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Der Montag war nicht wirklich im Interesse der Turnierleitung um Florian Leitgeb beim „Danube Upper Austria Open“ in Mauthausen, vor allem die bittere Niederlage von Jurij Rodionov nach vergebenen Matchbällen war kein Segen für das Challenger. 

Am Dienstag schafften es aber doch zwei Österreicher ins Achtelfinale. Der Tiroler Sandro Kopp, Schützling von Top-Trainer Hakan Dahlbo, schlug überraschend den ehemaligen georgischen Weltklassemann Nikolosz Basilaschwili glatt 6:3 und 6:4. Zuletzt hatte Kopp bei kleineren Turnieren knappe Niederlagen einstecken müssen. 

Im Achtelfinale steht auch Davis-Cup-Held Lukas "Luigi" Neumayer, der Chun-Hsin Tseng aus Taipeh mit  6:1, 7:5 schlug. Der Salzburger ist am Mittwoch wieder an der Reihe, in der 3. Partie nach 10 Uhr wartet der Chilene Tomas Barrios Vera, der am Montag Sebastian Sorger in drei Sätzen hart umkämpften Sätzen eliminierte. 

Der Fußball-Weltverband (FIFA) entschärft die Regeln für Sperren durch Gelbe Karten bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko, an der ab 11. Juni auch Österreich teilnimmt. 

Die Verwarnungen sollen diesmal erstmals bereits nach den drei Gruppenpartien gestrichen werden. Diese Regelung soll bei der Sitzung des FIFA-Councils in Vancouver am (heutigen) Dienstag bestätigt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Zuerst hatte die britische BBC darüber berichtet.

Im Normalfall sind Spieler nach der zweiten Gelben Karte im Turnierverlauf für eine Partie gesperrt. Durch die Ausweitung der WM von 32 auf 48 Teams kommt eine weitere K.-o.-Runde mit 32 Mannschaften hinzu. 

Damit erhöht sich die Gefahr für die Spieler, gelbgesperrt aussetzen zu müssen und beispielsweise im Halbfinale zu fehlen. Dem soll die neue Regelung entgegenwirken.

Die frühere Top-Sprinterin Allyson Felix will noch einmal auf die große Leichtathletik-Bühne zurückkehren und an den Olympischen Spielen 2028 in Los Angeles teilnehmen. Das sagte der US-Star dem Time-Magazin. Felix hat elf Olympia-Medaillen gewonnen: siebenmal Gold, dreimal Silber, einmal Bronze. Die 40-Jährige ist die erfolgreichste Leichtathletin in der Historie der Spiele. 2022 hatte sie ihre Karriere beendet.

"Ich sollte wohl zu Hause bleiben"

"Wisst ihr, in diesem Alter sollte ich wohl zu Hause bleiben und mich um meine Kinder kümmern. Aber warum nicht? Lasst uns das Ganze auf den Kopf stellen", sagte Felix, die in ihrer Laufbahn auch 20 WM-Medaillen geholt hat. "Ich weiß, mit 40 bin ich nicht mehr auf dem Höhepunkt meiner Karriere. Da mache ich mir keine Illusionen", sagte Felix. "Ich weiß genau, was ich will und was ich erreichen möchte. Und ich hoffe, das wird auch so wahrgenommen."

Felix und ihr langjähriger Trainer Bobby Kersee planen demnach, im Oktober ein volles Trainingsprogramm zu starten. 2027 will sie voraussichtlich in den Wettkampfbetrieb zurückkehren. Ein Jahr später finden die Sommerspiele in ihrer Heimatstadt Los Angeles statt.

Für den Tenniszirkus ist die Handgelenksverletzung von Superstar Carlos Alcaraz kein Segen. Der Spanier wird auch bei den French Open Ende Mai kein Gegner für seinen schärfsten Widersacher Jannik Sinner sein.

Wird es ein Solo für den Italiener? Der ist wie viele Fans und Fachleute aber von einem Burschen beeindruckt, der sich anschickt, die Tenniswelt durcheinanderzuwirbeln.

Anastasia Potapowa sorgte beim  WTA-1000-Tennisturnier in Madrid für die große Überraschung. Österreichs Nummer eins, die nur als Lucky Loser in den Hauptbewerb gekommen war, besiegte  im Achtelfinale die Weltranglisten-Zweite Jelena Rybakina 7:6(8),6:4. 

Potapowa qualifizierte sich damit zum vierten Mal für die Runde der besten acht eines 1000er-Turniers und trifft am Mittwoch auf die 34-jährige Tschechin Karolina Pliskova, die die Argentinierin Solana Sierra 6:4,6:3 bezwang und zum Auftakt schon die Wienerin Sinja Kraus in drei hart umkämpften Sätzen eliminierte. 

Siegesserie von Rybakina beendet

Potapowa startete gegen die Kasachin, die als Turniersiegerin von Stuttgart nach Madrid gereist war, mit einem Break, geriet nach 3:1-Führung aber mit 3:5 in Rückstand. Die 25-Jährige kämpfte sich zurück und ins Tie-Break, in dem sie einen Satzball von Rybakina abwehrte und ihren dritten verwertete.

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