Der große Traum vom Halbfinale platzte am späten Mittwochabend in Wien-Favoriten. Nach dem 0:0 im Viertelfinal-Hinspiel des Women’s Europacup Cup gingen die Austria und Sparta Prag nach einem 1:1 in die Verlängerung, in der dann die Tschechinnen das bessere Ende mit dem 3:1 für sich hatten.
Die Austrianerinnen verabschiedeten sich vor 1.882 Fans von der Europacup-Bühne mit einer anständigen Leistung, denn viel hatte nicht gefehlt für das Halbfinale.
Das Spiel startete, wie man erwarten hatte können. Die Pragerinnen übernahmen spielerisch das Kommando, die Austrianerinnen verteidigten wie gewohnt kompakt und stark, warteten auf gute Umschaltmomente.
Man blickte einander auf Augenhöhe an, Chancen gab es vor der Pause auf jeder Seite nur eine wirklich gute. Auf der einen zwang Bergford mit einem Schuss aufs lange Eck Austria-Torfrau Pal zu einer sehenswerten Parade. Auf der anderen Seite hätte Austrias Triendl aus einem Konter für die Führung sorgen können, ja müssen, doch sie wurde auf dem Weg zum Tor immer langsamer und zögerlicher, bis der Moment verstrichen war.