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Am Tag der Zusammenkunft seines Kaders für die WM hat ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick am Mittwoch in Wien das erste große Projekt seiner Stiftung in Österreich vorgestellt. Die Ralf Rangnick Stiftung hat sich der Chancengleichheit von Kindern verschrieben. Nun bringt sie das bisher in Deutschland erfolgreiche Musik- und Bildungsprojekt 6K UNITED! erstmals nach Wien. Am 29. Juni 2027 werden tausende Schülerinnen und Schüler in der Wiener Stadthalle als großer Chor gemeinsam singen.

Der Name 6K UNITED! gibt einen Hinweis auf die bis zu 6.000 Kinder, die bei der Veranstaltung gemeinsam musizieren. Noch einmal so viele Zuschauer sind möglich. Das Angebot richtet sich an Schulen und Kinderchöre, Anmeldungen sind online bereits möglich. Lehrkräfte erhalten im Vorfeld Material und im Rahmen von Workshops Anleitungen, um die jeweils zwölf Songs mit den jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einzuüben. Diese performen dann auf großer Bühne mit einer professionellen Band und Choreographie - aufwendig in Szene gesetzt von einer 70-köpfigen Crew.

"In der heutigen Zeit ist es extrem wichtig, dass Kinder gefördert und auch mit Selbstvertrauen ausgestattet werden", meinte Rangnick bei der Vorstellung des Projektes im APA-Pressezentrum in Wien. "Je mehr sie merken, welche Energie entsteht, desto mehr trauen sie sich zu." Die Teilnahme sei ein einmaliges Erlebnis.

"Gänsehaut"-Moment beim Teamchef

Rangnick war erst im Herbst auf 6K UNITED! aufmerksam geworden - bei einem inzwischen laut eigenen Angaben wieder eingestellten "Selbstversuch", Teil des sozialen Netzwerks Instagram zu sein. "Ich hatte Gänsehaut am ganzen Körper", schilderte der Teamchef, als er den Videobeitrag gesehen hatte. Die Konzertreihe macht diesen Sommer in den größten deutschen Hallen in Berlin, Hannover, München, Düsseldorf, Mannheim und Hamburg Station. Schon bei der Tour 2025 hatte man die Marke von 100.000 Teilnehmern überschritten.

Was der KURIER bereits berichtete, ist nun fix. Der dänische Goalgetter Tonni Adamsen ist künftig ein Rapidler. 

Der 31-Jährige war zuletzt vier Jahre der Goalgetter von Silkeborg  (gesamt 89 Scorerpunkte). Diese Saison hielt der Linksfuß bei starken  19 Toren und sieben Assists in 37 Saisoneinsätzen, als er sich für Rapid entschied.

Nun ist der dänische Cupsieger von 2024 ablösefrei und wird vorerst bis 2028 gebunden.

Trainer Johannes Hoff Thorup wollte seinen Landsmann Adamsen schon mehrmals verpflichten. 

Mittelfeldspieler Peter Michorl hat bei Fußball-Bundesligist GAK einen Vertrag bis Sommer 2028 unterzeichnet. Der 31-Jährige kommt ablösefrei vom Erstligisten Atromitos Athen. Davor war er bei Austria Wien und dem LASK, mit dem er in die Bundesliga aufstieg. 

"Ich bin irrsinnig froh, hier beim Traditionsverein GAK zu sein. Tino Wawra (Sportchef) hat sich sehr lange um mich bemüht, und deshalb ist mir die Entscheidung, ins rote Graz zu wechseln, letztlich nicht schwergefallen", sagte er.

Österreichs Athleten tragen in ihrer "Freizeit" häufig Uniform. Für viele ist es oft sogar die einzige Möglichkeit, als Sportler Karriere zu machen und zugleich ihren Sport zu finanzieren. 

Soziale Absicherung

Das Bundesheer, die Polizei, der Zoll und seit Kurzem auch die Justiz sind wichtige Arbeitgeber und bieten den Athleten eine soziale und wirtschaftliche Absicherung. "Ohne die Unterstützung durch das Heer wäre ich nie so weit gekommen", sagt etwa Skeleton-Olympiasiegerin Janine Flock.

20 Stunden die Woche

Nun öffnet sich für ÖSV-Sportler ein neues Betätigungsfeld. Die Österreichische Post AG startet ein Beschäftigungsmodell für heimische Wintersport-Talente. Das heißt konkret: Sieben Sportler verrichten fortan ihren Dienst in Postfilialen - bis zu 20 Stunden die Woche.

Seit dem Auftakttag am vergangenen Sonntag gibt es bei den French Open herzliches Badewetter. Keine Wolken, Temperaturen mit mehr als 30 Grad. Schöner geht's nicht. Nur ob es auch Spaß macht, einer sportlichen Betätigung nachzugehen, da gibt es geteilte Meinungen. Vor allem der Russe Daniil Medwedew blieb weniger cool. 

Bei der Fünf-Satz-Niederlage des Russen zum Auftakt gegen den Australier Adam Walton, jammerte der Russe bei fast allen Ballwechseln. Bis seine Ehefrau einschritt:  „Es ist für alle heiß. Alle leiden. Du musst dich benehmen.“

Auch viele Besucher, Linienrichter und Ballkinder leiden unter den Bedingungen. Die Partie von Andrej Rublew gegen Ignacio Buse musste kurz unterbrochen werden, weil ein Ballmädchen wackelig auf den Beinen war und beinahe ohnmächtig geworden wäre. Die Schiedsrichterinnen leisteten umgehend Hilfe, das Mädchen erholte sich Medienberichten zufolge schnell.

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