Olympia-Slalom: Shiffrin holt Gold, keine Medaille für den ÖSV

Die US-Amerikanerin Shiffrin brachte ihren Respektabstand aus dem ersten Durchgang ins Ziel. Die Österreicherinnen machten Plätze gut.
Stark: Mikaela Shiffrin

Nach ihrer Enttäuschung bei der Team-Kombi war Mikaela Shiffrin am Mittwoch im Olympia-Slalom wieder total fokussiert. Der US-Star war mit einem Vorsprung von 1,05 Sekunden in den zweiten Durchgang gestartet und baute diesen im zweiten Lauf sogar noch aus. Es ist Shiffrins drittes Olympisches Gold. 2014 in Sotschi hatte sie im Slalom und Riesentorlauf gewonnen.

Auf Platz zwei landete die Schweizerin Camille Rast (+1,50) vor der Schwedin Anna Swenn Larsson (+1,71). Einen besonders bitteren Moment hatte Lena Dürr. Die Deutsche war nach dem ersten Durchgang Zweite und damit auf Medaillen-Kurs. Im zweiten Durchgang fädelte sie allerdings beim allerersten Tor ein und schied aus.

Die beiden ÖSV-Läuferinnen Katharina Truppe und Katharina Huber machten nach Platz 9 und 10 im ersten Durchgang im zweiten Lauf Plätze gut. Für eine Medaille reichte es aber bei beiden nicht. Truppe landete auf Platz fünf, Huber wurde Sechste. "Schade, wir können uns echt nichts vorwerfen, wir haben es probiert", sagte Truppe.

"Für mich ist es Saisonbestleistung"

Katharina Huber meinte: "Ganz unzufrieden kann ich nicht sein, für mich ist es Saisonbestleistung. Aber bei Olympia ist man halt für die Medaillen da. Cortina gehört eindeutig zu meinen Lieblingsorten. Ich fahre glücklich heim.“

Damit endete dennoch eine positive ÖSV-Serie. Seit 2006 hatten die österreichischen Damen bei Olympischen Spielen im Slalom stets eine Medaille geholt. 

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