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Warum Wienerberg im Cup Rapid auf einem Nebenplatz empfängt

Rapids Cup-Gegner Wienerberg hat einen wunderschönen Rasenplatz. Allerdings mit einem Schönheitsfehler.
FUSSBALL/BUNDESLIGA/ADMIRAL BUNDESLIGA/TESTSPIEL.FUSSBALL-BUNDESLIGA: RAPID WIEN - HAMBURGER SV

Ein TV-Livespiel im Hauptabendprogramm gleicht für einen Amateurverein einem Jackpot: Nicht nur die Spieler können sich einem wesentlich größeren Publikum als sonst präsentieren, auch die Sponsoren und der Klub an sich bekommen ungewohnte Aufmerksamkeit.

Im Fall von Wienerberg hat der Auftritt auf ORF Sport+ allerdings einen Haken: Da Rapid zu Gast ist, besteht der Rundfunk auf einen Abendtermin. Der Meister der Wienerliga hat zwar eine schöne Anlage mit einem guten Rasenplatz – allerdings kein Flutlicht. Deswegen muss ab 20.30 Uhr auf dem kleineren Trainingsplatz mit einem an sich nicht mehr zeitgemäßen Kunstrasen gekickt werden.

Wienerberg hat in vielen ehrenamtlichen Arbeitsstunden versucht, das Ambiente Cup-tauglich zu gestalten. Etwas mehr als 1.000 Fans werden dicht gedrängt dabei sein – zu sehen sein wird gegen den Ostligisten ein durchrotiertes Rapid-Team.

Demir fehlt

Trainer Hoff Thorup hat einen sehr großen Kader (ohne den gesperrten Yusuf Demir) zur Verfügung, zusätzlich muss der Däne nach der sehr langen und anstrengenden Reise nach Andorra darauf achten, dass die Hütteldorfer für die (eingeplanten) nächsten englischen Wochen frisch bleiben.

Vizekapitän Jakob Schöller fordert: „Wir dürfen Wienerberg nicht unterschätzen und müssen ganz anders als gegen Santa Coloma auftreten. Die Intensität der Vorbereitung muss wieder rein.“

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