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>WM-Reform im Härtetest: 48 Teams bringen keinen besseren Fußball
> Erinnerungen an einen gedemütigten Torjäger
> Leitartikel: Der Balogun-Fall zeigt: Trump bleibt Trump
> Wie Haaland Ancelottis Plan zerstörte: Die Rückkehr der echten Neun

Der KURIER begleitet die WM 2026 und hält Sie über alle Entwicklungen aus den USA, Kanada und Mexiko auf dem aktuellen Stand.

Im Mai feierte Stefan Hierländer im letzten Bundesliga-Spiel einen Abschied, der einem Märchen glich: Mit einem Freistoßtor beim 2:0 gegen Rapid in letzter Minute beendete der 35-Jährige seine erfolgreiche Karriere bei Sturm. Schöner kann man sich nicht verabschieden. 

Doch es war nur ein Abschied vom aktiven Fußball, nicht vom Vizemeister, der nach zehn erfolgreichen Jahren mittlerweile seine Heimat geworden ist. Denn der langjährige Kapitän, der lange anklingen ließ, dass er seine Fußballschuhe weiterhin schnürt, hängt diese zwar jetzt doch an den Nagel, bleibt aber Sturm treu.

 Der Kärntner lehnt Angebote vom TSV Hartberg und dem FC Blau-Weiß Linz ab und wird Betreuer im Zweierteam der Grazer. „Ich habe gemerkt, dass ich gewisse Rollen nicht mehr erfüllen kann“, sagte Hierländer der Krone. Außerdem wird ihm die Möglichkeit gegeben, sich in der Geschäftsführung beratend einzubauen, auch in puncto Kaderplanung. Ein Comeback im Unterhaus schließt Hierländer nicht aus. 

Der ukrainische Skeleton-Fahrer Wladislaw Heraskewytsch hat die Aufhebung der Sanktionen des IOC gegen russische Sportlerinnen und Sportler als „Wahnsinn“ und „Schande“ bezeichnet. „Mir war klar, dass es irgendwann passieren wird. Aber ich hätte niemals gedacht, dass diese Entscheidung so schnell getroffen wird“, sagte der 27 Jahre alte Wintersportler dem Medienunternehmen Münchner Merkur/TZ.

Das Internationale Olympische Komitee hatte am Dienstag mitgeteilt, die Sanktionen gegen russische Athletinnen und Athleten vorläufig aufzuheben. „Es gab in den vergangenen Tagen zahlreiche Raketenangriffe auf Kiew, erneut wurden Menschen getötet. Die Situation aktuell ist eigentlich so schlimm wie nie zuvor. Und genau in dem Zeitraum macht das IOC diese Entscheidung publik“, sagte Heraskewytsch, der sich angeblich momentan in der ukrainischen Hauptstadt aufhält. Heraskewytsch hofft nun, dass „die nationalen Sportverbände die richtige Entscheidung treffen und Russland nicht die Tür öffnen“.

Sie ist reif für einen großen Wurf: Die Ukrainerin Marta Kostyuk zeigte schon jüngst bei den French Open mit dem Halbfinaleinzug auf, nun erreichte die 24-Jährige auch in Wimbledon die Runde der letzten 4. Kostyuk, die Verwandte in Österreich hat, schlug im Viertelfinale die Italienerin Jasmine Paolini klar 6:3, 6:2 und trifft am Donnerstag auf die Tschechin Linda Noskova, die die belgische Überraschungsdame  Elise Mertens mit 6:3, 7:5 schlug.

Für die 21-jährige Noskova ist es das erste Grand-Slam-Halbfinale. Im anderen Spiel der Vorschlussrunde stehen sich am Donnerstag US-Star Coco Gauff und die Tschechin Karolina Muchova gegenüber.

Nach vier Wochen sind Fußball-Weltmeisterschaften normalerweise (bald) zuende. Nicht diese. 48 Teams waren es, 104 Spiele sind zu spielen. Noch sind mehr als 10 Tage zu bestreiten. Österreichs Nationalteam aber verabschiedete sich nach vier Spielen (Jordanien, Argentinien, Algerien, Spanien) von dieser WM. 

Mit ein paar Tagen Abstand ziehen die KURIER-Fußballexperten Andreas Heidenreich und Alexander Strecha Bilanz. Kann man jetzt eigentlich stolz sein auf dieses Team? Welche Baustellen haben sich aufgetan bzw. gezeigt? Und wie geht es jetzt weiter?

All diese Fragen - und noch viel mehr - werden in der Folge 5 der KURIER Nachspielzeit WM-Spezial behandelt. 

Auch die ÖFB-Nachwuchsreform kommt zur Sprache, die in der Nachspielzeit #153 behandelt wurde. Hier geht es zur Episode. 

Die beiden USA-Reisenden erzählen dabei auch von ihren Erlebnissen vor Ort, von der Stimmung in den Stadien und auf den Straßen und vom Wahrheitsgehalt der Vorurteile, die wir vor der WM hatten. Interessiert sich dort wirklich niemand für Fußball? Und ist wirklich alles so teuer?

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