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Für Sebastian Ofner ist am Dienstag bei den French Open erstmals seit 2022 gleich zum Auftakt das Aus gekommen. Der 30-jährige Steirer war gegen den Rom-Semifinalisten Luciano Darderi, aktuelle Nummer 17 der Tenniswelt, als Außenseiter ins Match gegangen. Ofner verlor nach 2:19 Stunden 6:7(5), 2:6, 3:6, womit im Einzel kein Österreicher mehr dabei ist. Ofner hat damit auch eine schnelle Rückkehr in die Top 100 nicht geschafft und wird sich außerhalb der Top 120 wiederfinden.

Der erste Satz war noch ausgeglichen

Dabei startete Ofner stark und ebenbürtig. Er ließ im ersten Satz bis zum 4:4 nicht weniger als sechs Breakchancen aus und wie so oft schaffte dann der Gegner zum 5:4 das erste Break, mit kräftiger Hilfe von Ofner, der bei 15:30 zwei Doppelfehler in Folge beging. Er rettete sich zwar mit einem sofortigen Rebreak zum 5:5, kam ins Tiebreak und holte dort ein 3:5 noch auf. Nach knapp einer Stunde ging der Satz dann doch noch verloren.

Felix Gall ist ein durch und durch bemerkenswerter Radfahrer. Das fängt schon damit an, wie er im Sattel sitzt: Niemand dreht beim Treten die Knie so weit nach außen wie der Osttiroler. Und das ist beileibe nicht seine einzige Besonderheit.

So hat Felix Gall in den letzten Jahren eine gewisse Hassliebe zu den Ruhetagen entwickelt. 

Einerseits schätzt er es natürlich, wenn er sich nicht abstrampeln muss und seinem Körper bei einer dreiwöchigen Rundfahrt einmal eine Schaffenspause gönnen kann. 

Andererseits zeigt die Vergangenheit, dass gerade Felix Gall nach Ruhetagen Anlaufschwierigkeiten hat und Zeit braucht, um wieder voll auf Touren zu kommen.

Harter Ruhetag

Deshalb wählte der 28-Jährige nun beim Giro d’Italia einen ganz anderen Weg und legte am Montag nicht die Beine hoch – sondern eine kurze, intensive Einheit auf dem Rad ein. „Ich bin einige Intervalle gefahren, das war sicher bisher mein härtester Ruhetag“, erklärte Felix Gall.

Dass Österreichs Eishockey-Team bis zum letzten Spiel der Vorrunde dieser Weltmeisterschaft vom Aufstieg ins Viertelfinale träumen durfte, ist keine Selbstverständlichkeit. Mit den drei Siegen gegen Großbritannien, Ungarn und Lettland brachte sich Österreich in eine hervorragende Position in der Gruppe A, die von der Schweiz und Finnland dominiert wurde.

Vor nicht allzu langer Zeit pendelte Österreich zwischen der WM der Top-16-Nationen und der Division 1A. Natürlich hat der Ausschluss von Russland und Belarus 2022 den 2019 abgestiegenen Österreichern erst die Teilnahme an der A-WM ermöglicht. Das Team von Roger Bader hat die Chance aber auch genutzt und 2025 mit dem ersten Viertelfinale nach 31 Jahren eindrucksvoll bewiesen, wie effizient Österreichs Eishockey sein kann.

Damit ist nicht die Schusseffizienz der Spieler auf dem Eis gemeint. Eine Eishockey-Nation mit 3.558 männlichen Spielern und einer so unterdurchschnittlichen Infrastruktur spielt um den Einzug in die Top-8 der Welt? Hut ab vor Spielern und Trainern dieses Teams.

Die Moskau-Reise der früheren italienischen Fußball-Größen Andrea Pirlo und Marco Materazzi hat im Internet für heftige Kontroversen gesorgt. Die beiden Weltmeister von 2006 besuchten am Sonntag Moskau, um das Finale des russischen Cups zu verfolgen, das Spartak Moskau im Luschniki-Stadion im Elfmeterschießen gegen Krasnodar gewann.

In sozialen Medien blieb nicht unbemerkt, dass sich Pirlo und Materazzi genau zu dem Zeitpunkt in der russischen Hauptstadt aufhielten, als Putins Armee einen der größten kombinierten Drohnen- und Raketenangriffe auf Kiew unternahm. Dabei wurde am Sonntag unter anderem zivile Infrastruktur ins Visier genommen.

Der Grund für die nun geplante Verlegung des WM-Quartiers der iranischen Nationalmannschaft nach Mexiko war laut Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum die mangelnde Bereitschaft der USA, das Team aufzunehmen. "Die Vereinigten Staaten wollen nicht, dass die iranische Nationalmannschaft in den USA übernachtet", sagte die mexikanische Staatschefin. Laut Sheinbaum hat die FIFA Mexiko gefragt, ob es bereit wäre, die Iraner unterzubringen.

Die Antwort laute: "Ja, kein Problem, wir haben keinerlei Einwände", so die Staatschefin. Der neue Standort soll die an der Grenze zu den USA gelegene Stadt Tijuana werden, wie auch die FIFA bestätigte. Die Einzelheiten würden noch geprüft, sagte Sheinbaum. Ursprünglich sollte das Nationalteam des Irans in Tucson im US-Bundesstaat Arizona unterkommen.

Spielplan unverändert

Mehdi Tadsch, Präsident des iranischen Fußballverbandes, hatte als offiziellen Grund für die Verlegung des Quartiers die Entfernung nach Los Angeles genannt, wo der Iran seine ersten beiden Gruppenspiele gegen Neuseeland und Belgien bestreitet. Durch die Nähe des Quartiers zur US-amerikanischen Grenze betrage die Anreise nach Los Angeles nur eine knappe Stunde. Auch die Probleme im Zusammenhang mit Visa und der Einreise seien so weitestgehend geklärt, sagte der Verbandspräsident.

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