Sport-News

Immer weiter, immer fort. Österreichs großer Renner im Laufsport schreibt wieder Geschichte. Der Vienna City Marathon (VCM) bewegt am Wochenende beim bisher größten Laufevent Österreichs erneut eine Rekordzahl von Läuferinnen und Läufern. Die Veranstaltung verzeichnet für die diversen Bewerbe am Samstag und Sonntag 49.000 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es bis dahin unerreichte 46.000 gewesen. 

Für die volle Marathondistanz am Sonntag sind es 13.000. Wie der Halbmarathon (14.000) und der Staffellauf (10.800) ist dieser bereits seit einem halben Jahr ausverkauft. Auch die Samstagsbewerbe mit den 5-km-, Kinder- und Jugendläufen und dem Inclusion Run erfreuen sich mit insgesamt 8.700 Anmeldungen unverändert großer Beliebtheit. Um am Sonntag noch mehr Läuferinnen und Läufern als üblich ein Marathon-Gefühl zu ermöglichen, gibt es erstmals einen 10-km-Lauf von der Reichsbrücke ins Ziel aller Bewerbe beim Burgtheater. 2.500 haben sich für die Premiere angemeldet. Nur dafür, für die 5 km und den Inklusionslauf sind Nachmeldungen noch möglich. 

38.000 als logistische Herausforderung Der neue 10-km-Bewerb wird bereits um 8.00 Uhr und damit eine Stunde vor dem Marathon gestartet. Mehr Teilnehmer beim Hauptevent als die aktuellen rund 38.000 sind aus logistischen Gründen kaum noch möglich. Um die Läufermassen sicher durch die Stadt mit einigen neuralgischen Punkten in der Anfangsphase zu leiten, erfolgt der Start in sechs Blöcken gestaffelt. Der letzte wird um 9.33 Uhr losgelassen, wenn die Schnellsten bereits 11 km hinter sich haben. 

Zwei Lustenauer Klubs trauern um einen ehemaligen Leistungsträger. Der ehemalige Profi-Fußballer Roger Prinzen ist überraschend gestorben. Der Deutsche verschied am Montagabend im Alter von 57 Jahren „plötzlich und unerwartet“, wie sein Arbeitgeber 1. FC Heidenheim unter Berufung auf seine Frau Sonja mitteilte.

Prinzen war bei dem Bundesligisten sportlicher Leiter des Nachwuchsleistungszentrums und arbeitete seit 2018 für den Klub. Prinzen war in jungen Jahren selbst als Fußballprofi aktiv und spielte unter anderem für den SV Darmstadt 98, Hannover 96 und Greuther Fürth. Und auch in Österreich. Mit Austria Lustenau, wo er 1997 bis 1999 und auch 2000 spielte, stieg er in die Bundesliga auf. Von 2000 bis 2003 kickte Prinzen noch für den Lokalrivalen FC Lustenau. Als Trainer kehrte Prinzen 2007 zur Zweiermannschaft der Austria nach Lustenau zurück. Als Trainer war er beim 1. FC Nürnberg tätig, aber auch als Co-Trainer beim FC Vaduz und beim Liechtensteiner Nationalteam. 

Als aktiver Profi spielte der Defensivmann in der Bundesliga für Wattenscheid 09, zudem lief er unter anderem für Darmstadt 98, Greuther Fürth und Hannover 96 auf.

Der FC Arsenal ist jetzt wieder an einem Punkt angelangt, an dem seine Anhänger ein ungutes Gefühl beschleicht. Das kommt Frühjahr für Frühjahr wie das Amen im Gebet, je näher die Vergabe der Titel und Trophäen rückt, desto mehr gerät der Londoner Traditionsverein ins Straucheln und gibt sich Blößen.

Unnötige Niederlagen

Die Saison 2025/’26 bildet da keine Ausnahme: So souverän Arsenal noch im Herbst aufgetreten war, so unsicher präsentierte sich das Team von Mikel Arteta in den letzten Wochen. 

Im FA-Cup kam das Aus gegen den Zweitligisten Southampton, in der Liga setzte es am Wochenende eine 1:2-Heimniederlage gegen Bournemouth.

Und verliert Arsenal am Sonntag auch noch das Spitzenspiel gegen Verfolger Manchester City, dann ist der einst so komfortable Vorsprung nach Verlustpunkten aufgebraucht. Dass die Londoner das Ligacup-Finale verloren haben (gegen City), passt gut ins Bild.

Der KURIER-Sport empfiehlt

Merkliste

Hier können Sie interessante Artikel speichern, um sie später zu lesen und wiederzufinden.