) sicher nach nur 57 Minuten 6:2, 6:2 durch. Für Miedler war es schon sein insgesamt dritter Kitzbühel-Titel nach 2021 und 2023 und sein insgesamt dreizehnter Tour-Triumph. Auch in Wien hat er schon zweimal den Siegerscheck geholt.

Miedler und Polmans haben damit in ihren bisher zwei gemeinsamen Turnieren beide Male den Titel geholt. Sie teilen sich einen Scheck in Höhe von 32.410 Euro und Miedler schiebt sich als 19. erstmals in seiner Karriere in die Top 20 im Doppelranking.

Miedler war nach dem Sieg dementsprechend happy. Zunächst entschuldigte er sich noch auf dem Platz bei den Finalgegnern. „Ihr seid eine meiner besten Freunde auf der Tour, es ist immer schwierig, gegen Freunde zu spielen. Wir haben es heute sehr gut gelöst, ich hoffe, ihr seid uns nicht ganz so böse, aber zu Hause zu gewinnen fühlt sich halt sehr gut an“, scherzte der Niederösterreicher. Im Rückblick habe man immer den Druck aufrechterhalten können. „Wir haben eine sehr solide Serviceleistung gebracht. Dass es so klar ausgeht, mit dem kann man vorher nicht rechnen.“

Enttäuschung über fehlende TV-Übertragung

Besonders die Atmosphäre in Kitzbühel hat es Miedler, aber auch Polmans angetan. „Es gibt nichts Vergleichbares, allein diese zweite Runde: dass wir die mit 14:12 doch überstehen. Unbeschreiblich die Atmosphäre, die da auf dem Platz entsteht“, erinnerte Miedler an den knappen Sieg nach Abwehr von zwei Matchbällen und brach eine Lanze für das Doppel. „Dieses Doppelprodukt, das vielfach kritisiert wird, funktioniert. Wir haben viermal am Center Court gespielt und viermal eine unglaubliche Kulisse gehabt.“ Was Miedler enttäuschte, war, dass das Endspiel weder live im TV noch gestreamt wurde. „Schade, die Leute haben ja auch eine Connection. Es wird nirgends übertragen. Aber jeder, der im Stadion ist, hat eine unglaublich gute Zeit und ich bin froh, dass ich Teil davon sein durfte.“

Zeit zum Feiern blieb eigentlich keine, denn schon am Sonntag geht es weiter zu den Übersee-Turnieren, die in Washington beginnen. Danach stehen Montreal, Cincinnati, eventuell Winston-Salem und die US Open auf dem Programm.

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