"Katastrophe": Ski-Star erlebt bei Olympia den "Worst Case"
Mit einem Vorsprung von eineinhalb Sekunden gewann Mikaela Shiffrin am Mittwoch souverän den Olympia-Slalom der Frauen in Cortina d'Ampezzo. Im Fokus des zweiten Durchgangs stand jedoch eine andere: die Deutsche Lena Dürr.
Die 34-Jährige hatte sich mit einem starken ersten Lauf auf Rang zwei geschoben und nahm den entscheidenden Durchgang mit festem Blick auf die Medaille in Angriff. Doch der Traum zerplatzte schnell: Keine zwei Sekunden nach dem Start fädelte Dürr bereits am ersten Tor ein.
Nicht das erste bittere Olympia-Kapitel für Dürr
Es war nicht das erste bittere Kapitel dieser Spiele. Schon im Riesentorlauf hatte Dürr zur Halbzeit auf Platz zwei gelegen, fiel am Ende jedoch aufgrund eines Fehlers im Schlussabschnitt auf Rang neun zurück. Und auch ein Blick in die Vergangenheit zeigt ein ähnliches Muster: Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking führte sie nach dem ersten Slalom-Durchgang, verpasste die Bronzemedaille letztlich jedoch um hauchdünne 0,07 Sekunden. Immerhin durfte sie sich damals im Teamwettbewerb über Olympia-Silber freuen. Bei den Spielen 2030 werde sie nicht mehr dabei sein, kündigte die Münchnerin an.
"Man kann es immer noch gar nicht realisieren im Ziel. Katastrophe, Worst Case. Aber so ist es jetzt", sagte Dürr sichtlich enttäuscht in einer ersten Reaktion. Eine Enttäuschung war der Slalom auch für die ÖSV-Damen. Katharina Truppe (5.) und Katharina Huber (6.) verpassten die Medaillenränge um knapp drei Zehntel. Die anderen beiden Österreicherinnen blieben weit zurück: Katharina Gallhuber wurde 22., Lisa Hörhager landete auf Platz 25.
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