Sport-News

Mit einem überlegenen Vorsprung hat sich Mercedes die erste Pole Position in der neuen Formel-1-Ära gesichert. 

George Russell behielt am Samstag im Melbourne-Qualifying vor seinem Teamkollegen Kimi Antonelli (+0,293 Sek.) die Oberhand und bugsierte sich in die Favoritenrolle für den Großen Preis von Australien am Sonntag (5.00 Uhr MEZ/ServusTV, Sky). 

Red-Bull-Pilot Isack Hadjar lag als Dritter bereits 0,785 Sek. zurück, Max Verstappen erlebte hingegen einen heftigen Unfall.

Im ersten Kräftemessen seit der größten Reglement-Änderung in der Motorsport-Königsklasse seit Jahrzehnten fuhr Mercedes der Konkurrenz davon. Dahinter feierte der Franzose Hadjar ein erfolgreiches Red-Bull-Debüt, Vierter wurde Charles Leclerc (+0,809) im Ferrari. Das McLaren-Duo mit Lokalmatador Oscar Piastri (+0,862) und Weltmeister Lando Norris (+0,957) musste sich mit der dritten Startreihe begnügen. Rekordweltmeister Lewis Hamilton (+0,960) stellte den zweiten Ferrari auf den siebenten Startplatz, direkt vor den Racing-Bulls-Fahrern Liam Lawson und Arvid Lindblad, dem einzigen "Rookie" im seit diesem Jahr 22-köpfigen Fahrerfeld.

Verstappen muss auf Aufholjagd hoffen

Verstappen verlor seinen Red Bull im ersten Qualifying-Abschnitt am Ende der Start-Ziel-Geraden und krachte seitlich in die Streckenbegrenzung des Albert Park Circuits. "Das Auto hat einfach auf der Hinterachse blockiert. Fantastisch", funkte der Niederländer, der glimpflich davon kam, zynisch an die Box. Der Vierfach-Weltmeister blieb ohne Zeit und muss im ersten Saisonrennen von Startplatz 20 auf eine Aufholjagd hoffen.

Bei den Paralympischen Winterspielen in Italien wird kein Sportler aus dem Iran an den Start gehen. Der als einziger für die Spiele nominierte iranische Langläufer Aboulfazl Khatibi Mianaei könne aufgrund des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten nicht sicher nach Italien reisen, teilte das Internationale Paralympische Komitee (IPC) wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnungsfeier mit.

Seit Beginn des Konflikts sei „unermüdlich“ an sicheren Wegen für die Anreise der iranischen Delegation gearbeitet worden, betonte IPC-Präsident Andrew Parsons. Mit dem weiterhin bestehenden Konflikt sei das Risiko für Menschenleben jedoch zu hoch. 

Die Abfahrt bleibt in diesem Winter mit Abstand die spannendste Disziplin im Frauen-Weltcup. Acht Abfahrten (inklusive Olympia) wurden im Laufe der Saison gefahren, dabei gab es sieben unterschiedliche Siegerinnen.

Die erste von zwei Abfahrten in Val di Fassa brachte am Freitag ein neues Siegergesicht: Die Italienerin Laura Pirovano gewann das Heimrennen und bejubelte ihren ersten Erfolg im Weltcup.

Weltmeister Lionel Messi hat US-Präsident Donald Trump am Donnerstag (Ortszeit) im Weißen Haus in Washington einen Besuch abgestattet. Der Argentinier war mit seinem Klub Inter Miami wegen des Gewinns des MLS Cups geladen. Als Gastgeschenk gab es für Trump unter anderem ein pinkes Inter-Miami-Trikot mit der Rückennummer 47 in Anspielung auf Trump als 47. Präsidenten der Vereinigten Staaten.

Der 79-Jährige eröffnete die Veranstaltung mit umfangreichem Lob für die US-Streitkräfte im Nahen Osten, berichtete außerdem, dass er selbst einst Pele habe spielen sehen und dass sein 19-jähriger Sohn Barron großer Messi-Fan sei. Etwas kurios wurde es, als Trump Cristiano Ronaldo lobte: "Er ist großartig." Erst im Vorjahr war Messis Dauerrivale bei Trump im Weißen Haus geladen. 

Wenn sich Johannes Lamparter einmal etwas in den Kopf gesetzt hat, dann zieht er das durch. Ohne Wenn und Aber, und ganz egal, was die anderen über ihn denken mögen. 

Als der Nordische Kombinierer letzten Herbst damit begann, keine Hände mehr zu schütteln, hatten das manche als Spinnerei und Hysterie abgetan.

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