Nach CL-Pleite: Nur gegen einen ÖFB-Klub kassierte Juventus mehr Tore
Juventus-Stars enttäuscht
Den Auftakt in die K.o.-Phase der Champions League hat sich Juventus Turin ganz anders vorgestellt. Nach der 2:5-Niederlage im Play-off-Hinspiel bei Galatasaray Istanbul droht den Italienern das vorzeitige Aus in der Königsklasse. Es war eine historische Niederlage.
Dabei war zur Pause noch alles in Ordnung. Juventus führte dank Teun Koopmeiners, der doppelt traf mit 2:1. Doch nach der Pause fiel die Juve-Abwehr komplett auseinander und kassierte noch vier Gegentreffer. Ein Blick in die Geschichtsbücher zeit: So etwas passiert der Alten Dame nicht oft. Im Europacup hat man erst zum zweiten Mal in der Vereinshistorie fünf oder mehr Gegentreffer kassiert. Nur einmal kam es noch schlimmer - und das gegen einen österreichischen Klub.
Es war der 1. Oktober 1958, Juventus war im Rückspiel der ersten Runde im Europacup der Meister im Wiener Happel-Stadion zu Gast. Die Italiener waren nach einem 3:1-Heimsieg im Hinspiel klarer Favorit, Gegner war der Wiener Sport-Club. Und dann passierte das, wovon vor allem die Sport-Club-Fans noch heute reden - die Wiener feierten einen 7:0-Erfolg.
Vor 34.000 Zuschauern schossen Josef "Pepi" Hamerl (4), Erich Hof (2) und Karl Skerlan die Schwarz-Weißen zu einem der größten Siege in der Vereinsgeschichte. Von solchen Erfolgen ist der heutige Regionalligist derzeit zwar meilenweit entfernt, doch die Erinnerung bleibt.
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