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ÖFB-Cup: Rapid gewinnt mit zehn neuen Gesichtern souverän

Rapid feierte in der ersten Runde des ÖFB-Cups einen 3:0-Sieg beim SV Wienerberg.
Wienerberg gegen Rapid

Zweites Pflichtspiel, zweiter Pflichtsieg für Rapid in der neuen Saison. Die Hütteldorfer nahmen am späten Sonntagabend nach zum Teil zähen ersten 45 Minuten schließlich souverän die erste Hürde im ÖFB-Cup und besiegten Ostliga-Aufsteiger SV Wienerberg mit 3:0.

Rotation war auch bei Grün-Weiß das Schlagwort. Tonni Adamsen war der einzige Spieler, der nach dem 3:1-Sieg am Donnerstag in Andorra gegen Santa Coloma in der Qualifikation zur Conference League in der Hütteldorfer Startelf geblieben war. Ansonsten gab es durchwegs neue Gesichter auf schon gewohntem Terrain. Der erst 20-jährige Jakob Schöller führte den Rekordmeister als Kapitän aufs Feld. Wie in Andorra wurde auf Kunstrasen gespielt.

Es war mehr ein Fleckerlteppich mit einigen ausgebesserten Stellen und zusätzlichen gelben Spielfeldmarkierungen für den Nachwuchs. Den Weg in den richtigen Strafraum fanden die Rapidler dennoch schnell gegen den Regionalligisten. Ein Tor von Gulliksen wurde wegen Abseits aberkannt (9.), nach einem Stanglpass von Tilio gab es beinahe ein Eigentor der Gastgeber (12.), auch beim darauffolgenden Corner wurde es heiß. Das wären Möglichkeiten gewesen, um früh für klare Verhältnisse zu sorgen.

Allerdings: Der Anfangselan ließ nach, die Chancen wurden weniger und Rapid tat sich schwerer. Bis kurz vor der Pause gab es keine nennenswerten Chancen.

Die Führung

Knapp vor dem Halbzeitpfiff war es dann aber doch so weit: Innenverteidiger Gröller eroberte zwei Mal den Ball, Louis Schaub steckte auf Adamsen durch. Der Däne schoss zunächst Wienerbergs Goalie Höfler an, traf aber im Nachsetzen zur Rapid-Führung (45.+1).

Nach der Pause wieder mehr Elan und Zug in Richtung Tor von Rapid: Der spielfreudige Tilio, der immer wieder von rechts zur Mitte dribbelte, schoss nach schöner Kombination über Gulliksen und Adamsen weit übers Tor (49.). Kurz darauf legte der kleine Australier auf für Adamsen, der den Ball verfehlte (52.) und sich schon ärgerte. Wie kurz darauf, als er zum 0:2 traf und den Kopf schüttelte, anstatt zu jubeln, weil er nach misslungenem ersten Abschluss wie schon  beim 0:1 erst im Nachsetzen traf (54.).

Keine zwei Versuche brauchte Moulaye Haidara. Der 19-jährige Malier traf nach Vorarbeit von Adamsen und Joker Nosa Dahl zum 3:0 für die Gäste (65.), die auf dem harten Untergrund in Folge nicht mehr alles riskierten, aber auch keine einzige Torchance des Regionalligisten zuließen. Am Mittwoch (20.30 Uhr) steht im Rückspiel gegen Santa Coloma in Hütteldorf der nächste Pflichtsieg bevor.

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